Posts mit dem Label Rheingau werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Rheingau werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

15. Juni 2018

Eine Runde Weinberg

 Haftungsausschluss: Dieser Artikel enthält Links, doch ich wurde nicht bezahlt um diese Webseiten oder entsprechenden Lokalitäten zu bewerben.

Am vergangenen Wochenende wollten wir eine kleine entspannte Runde im Rheingau laufen, mehr konnte man bei der zu dem Zeitpunkt herrschenden Hitze auch gar nicht machen. Unsere Freunde planten jedoch mit 17 km, wir mit 9, so daß wir uns letztlich entschieden, daß jeder die Strecke läuft, die er sich bei dem Wetter zutraut und dafür treffen wir uns um 18 Uhr in Hattenheim zum Abendessen im ‚Kronenschlösschen‘.

Gesagt, getan - 14 Uhr ab Frankfurt, brachte uns (A. und mich) der Rheingau-Express wie immer pünktlich an unser Ziel. Ich hatte mir zum ersten Mal eine Tour von Komoot herausgesucht und war mir etwas unsicher, was die Zeitangaben anging, die Tour sollte eigentlich 2 1/2 Stunden dauern, aber mit Weg suchen, plante ich von vornherein 3 Stunden ein. 


Es handelte sich um einen Rundweg ab Bahnhof Hattenheim, den Weinberg hinauf nach Hallgarten, von dort hinunter an den Rhein in Oestrich-Winkel und danach am Rhein entlang, zurück nach Hattenheim. 


12. April 2018

Radtour: Rhein und Main

Schiersteiner Hafen
.
Mainz Kastel

Am Wochenende wanderten wir zum ersten Mal in diesem Jahr wieder an der Nahe entlang, diesen Wanderweg habe ich bereits hier: Link, beschrieben und in den Sonntagssachen auf Teodeco finden sich aktuelle Fotos. 
Gestern nun nutzte ich einen Arztbesuch in Wiesbaden um mein Fahrrad mitzunehmen und gleich nach dem Termin ging es mit dem Zug bis Wiesbaden Schierstein.


2. Januar 2018

Jahresrückblicks-Stöckchen 2017


Jetzt kommen einmal mehr die Fragen an mich selbst. Die vorherigen Jahresrückblicke kann man hier finden: Link.

Zugenommen oder abgenommen?
Eigentlich hatte ich erst abgenommen, doch nur zwei Kilo. Zur Zeit sind die wieder drauf. Da jedoch sowohl Ab- als auch Zunahme durch Medikamente bedingt sind, ist mein Spielraum etwas eingeschränkt. Aber diesen Monat bin ich fast Medikamentenfrei und kann vielleicht etwas erreichen :)

Haare länger oder kürzer?
Ich habe sie nicht geschnitten, aber soviel wachsen sie wohl nicht mehr.
Am Anfang des Jahres hatte ich sie rot gefärbt und mir einen Pony geschnitten. Fand ich beides furchtbar, jetzt sind sie wieder dunkelbraun und der Pony ist weitgehend herausgewachsen.

Mehr ausgegeben oder weniger?
Etwas mehr.

Mehr bewegt oder weniger?
Mehr bewegt, viel Fahrrad gefahren und viel gewandert.

Die gefährlichste Unternehmung?
Da fällt mir in diesem Jahr - gottseidank - nichts zu ein, höchstens, daß ich am Anfang des Jahres fast von einer abgestürzten Sektflasche getroffen worden wäre - falls das zählt.

Die teuerste Anschaffung?
Ein neuer Laptop zum Black Friday. Mein ‚Alter‘ ist von 2009, eigentlich noch super, aber leider zu langsam für moderne Programme.

Das leckerste Essen?
Im indischen Restaurant Diya (in Frankfurt) lohnt es sich nach Gerichten zu fragen, die nicht auf der Karte stehen. Das beste Essen war für mich Paneer - Tindola.
Paneer ist ein indischer, mozzarella-ähnlicher Käse und Tindola ist eine Minikürbisart, irgendwo zwischen aromatischer Schmorgurke und mit einer leichten Bitternote, die schon an Bittergurken erinnert. Daraus ein cremig-scharfes Gericht zu kochen, mit nur diesem leicht bitteren Hauch ist ein echtes Kunstwerk.
Leider (oder vielleicht zum Glück) kann man das Gericht nicht ständig bestellen, denn Tindola ist ein Saisongemüse.

