8. März 2018

Kronberg und Königstein


Das Wetter verkündet Frühling, mir geht es gesundheitlich besser und so kann man langsam wieder an die neue Wander-Saison denken. Eine Tour, die mir sehr gut gefiel, unternahmen wir vor zwei Jahren im Taunus - um drei Burgen zu besuchen. 
Leider sind wir nicht sehr viel gewandert, weil unser Begleiter Knieprobleme hatte - und schafften letztlich auch nur zwei der drei Burgen - aber es war ein wunderschöner klarer Tag und man hatte einen guten Fernblick selbst bis nach Frankfurt.


In der ehemaligen Künstlerkolonie Kronberg war ich vorher noch nie, in Königstein dagegen zur Kur. Da das eine Fastenkur war (und für einen Migränepatienten schwierig, auch ohne Schmerzmittel) ging es mir damals nicht gut… aber selbst durch den Dunst der damaligen Tage erinnerte ich mich an die grünen Landschaften, die Quellen im Wald und die Fachwerkhäuser in der kleinen Innenstadt.
Wir fuhren an diesem Vorfrühlingstag jedenfalls bis Kronberg mit der Bahn, ließen das Schloßhotel der Familie von Hessen völlig außen vor und begannen sofort mit dem Anstieg zur Burg Kronberg, die leider noch geschlossen war.


Nach einem kurzen Gang durch die kleine Innenstadt (und Einkehr in einer alteingesessenen Bäckerei, wo A. zum ersten Mal Frankfurter Kranz bestellte) ging es mit dem Bus am Opel Zoo vorbei nach Königstein. 
Hier wäre ich gerne lieber gewandert, aber so konnte man sich auf der Fahrt auch einmal aufwärmen, denn im Taunus ist es meist kühler als in Frankfurt.


In Königsstein liefen wir hinauf zur Burgruine, die immerhin eine der größten Höhenburgruinen Deutschlands ist. 
Sie war sogar geöffnet, so daß wir mit der Besichtigung beginnen konnten: Wir stiegen in die finstersten Kellergänge, die noch völlig vereist waren; liefen um die Burg herum; sahen die ehemalige Kapelle und saßen in Fensterhöhlen mit Eiszapfen-Schmuck - bevor wir für den perfekten Rundumblick auf den Bergfried kletterten. 


Nach diesem Besuch entschieden wir uns, die Besichtigung der Burgruine Falkenstein auf ‚später‘ zu verschieben, irgendwann schaffen wir das auch noch ^^ und es ging mit dem Zug zurück nach Frankfurt

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