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27. November 2017

Der Südfriedhof im Herbst


Als wir noch in Vermont lebten, war der Herbst eine Angelegenheit von zwei Wochen: im September war noch Sommer, dann kam der Herbst mit dem Höhepunkt um die Oktobermitte herum, zu dem alle Bäume zur gleichen Zeit in sämtlichen Farben zwischen Gelb und Rot leuchteten - und kurz danach begann die blattlose, verregnete ‚Stick season‘ bis der erste Schneesturm all die moddrigen Wege gnädig weiß überstrich.
In Frankfurt ist der Herbst dagegen eine Jahreszeit, die sich über zwei Monate hinwegzieht. Der September ist auch hier noch weitgehend grün, aber Oktober und November hindurch sind jeweils andere Bäume an der Reihe sich zu verfärben und letztlich ihre Blätter abzuwerfen. 
Dadurch hat man keinen großen Höhepunkt der Saison, sondern immer wieder eine kleine Freude, wenn die ersten Pappeln gelb werden, oder die Zierkirschen rot, wenn der Gingko strahlend gelb leuchtet (samt Stinkfrüchten, wenn man Pech hat) und die amerikanischen Eichen orange-rot.


Die Lindenallee, die den Südfriedhof durchquert ist jeweils Ende Oktober / Anfang November an der Reihe - und wenn vorher nicht schon ein paar Herbststürme die Blätter verweht haben, können auch später Ahorn und Buchen zum Gesamtkunstwerk gelber Park beitragen.
Der - im Vergleich zum Hauptfriedhof (oder irgendeinem der neuen Waldfriedhöfe) - kleine Südfriedhof, ist der nächstgelegene Friedhof von unserer Wohnung und verfügt über eine recht große Anzahl interessanter Statuen, Reliefe und Grabformen, von der Schlange, die sich an einem Stein schlängelt, bis zum Pyramideneingang.


Dieser Friedhof wurde 1868 eröffnet, um den alten Friedhof in der Brückenstraße zu ersetzen. Der stand der weiteren Entwicklung Sachsenhausens im Weg und versperrte u.a. den direkten Zugang zum Bahnhof. 
Die Trauerhalle wurde 1896 errichtet, im zweiten Weltkrieg weitgehend zerstört, jedoch bereits in den 1950ern aufgebaut. Wenn man genau hinsieht, erkennt man die Originalsteine der Fassade an den Einschußlöchern.
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Bis vor kurzem war der Friedhof Teil einer schönen kleinen Tour, auf der ich entweder zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs war: Durch den Stadtwald bis zum Goetheturm - mittlerweile dank Brandstiftung nicht mehr vorhanden :( dann über den Friedhof bis vor zur Darmstädter Landstraße und zum Schluß eine kleine Einkehr beim Bäcker im Tegut. 
Optional kann man auch Baufortschritte beim neuen Henninger Turm beobachten, oder einfach so einmal beim Willemer Häuschen auf dem Mühlberg vorbeischauen - bevor es zurück nach Hause geht.
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16. Juni 2017

Drei Fahrräder

Ich habe übrigens auch einen Alternativtitel der ‚Hinkelstein und Achsenbruch‘ heißt :)


Ich besitze ein kleines, schwarzes 26er Hollandrad, mit echtem Weidenkorb am Lenker, das meistens mit einem Platten im Schuppen steht. Ich mag diese hübsche Fahrrad, es hat nur leider das Problem zum Fahrrad fahren eher ungeeignet zu sein. Es wäre ein recht gutes Straßenrad, aber wir sind vom Stadtwald umgeben und dessen Schotterpisten gefallen ihm so gar nicht.
Als mein Mann im vorletzten Jahr sein neues Fahrrad bekam und ich sein altes Mountainbike übernahm, begann für mich die Zeit der Fahrradtouren. Endlich machte es Spaß im Wald unterwegs zu sein und selbst auf der Straße war dieses Fahrrad soviel leichter und schneller unterwegs als mein anderes - obwohl es im Vergleich zum neuen Fahrrad von A. immer noch so schwer erschien. Mein Mountainbike war wahrlich keine Schönheit, überall leuchtete der Rost, aber es fuhr, und es fuhr gut. Langsam verbesserte ich meine Kondition und schnaufte nicht mehr nach 12 km Fahrten, dann 20 km ... dann mehr.
Häufig suchte ich mir einfach irgendeinen Punkt im Wald, den ich erreichen wollte - nicht weil man dort unbedingt hin muss, sondern um ein Ziel zu haben: Ein Weiher, den ich noch nicht kannte, ein anderer Weg nach Neu-Isenburg oder Offenbach, oder wie in diesem Fall ein Gebäude: das Wasserwerk Hinkelstein. Es hat nicht nur einen abenteuerlichen Namen, sondern sieht auch sehr schön aus... eher Wasserkunst als reiner Zweckbau.
Als ich am ersten Tag losfuhr konnte ich die Hinkelsteinschneise nicht erreichen, denn an einer Bahnunterführung wurde gebaut, auf der Umgehung habe ich mich wegen fehlender Beschilderung völlig verfahren, mein Handy konnte mich auf der Karte plötzlich nicht mehr finden und demnach auch nicht weiterhelfen. 