Das beeindruckendste Buch?
Zum Geburtstag habe ich einen hundert Jahre alten, englischsprachigen Baedeker über den Rhein geschenkt bekommen. Als ich im September dann vier Tage lang auf dem Rheinsteig wanderte, kam das Buch mit und ich las mich durch sämtliche Geschichte und Geschichten der Orte, Burgen und Schlösser, die wir beim Wandern passierten.
Unsere kleine Reisegruppe schlief sogar zwei der drei Nächte in Hotels, die Baedeker einst selbst empfohlen hatte :)

Der berührendste Film?
Ich habe tatsächlich nur einen einzigen Film im Kino gesehen: ‚Hidden Figures‘ über schwarze Mathematikerinnen bei der Nasa. Der war nicht schlecht, aber doch noch ein wenig zu sehr Hollywood, mit Heldenmomenten der weißen Männer, so daß die Zuschauer nicht zu sehr von intelligenten Frauen erschreckt werden.

Die beste Musik?
Einmal mehr Coldplay, in diesem Jahr ist ‚Something like you‘ wochenlang als Ohrwurm in meinem Kopf herumgegeistert. Aber ich fand auch Camila Cabello ganz nett, und habe mir einige der neuen Songs von Paddy Kelly angehört - der heutzutage unter seinem vollständigen Namen als Michael Patrick Kelly bekannt ist.
Insgesamt hörte ich also mehr Mainstream, aber viel weniger Radio als sonst. Ich habe stattdessen Solo Jazz Piano gehört, ohne da einzelne Stücke heraus zu picken und bin auch wieder bei den Hörspielen gelandet. Die drei ??? sind eben perfekt zum Nebenbei Fotos bearbeiten oder bügeln ^^

Das schönste Konzert?
Nicht nur ein Konzert, aber mein erster Besuch in der Frankfurter Oper war etwas Besonderes.


Die meiste Zeit verbracht mit …?
Den Katzen, meinem Mann, der Haushündin und unseren Vermietern.


Die schönste Zeit verbracht mit …?
... meinen Freunden beim Wandern, sei es durch Weinberge oder den Taunus, ich bin (hoffentlich immer) dabei :)
... mit A. zum Hochzeitstag in Boppard bei der Rheinschleife unterwegs, und zum gemeinsamen Geburtstag auf dem Küstenabschnitt des Jakobswegs zwischen San Sebastian und Pasaia.

2017 zum ersten Mal getan?
Mehrere Tage gewandert, mit dem Reisegepäck auf dem Rücken.
San Sebastian im Baskenland, und Venedig und Trieste in Italien besucht.
Meinen Nachnamen geändert.

2017 nach langer Zeit wieder getan?
Einen neuen Laptop gekauft.

3 Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können?
Migräne
Der Tag, als mein Fahrrad mitten im Wald einen Achsenbruch hatte.
Wochenlang bewölktes Wetter - zum Laune verderben.

Das schönste Geschenk, das ich / wir jemandem gemacht habe?
Da fällt mir leider nichts besonders Schönes ein, aber wir haben weiterhin Zeit mit unserem Neffen verbracht, der mittlerweile ganz klar A. bevorzugt - schließlich macht der viel mehr Quatsch mit ihm :)


Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Ein Abend im Kronenschlößchen, mit x-Gänge Menü (ich habe den Überblick verloren, eigentlich ist es eine festgelegte Anzahl, aber dazwischen kamen diverse Küchengrüße- und Spielereien. Ich war letztlich todmüde, wollte auch nichts mehr essen (und habe sogar zwei Dessertgänge verpasst, aber es war trotzdem wunderbar).

Eine Woche Urlaub mit Schwester und Neffen in Ahlbeck mit Strand und eigener Ferienwohnung.

