22. Februar 2017

Wer wird schon jünger - Teil II

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Gestern war ich endlich bei der Ernährungsberaterin und ich fand das Gespräch erstaunlich gut.
Insgeheim hatte ich die ganze Zeit Angst, daß mir veraltete Ideen verkauft werden und bei einigen Punkten waren wir uns auch eher uneinig (fettreduzierte Produkte halte ich trotzdem noch für einen Scam; Studien (Link) besagen, daß man wahrscheinlich nicht wirklich mehr Sport treiben kann (selbst wenn man glaubt, daß man mehr Sport treibt), weil man die Energie woanders einspart), aber insgesamt habe ich einige neue Anregungen mit nach Hause genommen. 
Dazu werde ich - zumindest versuchsweise - meine jetzige Low Carb / Paleo Diät so anpassen, daß ich ca. drei Scheiben Vollkornbrot (oder vergleichbare Vollkorn-Müsli, Pasta usw.) in die tägliche Menüfolge mit einbaue. Das soll vorteilhaft für mich sein: Zum Einen muss mein Insulinspiegel gesenkt werden und sollte möglichst keine Spitzen aufweisen, da das wiederum die Ausschüttung verstärkt und je mehr Insulin ich im Blut habe, desto weniger kann ich abnehmen - und Vollkorn ist ein komplexes Kohlenhydrat, das erst im Darm aufgebrochen werden kann (als im Vergleich Weißbrot, was bereits im Magen umgewandelt wird - da ich ohnehin kein Weißbrot esse, aber wohl kein schlüssiges Argument). Und je länger das Verdauen dauert, desto besser soll man wohl Insulinspitzen vermeiden können. Außerdem hält es länger satt (was bei mir natürlich ebenfalls schwierig zu beurteilen ist, denn Eier, Salat und Käse halten mich stundenlang pappesatt.) Und als letztes Argument, ist so eine Diät natürlich etwas entspannter als Paleo, läßt sich dementsprechend auch ohne ‚Cheat Day’s besser durchhalten.
Außerdem sind die Langzeitfolgen von zu hohem Fettgehalt im Essen noch nicht so richtig klar, schädigt es nun Nieren und Leber - oder aber doch nicht, da streiten sich die Experten von Studie zu Studie. 
Ich muss natürlich auch das Obst einschränken, auf zwei Portionen (ca. zwei mittelgroße Äpfel) täglich; sowie meine Macadamianüsse auf 20 g pro Tag herunterschrauben, wo ich mir jetzt schon ziemlich sicher bin, daß ich das nicht hinbekommen.
Gleich nach dem Gespräch habe ich dementsprechende Lebensmittel eingekauft und kam mit Roggenvollkorn-Brot, Roggenvollkornknäckebrot (ein Wort) und Vollkornmüsli zurück - und leider hatte ich seitdem schon einige Nachteile vom ungewohnten Essen: nämlich Sodbrennen, Hunger und ich wurde einfach nur todmüde. Hoffentlich bessert sich das noch, sonst muss das Brot doch wieder strenger rationiert werden.

Indische Restaurants in Frankfurt - Delhi Tandoori


Als wir vor kurzem das Restaurant ‚Diya‘ besuchten, nahmen wir uns vor, in Zukunft regelmäßiger andere indische Restaurants in Frankfurt auszuprobieren und deswegen waren wir in der vergangenen Woche im ‚Delhi Tandoori‘. 
Außer der südindisch - vegetarischen Restaurantkette ‚Saravanaa Bhavan‘ haben wir nämlich bisher keine regelmäßigen Favoriten was indische Restaurants angeht. Natürlich sind wir insgeheim auch sehr froh, daß es hier eine solch große Auswahl an indischen Restaurants gibt, daß wir bisher in keinem zweimal waren ^^ 
Das ‚Delhi Tandoori‘ liegt genau gegenüber vom CineStar Metropolis. Wir wollten ins Kino, um uns den Film ‚Hidden Figures‘ in der Originalversion anzusehen, und hatten noch 50 Minuten Zeit bis Vorstellungsbeginn. Da das Restaurant relativ leer aussah, war das offenbar kein Problem und so bestellten wir unser Essen. 
Das ‚Delhi‘ befindet sich in einem ungewöhnlichen, schlauchartigen Raum, z.T. mit Tonnengewölbe. Teile der Decke sind türkis ausgemalt, so wie auch die Bar und die Stuhlbezüge. Alles andere ist weiß, unterbrochen von einem Wandgemälde und den üblichen Maharaja Szenen als Stoffdruck. Der Mann fasste den Gesamteindruck mit dem Wort ‚fancy‘ zusammen. Dementsprechend sind auch die Preise höher, aber in etwa vergleichbar mit dem ebenfalls nicht billigen ‚Diya‘. 


