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22. Mai 2018

Ostern in Holland


Wir verbrachten zwei Nächte bei A.s Freund in Amsterdam, der außer uns noch ein anderes befreundetes Ehepaar zu Besuch hatte. 
Da wir dieses Mal viele Ziele außerhalb der Stadt besichtigen wollten, mieteten wir alle zusammen ein Auto an. Das ist zum einen praktisch, verleitet aber auch dazu, daß man von Punkt zu Punkt hetzt und sich selten wirklich Zeit nimmt.


20. Februar 2017

Road Trip - Sonne in Amsterdam

 Das ist wahrscheinlich die meistfotografierte Häuserzeile in Amsterdam ^^

 Möwensitzplatz-Laterne


Das ist Teil IV und damit auch der letzte Teil unseres Road Trip 2015 - Amsterdam. 
Da wir am gleichen Tag nach Frankfurt zurückfahren wollten, sollte das eigentlich nur ein halber Tag in der Stadt werden... doch wie das so ist in der Gruppendynamik, fuhren wir erst nach Sonnenuntergang Richtung Heimat los. 
Der Tag begann mit dem reichhaltigen Frühstücksbuffet im Hyatt, dann brachte uns der Hotelshuttle Bus zum Flughafen. Von dort ging es mit dem Zug weiter bis zum schönen Bahnhof Amsterdam Centraal. 


Da das in Brügge so gut funktioniert hatte, entschlossen wir uns auch dieses Mal den Tag mit einer Schiffsrundfahrt zu beginnen. Hier waren die Schiffe aber keine offenen Kähne, sondern komfortable, mit Glasdächern überdachte Ausflugsboote, die dennoch wendig genug waren um auch in die engeren Kanäle zu gelangen. 
Da die Stadt ohnehin mit Wasserstraßen durchzogen ist, ist das wohl auch der beste Weg um sich einen ersten Überblick zu verschaffen. 


Zuerst mussten natürlich Amsterdam Klischees abfotografiert werden: Brücken, Giebelhäuser, Coffee Shops und Berge von Fahrrädern. 


Nachdem das erledigt war, fielen uns dann die Details ins Auge, die nicht sofort typisch aussehen: Fassadenschmuck mit Affen und Elefanten (wohl aus der kolonialen Vergangenheit), jede Menge Seefahrerkitsch (auch nicht überraschend), moderne Kunst und sogar echte Barockkirchen und Türme. 


Und selbst die Giebelhäuser sahen nicht alle gleich aus, viele waren sehr alt und lehnten sich an ihre Nachbarn an, andere dagegen waren modern mit großen Fenstern - aufgrund der gleichmäßigen Ziegelfassaden stachen sie aber nicht als ‚seht her, ich bin neu‘ hervor. 
Nachdem wir unseren Ausgangspunkt vor dem Hauptbahnhof wieder erreicht hatten, ging es nun zu Fuß in die Stadt - auf der Hauptstraße Damrak, die einst auch ein Kanal war. 
Dabei mussten natürlich Käseläden und Souvenirshops mit der typischen blau-weißen Kermanik besucht werden, bis wir den zentralen Dam - Platz mit Königspalast erreichten. 


Zum Mittagessen kehrten wir im nahegelegenen ‚FuLu Mandarijn‘ ein, dessen Essen alle großartig fanden, während ich schon wieder das Gefühl hatte, daß alles superfade schmeckte. Offenbar hatte mir meine Erkältung /Magenvirus wortwörtlich den Geschmack verdorben. 


Der Rückweg zum Hauptbahnhof erfolgte dann durch das Rotlichtviertel ‚De Wallen‘- einem der ältesten Teile der Stadt Amsterdam. 
Bis auf die entsprechenden Läden, sieht das Rotlichtviertel dabei kein bißchen anders aus als der Rest der Stadt: Kanäle, Brücken und ordentliche Giebelhäuser, die eher dezent auf Rotlicht- bzw. Hanfangebote hinweisen. Das war, bis sich das Baby über ein der leichtbekleideten Tänzerinnen im Fenster so erschrak, daß er nicht mehr aufhören konnte zu weinen und wir schnell eine Seitenstraße weiterliefen, die uns in ein Gebiet brachte, daß sich offenbar die LGBQ Gemeinde und Chinatown teilten. 

 Im Hotel hatte ich mich über ein wandfüllendes Amsterdam Foto mit kletternder Katze am Giebel gewundert, ob das wohl dieser schöne Kater war, den ich im Rotlichtviertel am Kanal entlangstreifen sah? 


Von dort erreichten wir bald wieder den Bahnhof, fuhren zurück zum Flughafen, dann mit dem Shuttle zum Hotel und nach all dem starteten wir die Rückfahrt Richtung Frankfurt, die wir in der Nacht glücklich erreichten. 
Unsere Freunde verbrachten noch Weihnachten mit uns und sahen sich Frankfurt und Heidelberg an; bevor sie mit einer großen Kuckucksuhr im Gepäck ihre Heimreise nach Oregon antraten. 