Ich fand immerhin das Wasserwerk Goldstein. 
 
Durch Herumgurken schaffte ich es letztlich bis zum Waldfriedhof Goldstein - und gab auf, stattdessen fuhr ich (nach einem kurzen Friedhofsrundgang) von dort zurück nach Frankfurt, der Straßenbahnlinie folgend. 
Der Waldfriedhof liegt zwar sehr malerisch in einem Kiefernwäldchen, ist aber noch nicht sehr alt. Ich schätze, er wurde Ende der 1950er Jahre eröffnet. 


Am zweiten Tag fuhr ich von vornherein im großen Bogen um den Wald herum bis nach Schwanheim, um dann den direkten Weg zum Wasserwerk einzuschlagen.
Dabei besuchte ich auch den dortigen Waldspielpark, denn ich habe einen Neffen der Dinosaurier vergöttert - und die Spielgeräte erinnerten alle an die Urzeitriesen. Vielleicht zusammen mit dem Kobelt Zoo eine perfekte Ausflugsidee beim nächsten Frankfurt Besuch des fast 3-Jährigen. 

 Viel Platz für Tischtennis

Nach einiger Zeit erreichte ich die Hinkelsteinschneise, die ich bis zum Ende durchfuhr, nur leider fand ich das Wasserwerk immer noch nicht. 
Google Maps konnte mir einmal mehr nicht so richtig weiterhelfen, dafür machte mein Fahrrad knacks. Erst dachte ich, daß einer der zahlreichen Kiefernzapfen ins Rad geraten und deswegen die Kette abgesprungen war, aber als ich sah wie locker das Hinterrad saß, dachte ich eher an ein Kugellagerproblem.
Google hatte mich unterdessen auf der Karte gefunden und schlug einen zehnminütigen Waldspaziergang vor um das Wasserwerk doch noch zu erreichen, auf den ich dankend verzichtete, denn der Rückweg nach Schwanheim mit ständig blockierendem Hinterrad würde schwer genug werden. 


Also blieb ich auf der befestigten Straße, die ich erreicht hatte und begann loszuschieben, nur um wenig später direkt vor dem Wasserwerk zu stehen ^^ Das verlangte nach einer Pause, denn das Wasserwerk sieht auch ‚in echt‘ sehr schön aus.
Danach erreichte ich die nächste Hauptstraße und stand an einer Bushaltestelle, die jedoch gerade nicht bedient wurde. Also machte ich mich auf den Weg zur nächsten Straßenbahnhaltestelle. Das dauerte eine Stunde und ich war schon froh, daß ich nicht noch viel weiter von der nächsten Haltestelle entfernt gestrandet war. 

Mit der Straßenbahn ging es direkt in die Fahrradwerkstatt, dort wurde mein Fahrrad jedoch nicht angenommen, weil die Werkstatt völlig überfüllt war und der Werkstattbesitzer meinte: Schließ dein Fahrrad da drüben an und komm am nächsten Dienstag wieder. 
Immerhin warf er noch einen kurzen Blick auf das Fahrrad, sagte nur ‚Achsenbruch‘ und ‚Die Reparatur kostet mindestens 70 €, bist Du sicher, daß Du das in dieses Fahrrad stecken willst?‘ Nun, das war ich natürlich nicht, schließlich hatte er meinem Fahrrad gerade rein rechnerisch einen Totalschaden diagnostiziert. 
Also schob ich es zurück nach Hause und überlegte wie ich an gebrauchte Fahrradteile komme, während A. dann beschloss etwas Geld draufzulegen und im Internet nach einem Neurad zu suchen. Das soll nun nächste Woche ankommen und ich bin schon sehr gespannt, denn ich habe noch nie ein Fahrrad online gekauft. 
Es handelt sich um ein einfaches Trekkingrad mit sehr guten Kundenbewertungen, was mich hoffentlich sicher durch den Wald und über die Straßen führen wird. Ich überlege nur, ob ich gleich in unplattbare Reifen investieren sollte, das könnte sich nämlich als gute Zeit- und Geldersparnis herausstellen. 