Wir waren nicht völlig ausgehungert, deswegen teilten wir das Essen: Es gab einen gemischten Vorspeisenteller, der mit fast 9 € zu teuer war für die kleine Portion. A. beklagte sich außerdem über die Mini-Samosa. Da es keinen größeren Samosa Fan auf dieser Welt gibt, war das natürlich keine Empfehlung. 
Als Hauptgericht bestellten wir Chicken Madras Curry, das trotz gegenteiliger Behauptung kein bißchen scharf war, aber unser Geschmack ist wahrscheinlich ohnehin nicht der des typischen Deutschen. Das Curry war jedenfalls gut, schön cremig, das Hühnchen wunderbar. Dazu gab es Reis, obwohl das nirgends auf der Menükarte auch nur erwähnt wurde. 
Außerdem bestellten wir zwei Brote aus dem Tandoor-Ofen (wenn man schon mal in einem Tandoori Restaurant ist ^^). Die Laacha Paratha war nicht schlecht, doch Paneer Kulcha (mit Paneerkäse gefülltes Fladenbrot) war mein Favorit. A. trank dazu sein Bier, während ich vorsichtig an einem Mango Lassi nippte (damit ich nicht nur vom süßen Joghurtgetränk schon satt wurde.) 

Insgesamt ist das ‚Delhi Tandoori‘ ein guter Platz, um etwas zu feiern, z.B. einen Geburtstag oder Jahrestag. Es sieht gut aus und das Essen ist solide, es eignet sich aufgrund der höheren Preise aber wohl nicht zum regelmäßigen ‚statt kochen - auf zum Inder‘ Lokal. - Nach dem Essen hatten wir jedenfalls noch Zeit für einen kleinen Verdauungsspaziergang, bevor unser Film begann :) 

20. Februar 2017

Road Trip - Sonne in Amsterdam

 Das ist wahrscheinlich die meistfotografierte Häuserzeile in Amsterdam ^^

 Möwensitzplatz-Laterne


Das ist Teil IV und damit auch der letzte Teil unseres Road Trip 2015 - Amsterdam. 
Da wir am gleichen Tag nach Frankfurt zurückfahren wollten, sollte das eigentlich nur ein halber Tag in der Stadt werden... doch wie das so ist in der Gruppendynamik, fuhren wir erst nach Sonnenuntergang Richtung Heimat los. 
Der Tag begann mit dem reichhaltigen Frühstücksbuffet im Hyatt, dann brachte uns der Hotelshuttle Bus zum Flughafen. Von dort ging es mit dem Zug weiter bis zum schönen Bahnhof Amsterdam Centraal. 


Da das in Brügge so gut funktioniert hatte, entschlossen wir uns auch dieses Mal den Tag mit einer Schiffsrundfahrt zu beginnen. Hier waren die Schiffe aber keine offenen Kähne, sondern komfortable, mit Glasdächern überdachte Ausflugsboote, die dennoch wendig genug waren um auch in die engeren Kanäle zu gelangen. 
Da die Stadt ohnehin mit Wasserstraßen durchzogen ist, ist das wohl auch der beste Weg um sich einen ersten Überblick zu verschaffen. 


Zuerst mussten natürlich Amsterdam Klischees abfotografiert werden: Brücken, Giebelhäuser, Coffee Shops und Berge von Fahrrädern. 


