13. September 2016

Steinheim am Main


Die zweite Fahrradtour führte A. und mich nach Steinheim am Main
Da ich mir den 34 km Rundkurs noch nicht zutraute (vor allem weil die Temperaturen wieder an die 30°C heranreichen sollten), fuhren wir mit der S-Bahn bis zum Bahnhof Hanau-Steinheim - und fuhren die Strecke mit dem Fahrrad demnach nur zurück.

        Kleine 'Grotte' an der Kreuzwallfahrtkapelle                                   Bergfried des Schlosses

Steinheim liegt wie Dreieichenhain auch, an der Deutschen Fachwerkstraße und besitzt einen in sich geschlossenen historischen Stadtkern, mit wuchtiger Stadtmauer zum Main hinunter, Schloss und natürlich vielen Fachwerkgebäuden. 
Ich konnte leider keine Tafel finden, die die Besonderheiten des dortigen Fachwerks erklärt, aber es schien mir insgesamt ein dichteres Fachwerk zu sein, mit mehr Holzverstrebungen als sonst üblich. 

Graf Zeppelin wohnte natürlich im ersten Stock... näher am Himmel ^^
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Das Fischerzunft-Fachwerkhaus von 1413

Nachdem wir die meisten Straßen des kleinen Stadtkerns besucht hatten, fanden wir ein Restaurant, das nicht gerade Betriebsferien hatte und aßen zu Mittag. 


Einige Zeit danach ging es am Main entlang zurück nach Frankfurt.
Ursprünglich wollte ich noch Seen besuchen, die in ehemaligen Steinbrüchen entstanden waren, doch dann fand ich den Radweg entlang des Mains auf einmal schöner (sowie kühler) und so fuhren wir die ganze Zeit auf den asphaltierten Wegen des Mainwanderwegs. 


Zuerst ging es an einem Altarm des Main entlang, dann sahen wir Schloss Philippsruhe auf der Hanauer Seite und landeten letztlich in Rumpenheim neben Schloss und Fähre. 

Markierte Hochwasserstände am Rumpenheimer Schloß

Danach machten wir uns auf die Suche nach dem Schultheis-Weiher, der immerhin der zehntschönste Badesee von Hessen sein soll (laut einer Abstimmung.) Da der Langener Waldsee noch nicht einmal in der Liste war, konnte ich dem Ergebnis nicht so ganz zustimmen, es war dennoch ein netter kleiner (und erstaunlich kalter) Badesee. 
Doch man badete eindeutig in jeder Menge Schlingpflanzen, womit ich nur schlecht umgehen kann. Ich hätte auch gerne ein paar Fotos von dem See und Strand gemacht, doch dort war das Fotografieren generell verboten worden. 


Nach dem Weiher fuhren wir wieder am Main entlang durch Offenbach, wo wir beschlossen abzukürzen und stattdessen durch die Innenstadt zur Straßenbahn-Endhaltstelle der Nr. 16 fuhren. Irgendwie reichte es uns für den Tag. 
Auf dem Weg durch die Fußgängerpassage landeten wir jedoch auf einem Bierfest, der die Stimmung von A. wieder hob, obwohl er die zwei Biere, die er probierte, beide nicht so richtig mochte. Aber heh, Bier.
Danach ging es nur noch ein paar hundert Meter bis zur Haltestelle und wir hatten es für den Tag geschafft.

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