Nachricht des Jahres?
In diesem Jahr habe ich mir Tagesnachrichten weitgehend abgewöhnt, ich kann mit diesem hysterischem Ohgottogott der Weltpolitik nichts mehr anfangen. Ich konzentriere mich auf elendig lange Artikel, zu Themen die mich interessieren und ansonsten die Lokalnachrichten und den Wetterbericht :)

2017 war mit einem Wort (für mich selbst) …?
... eindrucksvoll.

Mal schauen was 2018 bringt - ich bin gespannt :)



3. Oktober 2017

Dumm (und dann nicht) gelaufen

Eigentlich wollte ich heute wieder am Rhein wandern gehen, auf neuer Strecke von Rüdesheim nach Oestrich Winkel quer durch die Weinberge und Weinlese, stattdessen sitze ich zu Hause und bin blöderweise krank. Eigentlich bin ich schon die ganze Woche krank und hoffte sehr, daß es bis heute besser wird, aber leider erfüllte sich dieser Wunsch nicht.
A. hatte bereits seit Sonntag Bedenken, weil meine Bronchitis sich weiter verschlimmerte, aber ich hätte eigentlich nur eine gute Nacht gebraucht. Stattdessen ruhe ich seit zwei Nächten, sitzend auf der Couch - damit ich durch die Asthma-Anfälle noch atmen kann, und schlafe höchstens drei Stunden. Heute morgen lief ich die kurze Treppe nach draußen hoch um etwas wegzuwerfen und war danach außer Atem, damit musste ich die Wanderung für mich streichen.
A. läuft stattdessen alleine mit unserer mittlerweile gut etablierten Wandergruppe los und kann mir hoffentlich viel berichten :)

Das sind übrigens drei Rüdesheim Bilder aus dem letzten Oktober: 

12. August 2017

Wiesbaden - Biebrich und Schierstein

Die Gartenseite von Schloß Biebrich


An einem schönen, sonnigem Samstag folgten wir der Empfehlung unseres Vermieters und fuhren nach Wiesbaden Biebrich. Dort sahen wir uns den Schloßpark samt Schloß an, bevor es danach weiter zum Hafen von Schierstein ging. 
Das Schloß in Biebrich entstand über lange Zeit und den üblichen Umbauten ab 1700, bis es sein heutiges hautpsächliches Barock-Aussehen erreichte. Genauso wurde der Garten immer wieder umgestaltet, zuletzt im englischen Stil inklusiver einer künstlichen Ruine, der Mosburg. 


Diese wurde auf die Grundmauern einer alten Festung aufgebaut und Goethe, der den Park einst besuchte, machte sich milde darüber lustig.
Zu der Zeit waren künstliche Ruinen offenbar ein bißchen zu sehr in Mode. Das eigentliche Schloß fand er dagegen großartig, vorallem die ehemaligen Orangerien, mit beidseitigem Blick auf Garten und den Rhein.

Die Nilgänse sind hier ganz offensichtlich zu Hause. 


Ein bißchen erinnerte mich das Emsemble an Schloß Sanssouci (vielleicht weil es auch einst Sommerresidenz war), obwohl die Lage direkt neben dem Fluß natürlich eine völlig andere ist. 
Nach der Parkbesichtigung folgten wir der Rheinpromenade vorbei an den Biebricher Villen, in denen u.a. Wagner ‚Die Meistersinger‘ geschrieben hat. 


Bald erreichten wir das Ende von Biebrich und liefen weiter am Rhein Richtung Schierstein. Das ist auch der Anfang der ersten Etappe des Rheinsteigs.
Es war jedoch ein so drückend heißer Tag, daß uns der eigentlich anspruchslose Weg immer länger und länger vorkam und obwohl wir direkt am Fluß entlang gingen, wehte nicht das geringste Lüftchen. Deswegen liefen wir bald ein Stück weiter weg vom Fluß, einfach weil wir dort von Baumschatten zu Baumschatten wandern konnten.
Alsbald war jedoch auch das geschafft, wir durchquerten die Brücke und standen vor dem Binnenhafen Schierstein, der 1858 angelegt wurde und mittlerweile hauptsächlich von Yachthäfen genutzt wird. Dadurch sieht es so aus, als wenn man sich plötzlich an einem geschäftigen See befindet.