4. April 2017

Miltenberg und Michelstadt


Kaum wird das Wetter besser, hält uns nichts mehr zu Hause und wir versuchen unsere immer länger werdene Liste von zu besuchenden Orten in Hessen und Umgebung, abzuarbeiten.
Miltenberg in Unterfranken, stand erst seit kurzem auf dieser Liste, Michelstadt immerhin schon seit Weihnachten.
Da wir an diesem Tag (und sehr spontan) mit Freunden unterwegs waren, konnten wir dank deren Auto beide Städte an einem Tag besuchen. Sie sind nämlich nur 30 Minuten einmal quer durch den Odenwald von einander entfernt, per Zug müsste man aber in min. 2 Stunden drumherum fahren.


Miltenberg / Spessart ist eine kleine Stadt am Main, die einst nur aus einem Römerkastell bestand, welches später zur Mildenburg umgebaut wurde, unter der dann die Stadt Miltenberg entstand.
Die relativ geringe Stadtfläche hängt damit zusammen, daß man sich aufgrund hochragender Felswände nicht sehr weit ausbreiten konnte. Dadurch wurde die Stadt des Öfteren vom Main überflutet; während die Felswände aus vielfarbigem Mainsandstein in Steinbrüchen abgebaut wurden, und so an Gebäuden überall in der Gegend zu finden sind.
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Wir ließen es an diesem Tag ruhig angehen, liefen gemächlich durch die Innenstadt und sahen uns das angeblich älteste Gasthaus Deutschlands an. Es war immerhin eines der Schönsten.


Danach ging es die Treppen hinauf, am jüdischen Friedhof vorbei in die Höhen, auf dem Weg zur Mildenburg.
Dabei wurden wir aber von einer Hochzeitsgesellschaft überholt, die uns darüber informierte, daß die Burg heute wegen eben dieser Hochzeit geschlossen sei. 


Also ging es bereits beim ‚Schnatterlochturm‘ zurück hinunter in die Stadt. Das Schnattern, war offenbar einst ‚Schneise‘ und bezeichnete eine Stadtgrenze, da daneben aber nach Regenfällen regelmäßig der Entwässerungsgraben entlangschnattert, passte das den Bewohnern wohl besser.

Zum Mittagessen kehrten wir in einem zünftigem Brauhaus ein, kauften am Markt eine Flasche Miltenberger Weins und damit ging unsere Fahrt weiter nach Michelstadt. Irgendwann kehren wir bestimmt einmal zurück und dann wird der Besuch der Mildenburg nachgeholt :)


In Michelstadt war es sehr schwer einen Parkplatz zu finden, denn es fand gerade ein Ostermarkt statt. Sämtliche Brunnen der Stadt waren mit Eiern geschmückt und eine Hasenkapelle grüßte vor dem alten Rathaus von 1484. 
Wegen eben diesen Rathauses wollte ich Michelstadt ohnehin besuchen, denn es sah auf den Weihnachtsmarkt-Bildern immer sehr malerisch aus. 


Die Stadt ist auch so klein, daß wir bereits nach wenigen Schritten vom Parkplatz, den Stadtgraben überquert hatten, vorbei am Diebsturm durch die Stadtmauer traten und kurz darauf auf dem Marktplatz vor dem Rathaus standen. 
Nach all der Anstrengung war es eindeutig Zeit für Kaffee und Kuchen, in der Sonne.


Dann ging es weiter zum Ostermarkt in der einstigen Kellerei. Der sollte zwar in einer halben Stunde schließen, aber wir mussten immer noch den vollen Eintritt bezahlen. 
Die Herren beschlossen, daß die 3 € pro Person besser in Bier angelegt sind und fanden ein Gasthaus am anderen Ende der Innenstadt (also drei Minuten Fußweg) während sich die Damen Ostereier ansahen.
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Leider gab es nur wenig Angebote für Menschen mit aktiven Katzen, und echte Eier, oder aus Glas und Porzellan hänge ich mir lieber nicht an den Strauch.
Im Geschoß über dem Eiermarkt befand sich ein Museum und im Obergeschoß war ein Modelleisenbahn-Verein am Werke. 


Deren raumumspannende Bahn soll in ca. sechs Jahren fertiggestellt sein, aber Zeit spielt offenbar keine Rolle.
Sie waren jedenfalls kräftig am Brücken anmalen und Elektroprobleme lösen - und hätten uns Damen, gerne gleich beim Landschaften malen mit eingespannt.


Für uns ging es aber weiter - zuerst die Herren vom Bier abholen und dann zurück nach Hause. 
Dort wurde dann (bei Pizza) der Wein aus Miltenberg getrunken (und der Bierbrand aus Michelstadt in den Kühlschrank gelegt, dort verblieb er bisher ^^) - es war eindeutig ein erfolgreicher Tag :)

31. Juli 2016

Warschau - Der Jüdische Friedhof


Nachdem ich eigentlich auf den katholischen Ehrenfriedhof zurückkehren wollte, um noch eine Ecke des massiven, riesigen Geländes kennenzulernen, entschied ich mich quasi im letzten Moment stattdessen den nur wenig kleineren (33 Hektar) jüdischen Friedhof an der Okopowa Straße zu besuchen.