Nachdem das erledigt war, fielen uns dann die Details ins Auge, die nicht sofort typisch aussehen: Fassadenschmuck mit Affen und Elefanten (wohl aus der kolonialen Vergangenheit), jede Menge Seefahrerkitsch (auch nicht überraschend), moderne Kunst und sogar echte Barockkirchen und Türme. 


Und selbst die Giebelhäuser sahen nicht alle gleich aus, viele waren sehr alt und lehnten sich an ihre Nachbarn an, andere dagegen waren modern mit großen Fenstern - aufgrund der gleichmäßigen Ziegelfassaden stachen sie aber nicht als ‚seht her, ich bin neu‘ hervor. 
Nachdem wir unseren Ausgangspunkt vor dem Hauptbahnhof wieder erreicht hatten, ging es nun zu Fuß in die Stadt - auf der Hauptstraße Damrak, die einst auch ein Kanal war. 
Dabei mussten natürlich Käseläden und Souvenirshops mit der typischen blau-weißen Kermanik besucht werden, bis wir den zentralen Dam - Platz mit Königspalast erreichten. 


Zum Mittagessen kehrten wir im nahegelegenen ‚FuLu Mandarijn‘ ein, dessen Essen alle großartig fanden, während ich schon wieder das Gefühl hatte, daß alles superfade schmeckte. Offenbar hatte mir meine Erkältung /Magenvirus wortwörtlich den Geschmack verdorben. 


Der Rückweg zum Hauptbahnhof erfolgte dann durch das Rotlichtviertel ‚De Wallen‘- einem der ältesten Teile der Stadt Amsterdam. 
Bis auf die entsprechenden Läden, sieht das Rotlichtviertel dabei kein bißchen anders aus als der Rest der Stadt: Kanäle, Brücken und ordentliche Giebelhäuser, die eher dezent auf Rotlicht- bzw. Hanfangebote hinweisen. Das war, bis sich das Baby über ein der leichtbekleideten Tänzerinnen im Fenster so erschrak, daß er nicht mehr aufhören konnte zu weinen und wir schnell eine Seitenstraße weiterliefen, die uns in ein Gebiet brachte, daß sich offenbar die LGBQ Gemeinde und Chinatown teilten. 

 Im Hotel hatte ich mich über ein wandfüllendes Amsterdam Foto mit kletternder Katze am Giebel gewundert, ob das wohl dieser schöne Kater war, den ich im Rotlichtviertel am Kanal entlangstreifen sah? 


Von dort erreichten wir bald wieder den Bahnhof, fuhren zurück zum Flughafen, dann mit dem Shuttle zum Hotel und nach all dem starteten wir die Rückfahrt Richtung Frankfurt, die wir in der Nacht glücklich erreichten. 
Unsere Freunde verbrachten noch Weihnachten mit uns und sahen sich Frankfurt und Heidelberg an; bevor sie mit einer großen Kuckucksuhr im Gepäck ihre Heimreise nach Oregon antraten. 




Das sind alle anderen (jeweils verlinkten) Teile unseres Euro - Road Trip 2015: 

Luxemburg
Paris
Brügge 
Hausboote in Amsterdam



4. Februar 2017

Amsterdam - Hausboote


Ich habe soviele Fotos von schönen Hausbooten gemacht, daß ich mich letztlich nicht entscheiden konnte, welche ich nun für meinen Amsterdam Artikel aussuche und welche ich weglasse. Also zeige ich hier jetzt einfach einige in diesem Extrapost :)


Ich fand es faszinierend, daß die Hausboote überall stehen durften, sei es nun vor dem weltberühmten Museum oder vor einem Luxushotel. Alle Kanäle, die breit genug waren, wurden auch für Hausboot-Stellplätze genutzt - obgleich das je nach Hausboot, durchaus den Anblick stören kann... wenn man ein schönes Boot vor der Tür hat, kein Problem... aber manche der echten Rostlauben sind schon eher grenzwertig ^^ 

Obwohl ich mir nur schlecht vorstellen könnte für längere Zeit auf einem Hausboot zu wohnen, würde ich mit Freuden einmal ein Urlaubs-Hausboot mieten, aber dann bitte eines mit Geländer überall. Ich habe soviele Hausboote ohne nennenswerte Begrenzung zwischen Wasser und Boot gesehen, das würde mich sehr belasten i.S. von ein falscher Schritt und platsch ... 


