22. März 2014

Sortier-Aufgabe


Seit einer Woche sortiere ich die Fotos von unserem Urlaub. Ich bin noch nicht einmal beim dem Punkt angelangt, daß ich Bilder zuschneiden und bearbeiten kann; stattdessen sehe ich mir nur alle Bilder an und entscheide zwischen den Ordnern ‚gut‘ und ‚alt‘. Am Liebsten möchte ich pro 1000 Bilder nur 200 auswählen, doch das erreiche ich eher selten, denn keiner ist so ein schlechter Fotograf, daß er 700 schlechte Bilder pro 1000 produziert. 
Zwischendurch verschwammen mir auch öfter einmal die Augen, so daß ich für jede Ablenkung dankbar war und viel zu viel Zeit auf den Seiten des Gesichtsbuchs verbrachte. 
Meine Freiwilligen-Stunden für unseren Kooperative-Supermarkt absolvierte ich auch alle in dieser Woche (obwohl ich dafür einen Monat Zeit hätte), aber das hat eher Spaß gemacht: Gemüse auspreisen, Salatmixe in Tüten verpacken, Paranüsse in kleineren Tüten verpacken und sich dabei selbst unter Druck setzen, ob man den gesamten Karton voller Nüsse in einer Stunde in Portionspackungen verpackt bekommt ... etwas um mal unter die Leute zu kommen. 
Ansonsten herrscht nachwievor grausames, graues Winterwetter, gestern kamen die Temperaturen einmal über Null und es regnete, doch die Polarvortex ist immer noch ein Thema und so wird es bis zum Ende des Monats auf jeden Fall auch bleiben. Hoffen wir auf April.

(von oben, links) Three Twins Bio-Eis / Mango-Margharita bei einem Mexikaner nahe der Autobahn / Joghurt Eis (auch das Bild vom Laden darunter) zum Selbst-Befüllen und nach Gewicht bezahlen - in Monterey / Tee und Kuchen auf dem Flughafen Denver
(mitte, links) Schokolade und Souvenir aus San Francisco
(unten, links) Figuren aus Sauerteig vom Fisherman’s Wharf / (unten rechts) Deli Laden in Portland, Oregon

Um nicht völlig bilderlos darzustehen, habe ich aber ein paar Essensbilder von unserer Reise zusammengesammelt. Ein Foto vom Essen macht man meist nur mit der Handykamera, weswegen die Kollage perfekt für die geringere Bildqualität ist :) 
Mein Mann ist meist sehr schnell von gutem Essen begeistert, doch ich bin sehr wählerisch (ohne das ändern zu können) und so ist mir das Essen auf Reisen meist egal (irgendwas halt), weil die Chance etwas zu finden, das ich wirklich mag sehr gering ist... also warum sollte ich zu viel Geld dafür ausgeben. 
Das war dieses Mal jedoch anders, denn ich war mit echten Foodies unterwegs und während ich einen Plan ausarbeitete, was ich mir alles ansehen wollen würde, passten sie ihren Plan diesen Vorgaben an und fanden jeweils das beste Restaurant in der Nähe. Dadurch veränderte sich auch die Struktur des Reisens: Normalerweise haben wir ein reichhaltiges Frühstück, dann nur einen Snack zum Mittag und erst wieder zum Abendessen ein richtiges Mahl.


Doch unsere Mitreisenden wollten nichts zum Frühstück essen, so daß Mittag- und Abendessen zu den Hauptmahlzeiten und damit Teil der Reise wurden. 
Zum Glück wusste ich das bereits vorher, so daß ich nicht enttäuscht war, denn Restaurantbesuche in großen Gruppen können sich hinziehen und so brauchten wir zwei Tage um z.B. meine äußerst kurze San Francisco Wunschliste abzuarbeiten (etwas was sonst in sechs Stunden zu schaffen gewesen wäre.) Wohlweislich plante ich keinerlei Museumsbesuche ein und merkte einen Besuch im Golden Gate Park nur einmal an ... aber dafür hatten wir keine Zeit. 
Immerhin fand ich das Essen zumindest ein-zwei Mal tatsächlich auch selbst lecker, ein südindisches Restaurant hätte ich jedenfalls gerne in der Nähe, und ein Koreaner (Du Kuh Bee) wäre auch nicht schlecht ... :)

Vielleicht ermuntert mich das in Zukunft auch einmal mehr auszuprobieren und Essen auf Reisen nicht nur als Zeitverschwendung anzusehen :)
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Kommentare:

  1. Eben habe ich auf Deinen Thermometer geschaut und dachte, jetzt wird's bei Thea langsam auch Frühling...Tolle Bilder hast Du gepostet, wirklich. Ich finde das Kulinarische auf Reisen immer interessant, denn auch so kann man sich eine Region erschließen. Ich denke da an Bayern, hihi...Nee, mir geht's eigentlich wie Dir, ich will lieber unterwegs sein und nehme dann auch ein To Go mit. Schönen Gruss von Cosmee

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  2. Heute morgen sind es nun wieder -17°C, doch diese Tage werden zum Glück wirklich seltener. Zum Ende der Woche sollen die Temperaturen wieder auf deutlich über Null steigen :) Doch wenn ich mir die unglaublichen Mengen an Schnee ansehe, die überall herumliegen, dann steht Vermont danach wahrscheinlich eine Frühjahrsflut bevor.

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