Leider war es immer noch zu heiß, als daß wir besonders viel auf Entdeckungsreise gehen wollten, also schleppten wir uns nur nach Schierstein und die erste Gaststätte war unsere.
.

Bei anderem Wetter wären wir sicherlich einmal um den Hafen gelaufen und hätten die 1967 errichtete Dyckerhoff Fußgängerbrücke (eine der ersten Spannbetonbrücken in Deutschland) nicht nur aus der Ferne bewundert. 
Danach sahen wir uns mit neuer Kraft den kleinen Stadtkern von Schierstein an: Es gibt dort sogar Storchennester - und mit dem nächsten Zug ging es letztlich zurück nach Frankfurt.
.

26. Juli 2017

Wandern und Strand


Am Wochenende waren wir einmal mehr in und um Rüdesheim zum Wandern - der bekanntesten Stadt im Rheingau, die wir zwar schon oft besucht haben - die es bisher aber nicht in den Bread Story Blog geschafft hat.
Und auch dieses Mal schreibe ich erst einmal nur in Teodeco‘s Sonntagssachen, hoffe jedoch, daß ich bald einen Rüdesheim ‚Best of‘ - Blogpost zusammenstellen kann. (Dazu müsste ich aber wohl noch einmal hinfahren und mir die Abtei St.Hildegard ansehen ^^).

In der nächsten Woche wird es hier dagegen sehr ruhig, denn ich bin mit meiner Schwester und dem mittlerweile fast dreijährigen Neffen im Ostsee-Urlaub auf Usedom.
Wir hoffen natürlich auf besseres Wetter als der derzeitige Dauerregen, aber wenn es so ist, dann müssen wir Karl’s Erdbeerhof und die Ostseetherme eben mehr als einmal besuchen und ansonsten auch kurze Regenpausen so gut wie möglich ausnutzen. Zur Not gibt es den steinernen Tisch im Wald, wenn sich der Strand so gar nicht anbietet.
 .

Ich freue mich jedenfalls, daß der Kleine am gleichen Strand spielen kann, an dem auch meine Schwester und ich aufgewachsen, und jeden Sommer bei den Großeltern verbracht haben.
Er hat zwar mittlerweile viel bessere Optionen, verbringt seine Ferien eher in mediterranen Gefilden mit Sonnengarantie - doch dieser breite, weiße, feinsandige Strand ist eben trotz unberechenbarem Wetter eine Klasse für sich. 

18. Juli 2017

Rhein-Burgen Weg


Die zweite Wanderung in diesem Jahr war eine Etappe des linksrheinischen Rhein-Burgen Weges: Von Bingen nach Trechtingshausen.
Die Strecke betrug ca. 17 km, war aber weniger anspruchsvoll als die Nahe Wanderung, da man nur einmal die Felsen hochsteigen musste und dann mehr oder weniger auf einer Ebene blieb, einem Höhenwanderweg entlang des Rheins.
Die Besetzung war auch fast die gleiche, wie bei der (ersten) Nahe Wanderung: meine Vermieterin, ihre Freundin - nur, daß statt einem dieses Mal zwei Hunde dabei waren. Die Haushündin Lou ist zwar schon sehr alt, halb blind und taub, doch 20 km Wanderungen sind für sie offenbar kein Thema.
Da ich noch nie 17 km an einem Stück gewandert bin, war ich mir vorher gar nicht so sicher ob ich das schaffen würde. Als ich A. fragte, ob er mir das zutraut, kam dann auch gleich die prompte Antwort: Nein, auf keinen Fall, das ist zuviel ... wenn man mal den Mann um Motivation bittet ^^ Auf diesem Teilstück kann man jedoch wenig abkürzen, so daß ich einfach hoffen musste, daß es schon gut gehen wird.
Ab Bingen Bahnhof ging es ein Stück an der Straße entlang, bis man neben einem ehemaligen Bergwerk, den Aufstieg findet - danach musste man eigentlich nur den markanten R-Schildern folgen. Nach einiger Zeit erreichte man erste Aussichtspunkte auf den Rhein, bis der Weg eine Weile tiefer in den Wald führte. Im Verlauf der Wanderung sah man den Rhein erst wieder nach der Halbzeit, am Schweizer Haus.