Das sind alle anderen (jeweils verlinkten) Teile unseres Euro - Road Trip 2015: 

Luxemburg
Paris
Brügge 
Hausboote in Amsterdam



4. Februar 2017

Amsterdam - Hausboote


Ich habe soviele Fotos von schönen Hausbooten gemacht, daß ich mich letztlich nicht entscheiden konnte, welche ich nun für meinen Amsterdam Artikel aussuche und welche ich weglasse. Also zeige ich hier jetzt einfach einige in diesem Extrapost :)


Ich fand es faszinierend, daß die Hausboote überall stehen durften, sei es nun vor dem weltberühmten Museum oder vor einem Luxushotel. Alle Kanäle, die breit genug waren, wurden auch für Hausboot-Stellplätze genutzt - obgleich das je nach Hausboot, durchaus den Anblick stören kann... wenn man ein schönes Boot vor der Tür hat, kein Problem... aber manche der echten Rostlauben sind schon eher grenzwertig ^^ 

Obwohl ich mir nur schlecht vorstellen könnte für längere Zeit auf einem Hausboot zu wohnen, würde ich mit Freuden einmal ein Urlaubs-Hausboot mieten, aber dann bitte eines mit Geländer überall. Ich habe soviele Hausboote ohne nennenswerte Begrenzung zwischen Wasser und Boot gesehen, das würde mich sehr belasten i.S. von ein falscher Schritt und platsch ... 


12. Januar 2017

Brügge - Die belgische Märchenstadt


Teil III unseres Road Trips Ende 2015: Ich war vor vielen Jahren schon einmal in Brügge gewesen, damals nur für einen zweistündigen Aufenthalt und wollte seitdem mehr Zeit in der kleinen Stadt verbringen. Deswegen hatte ich sie auch als Übernachtungsort zwischen Paris und Amsterdam vorgeschlagen. 
Leider war ich aber immer noch krank, so daß ich von diesem Besuch kaum etwas hatte. Am ersten Tag liefen wir zu Fuß durch den wirklich überschaubaren Stadtkern, der voller - zumeist britischer - Touristen war.
 .

In den Schokoladenläden wurde mir sofort schlecht (wie gemein!) und während ich auf der ersten Brücke stand, auch schwindelig. 


Also musste ich zum Hotel zurückkehren, während die Anderen ihre Stadtbesichtigung fortsetzten. Leider war unser Hotel in Brügge von allen Hotels dieser Tour, auch das Älteste, mit der unbequemsten Zimmerausstattung. 


Am nächsten Morgen versuchte ich es nochmals, aber ich hatte einfach kaum Kraft. Also schlug unsere Freundin eine Bootstour vor. Das sind in Brügge keine komfortablen Ausflugsdampfer, sondern offene Kähne, die selbst unter den niedrigsten Brücken noch durchpassen. 
Ich hatte einige Bedenken, was das Wetter/Kleinkinder im Boot und die reale Chance, daß ich alle Mitreisenden ebenfalls anstecke anging, wollte aber trotzdem gerne etwas von der Stadt sehen.
Also ging es los mit dem Boot und es war ganz wunderbar. Man konnte soviel von der Architektur der Stadt sehen: Die Venezianer, Hanseaten, Engländer usw. alle unterhielten Handelskontore in Brügge und bauten Häuser in ihrem jeweils typischen Stil.
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Dabei war der Hauseingang zum Kanal mindestens genauso wichtig wie der zur Straße, so daß man sich mitunter vorkam, als würde man durch eine Puppenstuben-Version von Amsterdam fahren.
Das Wetter war dabei gar nicht so schlecht, es war zwar grau... aber nur im größten Kanal wurde es etwas ungemütlicher und windig.
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Nach der Bootstour erreichte ich dann doch noch den zentralen Platz der Stadt: der Grote Markt, durch Straßen, die mich sehr an Wismar erinnerten. Und damit hatte ich es für den Tag geschafft. 

Weiter ging es mit dem Auto: Nächster Stop, das Hyatt am Flughafen in Amsterdam. Das wunderschöne, neue Hotel entschädigte mehr als genug für die Unbequemlichkeiten des Novotels in Brügge. 
Statt nach landestypischer Küche zu suchen, hielten wir alle einen Besuch im indischen Restaurant in Hoofddorp für das perfekte Abendessen; ich fand das Essen zwar ziemlich fade, stand mit der Meinung aber allein da. Immerhin, es ging mir wieder besser :)


27. Januar 2016

Stadtkarte


Ich habe mir gerade mäßig interessiert Fotos vom Städteausflug vor Weihnachten angesehen.
Dieses Mal waren es nicht meine selbstfotografierten, sondern Handyfotos von meinem Mann. Dabei fiel mir plötzlich auf, daß ich in sämtlichen Städten der Herrscher über die Stadtkarte geworden bin ^^ 
Wirklich genutzt habe ich diese Touristenkarte eigentlich nur in Amsterdam, aber ich finde mich meist auf den einfachen Karten besser zurecht als in der Landkarten-App des Telefons.

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