29. Januar 2017

Geködert

Jeden Tag liest man in den Nachrichten über Donald Trump und man glaubt fast, daß einen schon nichts mehr schocken kann - und dann las ich gestern einen Artikel, der so moralisch häßlich und bestürzend war, daß ich erst einmal eine Weile Nachrichtenpause brauchte. 
Leider nur auf Englisch: I was trained for the Culture Wars in Home School, awaiting someone like Mike Pence as a Messiah: Link
Und Wikipedia über Quiverfull (auf deutsch): Link

Es geht um kleine christlich extreme Sekten, deren Inhalt politische Einflußnahme ist (dazu werden ihre zu Hause unterrichteten Kinder indoktriniert und als agressiv-argumentierende Wahlhelfer geschult) - und die haben sie dank Trump bekommen, denn außer ihm gehören die meisten Mitglieder der derzeitigen US Regierung diesen Gruppierungen an. 
Wenn man den Artikel liest, hat man das Gefühl, daß Trump nur der Luftballon ist, der in dieser Gruppe noch das geringste Problem darstellt - er war quasi der Türöffner - während alle anderen frauenfeindlich, rassistisch, diskriminierend, anti-wissenschaftlich, anti-logik, gegen Grundrechte usw. sind. Es handelt sich tatsächlich um die schlimmst-möglichen Menschen, mit der geringsten Empathie anderen Menschen gegenüber, schließlich sind sie die von Gott Auserwählten, die einen heiligen Krieg gegen alle Anderen führen, um Amerika für Gott 'zurück'zugewinnen. 

Leider gibt es ähnliche Tendenzen derzeit überall auf der Welt, sei es nun Polen, die ihre Judikative entmachtet hat.... eine der drei Säulen einer Demokratie; seien es Frankreich mit Le Pen, Niederlande, Indien... natürliche Groß Britannien und selbstverständlich Deutschland, wo die neuen Nazis mit der AfD ein zunehmend gesellschaftstaugliches Aushängeschild gefunden haben. - Ist es wirklich so einfach, daß Millionen Menschen fröhlich mit dem kritischen Selberdenken und reflektieren aufhören; Fakten völlig ignorieren und viel lieber fabrizierten Skandalen, Angst und Hass folgen? 

27. Januar 2017

Wer wird schon jünger

In Thea Mode von Adler passe ich (zum Glück) nicht - warum muss es sich auch nur um große Größen handeln.

 Der Baum liegt hier seit Sturm Egon im Weg herum. 

Jetzt bin ich schon seit zwei Wochen wieder in Frankfurt, aber so richtig angekommen fühle ich mich noch nicht. Statt endlich über Amsterdam zu schreiben, verbringe ich viel Zeit in Ärztewartezimmern, selbst zum Tierarzt musste ich in der letzten Woche mit Shweta. 
In dieser Woche nun kam die Auswertung meiner Testergebnisse und ich bin Prädiabetiker. Den Begriff musste ich erst einmal nachschlagen, er ist wohl auch eher umstritten, aber fest steht, in zwei Punkten sind meine Blutwerte auffällig. Den eigentlichen Blutzuckerwert kann man mit ausgewogener Ernährung und mehr Sport in den Griff bekommen; die Insulinausschüttung kann sich wohl aber nicht mehr selbst normalisieren. Dafür sorgt jetzt ein Medikament. 
So ganz überraschend kommt das nicht, zum Einen habe ich eine Familiengeschichte mit Diabetes und zum Anderen habe ich dank der Schilddrüsenhormon-Einnahme im letzten Jahr so viel wie nie gewogen und komme erst langsam von diesem Berg wieder herunter. 