Zuerst konnte man sich an einer Hängebrücke erfreuen, die zwar nicht Teil unseres Weges war, aber trotzdem (dann eben zweimal) überquert werden musste. 


Kurz dahinter befanden sich die Ruinen eines ehemaligen römischen Vorsorgungshofes, einer Villa Rustica. Sie gehörte einst zu dem engmaschigen System an Höfen und Kastellen, mit denen die Römer ihr Gebiet unterteilt hatten.
Danach führte der Weg durch die schöne Steckenschlääferklamm, wo selbst Kindern das Wandern Spaß machen kann, schließlich haben die meisten Bäume geschnitzte Gesichter.


Nach der Klamm war der Weg wegen Ausspülung gesperrt, wir ignorierten diese Schilder und liefen weiter. Die Aufräumarbeiten nach vergangenen Unwettern waren aber schon weit fortgeschritten, so daß der gesperrte Weg nicht schwieriger zu begehen war, als die vorherigen Pfade. 
Ich musste hin und wieder beim Fotografieren aufpassen, daß ich beim unbedachten Rückwärtslaufen nicht gleich ins Flussbett purzele, aber das sollte man hinbekommen.


Ein kleiner Aufstieg brachte uns zum Schweizer Haus, zum Mittags-Einkehrschwung.
Kaum waren wir damit fertig, begann das Gewitter, von dem sich die Wetterexperten den ganzen Tag uneinig war, ob es nun stattfinden würde und wann. 
Also saßen wir noch eine Weile unter dem Vordach des Hauses, unterhielten uns mit den Wirtsleuten und warteten ab. Dabei erfuhren wir einiges über die Schafsherde des Hofes, die dort ein Leben im Schafshimmel führen, denn ihr einziger Verwendungszweck ist der als Rasenmäher - weder Wolle, Milch, Fleisch wird verwendet. - Kummer bereiten zwar uneinsichtige Zeitgenossen, die ihre Hunde wildern lassen - ansonsten ist gerade Amadeus, der Bock, ein wahrer Charmeur, der gerne einmal der Kellnerin hinterläuft oder an den Tischen um Brot bettelt. 


Nach dem Gewitter hatten wir uns gut ausgeruht und so ging es an die letzten Teilstücke des Weges. Zuerst liefen wir an der romantischen Burg Rheinstein vorbei, ehe man beim Morgenbachtal auf einen weiteren gesperrten Wegabschnitt stößt. 


Dieses Mal war es an manchen Stellen durchaus kniffelig, so daß es mich einmal auf die Knie warf. Der einzige wirklich komplizierte Bereich hatte jedoch ein Drahtseil zum Sichern. 
Dafür gab es zur Belohnung aber erneut wunderschöne Ausblicke auf Rhein, die andere Rheinseite und die Burg Reichenstein - quasi unser Ziel kurz vor Trechtingshausen.


Als wir unten im Tal vor der Burg angekommen waren, sahen wir, daß selbst dort die vergangen Unwetter Teile der Straße ausgerissen hatten.
Zur Burg selbst wollten wir nicht hochsteigen, stattdessen war der Bahnhof Trechtingshausen unser Ziel. Aber da wir uns im Schweizer Haus so erholt hatten, hatten wir noch Reserven und beschlossen direkt am Rhein nach Bingen zurückzulaufen. 
Das war mit den Hunden auf dem Radweg etwas anstrengend, zum Glück fanden wir jedoch einen kleinen Wanderweg, der parallel dazu bis nach Bingen zurückführte. 


Und so wurden aus 17 km dann letzlich ein 22 km Rundkurs zurück zum Auto am Bingener Bahnhof, und ich hatte damit keine Probleme :) 
Nach der Wanderung fuhren wir mit der Fähre über den Rhein nach Oestrich Winkel in den Rheingau. Dort kehrten wir im tollen Fraund’s Restaurant im Zehntenhof ein (das habe ich bereits in Teodeco erwähnt) - das perfekte Ende eines erfolgreichen Tages.

LinkWithin

Related Posts with Thumbnails