Da dieser u.a. als Museum dient, bezahlt man einen Eintritt von 10 Zloty und wurde gerade am Anfang vor den Gefahren durch lose Gräber, Steine, Mauern gewarnt, bzw. es gibt abgesperrte Bereiche. Das verliert sich aber schnell im Laufe des restlichen Friedhofs, so daß man selbst entscheiden muss, was sicher ist und was man lieber umgeht. 
Auf dem Gelände befinden sich ca. 200 000 Gräber, darunter auch Massengräber aus der Zeit des Warschauer Ghettos, außerdem gibt es einen Ehrenfriedhof für polnisch-jüdische Soldaten, sowie einen neuen Bereich, der heutzutage genutzt wird.
Auf dem derzeit geschlossenen, jüdischen Armenfriedhof ‚Bródno‘ in Praga, liegen zwar mehr Menschen begraben, doch die Fläche beträgt dort nur 5 Hektar.
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Waren es in Frankfurt besonders die segnenden Hände, die immer wieder auftauchten, so sieht man in Warschau eher die Hand des Wohltäters, der Geld in eine Tzedakah-Box steckt, neben den üblichen Symbolen von Levitenkanne, Chanukka-Leuchter und Löwen. 
Ich suchte jedoch nach Steinen mit dem Familiennamen als Grabzeichen und war froh, als ich eine kleine Sammlung fand.
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Sie befand sich in einer mit Brennesseln durchwachsenden Wiese, so daß ich sicher einen seltsamen Anblick abgab, so aufgeregt, die Kamera fest in der Hand und zwischendurch fluchend, wenn mich einen Nessel wieder besonders stark erwischt hatte (oder ich sie). 
Ich spreche kein Hebräisch, insofern konnte ich nur raten, was für Familiennamen es letztlich waren, aber ich nehme an, eine Familie Eichhorn oder Tannenbaum mögen darunter gewesen sein. - Genau diese Zeichen begegneten mir Tage später im Ethnografischen Museum noch einmal, denn eine Künstlerin hatte sich die gleiche Reihe an Grabsteinen als Inspiration für eine Scherenschnitt-Ausstellung ausgesucht.
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Diese Skulptur hat mich von allen Völkermord-Gedenkstätten auf dem Friedhof am Meisten berührt. Janusz Korczak, der Leiter des jüdischen Waisenhauses begleitet seine Kinder in den Tod im Vernichtungslager Treblinka. 


Der Friedhof scheint mitunter in gewissen Quadranten vom Wald befreit zu werden, die dann einen traurigen Anblick abgeben, mit ihren zerstörten Grabstellen, bis diese dann letztlich von hohen Wiesen überwachsen werden.
Natürlich zerstört nicht nur der Wald den Friedhof, sondern viele Steine sind voller Einschusslöcher aus dem 2.Weltkrieg.
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Ohnehin ist Geschichte auf einmal ganz nahe, wenn man diese 200 000 Gräber sieht und sich überlegt, daß mindestens noch mal genauso viele Menschen aus dem Warschauer Ghetto eben nicht hier liegen, sondern in den deutschen Gaskammern ermordet wurden. - Und der Friedhof gehört dieser zerstörten, verschwundenen Gemeinde, deren Menschen nicht mehr da sind, um sich um dessen Pflege zu kümmern - in einer Stadt, die ihre komplette Altstadt wieder aufgebaut hat, aber nicht ein einziges Haus des Warschauer Ghettos. 
Mit diesen Gedanken verließ ich die am stärksten überwaldeten Bereiche des Geländes und sah mir lieber die prunkvollen Ehrengräber der Religionsführer, Reichen und Berühmten an, die sich nur wenig von ihren katholischen Nachbarn unterschieden.
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Dann fiel mein Blick plötzlich auf meine Füße und Beine, die von Zecken übersäht waren. Ich konnte sie zum Glück alle entfernen bevor sie sich richtig festbissen, aber das nahm ich als Zeichen meinen Besuch zu beenden und schnell noch einmal ins Hotel zurückzukehren um etwaige übersehende Spinnentierchen abzuduschen. 
Während dieser Woche in Warschau kamen wir leider nicht dazu das Jüdische Museum (und viele andere der großen Museen) zu besuchen - das wartet auf uns bei einem zukünftigen Aufenthalt in der polnischen Hauptstadt. 

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