Mein nächster Termin ist eine Ernährungsberatung, was mich schon vorher etwas stresst. Ich habe leider im Laufe der Jahre so einige Ernährungsberatungen besucht und die meisten Berater waren sehr schlecht informiert. Ich versuche an die Sache unvoreingenommen heranzugehen, aber wenn mir noch einmal jemand Aspartam als Geschenk der Götter; oder fettreduzierte Lebensmittel als gesund, und eben nicht vollgestopft mit schädlichen Zusatzprodukten empfehlen möchte, dann schreie ich. - Dadurch, daß ich im letzten September meine Ernährung bereits umgestellt habe, biete ich aber auch nicht so viele Ausgangspunkte für eine Beratung, denn klassische Problemfelder wie Weißbrot, Kuchen, Kekse, Nudeln, Reis, Fruchsaft usw. gibt es bei mir ohnehin nicht. 
Aber ich weiß, daß ich zuviel Obst esse, und Trockenfrüchte... und mein normaler Weinkonsum wird auch von jedes Wochenende ein bis zwei Gläser, auf ein Wochenende im Monat reduziert werden müssen - Queen Mum mit dem täglichem Glässchen Gin werde ich wohl nicht :)
Ich wünsche viel Gesundheit und ein schönes Wochenende ...

12. Januar 2017

Brügge - Die belgische Märchenstadt


Teil III unseres Road Trips Ende 2015: Ich war vor vielen Jahren schon einmal in Brügge gewesen, damals nur für einen zweistündigen Aufenthalt und wollte seitdem mehr Zeit in der kleinen Stadt verbringen. Deswegen hatte ich sie auch als Übernachtungsort zwischen Paris und Amsterdam vorgeschlagen. 
Leider war ich aber immer noch krank, so daß ich von diesem Besuch kaum etwas hatte. Am ersten Tag liefen wir zu Fuß durch den wirklich überschaubaren Stadtkern, der voller - zumeist britischer - Touristen war.
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In den Schokoladenläden wurde mir sofort schlecht (wie gemein!) und während ich auf der ersten Brücke stand, auch schwindelig. 


Also musste ich zum Hotel zurückkehren, während die Anderen ihre Stadtbesichtigung fortsetzten. Leider war unser Hotel in Brügge von allen Hotels dieser Tour, auch das Älteste, mit der unbequemsten Zimmerausstattung. 


Am nächsten Morgen versuchte ich es nochmals, aber ich hatte einfach kaum Kraft. Also schlug unsere Freundin eine Bootstour vor. Das sind in Brügge keine komfortablen Ausflugsdampfer, sondern offene Kähne, die selbst unter den niedrigsten Brücken noch durchpassen. 
Ich hatte einige Bedenken, was das Wetter/Kleinkinder im Boot und die reale Chance, daß ich alle Mitreisenden ebenfalls anstecke anging, wollte aber trotzdem gerne etwas von der Stadt sehen.
Also ging es los mit dem Boot und es war ganz wunderbar. Man konnte soviel von der Architektur der Stadt sehen: Die Venezianer, Hanseaten, Engländer usw. alle unterhielten Handelskontore in Brügge und bauten Häuser in ihrem jeweils typischen Stil.
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Dabei war der Hauseingang zum Kanal mindestens genauso wichtig wie der zur Straße, so daß man sich mitunter vorkam, als würde man durch eine Puppenstuben-Version von Amsterdam fahren.
Das Wetter war dabei gar nicht so schlecht, es war zwar grau... aber nur im größten Kanal wurde es etwas ungemütlicher und windig.
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Nach der Bootstour erreichte ich dann doch noch den zentralen Platz der Stadt: der Grote Markt, durch Straßen, die mich sehr an Wismar erinnerten. Und damit hatte ich es für den Tag geschafft. 

Weiter ging es mit dem Auto: Nächster Stop, das Hyatt am Flughafen in Amsterdam. Das wunderschöne, neue Hotel entschädigte mehr als genug für die Unbequemlichkeiten des Novotels in Brügge. 
Statt nach landestypischer Küche zu suchen, hielten wir alle einen Besuch im indischen Restaurant in Hoofddorp für das perfekte Abendessen; ich fand das Essen zwar ziemlich fade, stand mit der Meinung aber allein da. Immerhin, es ging mir wieder besser :)


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