17. März 2012

St. Patrick’s Day


Während alle Anderen heute in die Innenstadt fahren, um dem Hupkonzert der Betonmischer zuzuhören (die an jedem St. Patricks Day eine Parade durch die Stadt fahren - dank der Betonmischer Firma S.D. Ireland) fahren wir aus der Stadt heraus, denn die Liste der Dinge, die wir dringend von Walmart brauchen ist mit der Zeit immer länger geworden. 
Walmart ist schlichtweg der billigste Supermarkt weit und breit und daher Anlaufpunkt für preisgünstige Elektronik (unsere elektrische Zahnbürste ist kaputt) bis Waschmittel, dann werde ich vielleicht auch schon ein paar Stiefmütterchen und Primeln mit in den Wagen schmuggeln. 
Um die Innenstadt werden wir jedenfalls einen großen Bogen machen, denn dort werden die Leute, wie schon zu Mardi Gras vor zwei Wochen nur eines im Sinn haben... sich heillos zu betrinken und das bitte schon am frühen Nachmittag. 
Morgen sollen die Temperaturen 22°C (im Schatten) erreichen und wir planen unsere erste Fahrradtour :) 

Die größte Dekoration zum St. Patrick’s Day befindet sich natürlich am Alkoholladen.... wo auch sonst. 

Für einen kurzen Augenblick dachte ich, daß ich dringend ein grünes Kleid für St.Patricks bräuchte. Aber auch wenn ich nicht erst eine Frühjahrsdiät einschieben sollte um im Bauchbereich weniger Rettungsring-mäßig auszusehen, das Kleid war zu seltsam geschnitten mit dem gerüschten Beginn ab Oberschenkel statt Taille. Bei 3$ überlegte ich kurz, ob ich das umnähen könnte... aber nein, Kleider habe ich nun wirklich genug. Bei dem grünen Top überlege ich aber noch ne Weile länger... das wäre schön für den Sommer.

16. März 2012

Flashback Friday

Im heutigen Dauerregen präsentiere ich Bilder aus der Reihe: „Wo wäre ich denn sonst gerade gerne lieber als hier?“ 
In Gran Canaria vor dem Hotel Costa Meloneras, das einzige Riesenhotel in dem man sich trotzdem nicht wie in der Massenabfertigung vor kam.

Als Reiseziel finde ich Gran Canaria zwar nach ziemlich schneller Zeit langweilig, da man sich außer ein-zwei Museen nicht allzuviel ansehen kann (wahrscheinlich ein Insel Problem)... 


Aber eine Woche Sonne, Mini-Wüste und Atlantik, sowie die ziemlich schöne Inselhauptstadt würde ich gerade noch überstehen ^^ 
Die Bilder stammen (wenn ich mich nicht völlig täusche) aus dem Jahre 2003.

14. März 2012

Wetterumschwung


Derzeit komme ich mit den Jahreszeiten nicht hinterher. Gerade war noch Winter und ich schippte Schnee weg und gerade einmal drei Tage später herrschen über 20°C im Schatten und alle Welt läuft nur noch in Shorts und T-Shirt herum.
Dem traute ich selbstverständlich nicht und griff zusätzlich zum Kleid und Strickjäckchen auch noch zu dicken Leggings und langem Schal. Der Schal wurde zuerst in den Rucksack gestopft, Strickjacke folgte wenig später und den Rest des Weges beschimpfte ich meine Leggings Idee. Es war nicht nur warm, es war Vor-Gewitter schwül warm und alle zusätzlichen Kleiderlagen klebten fest. 

Wieder zu Hause setzte ich mich mit einem Tee nach draußen... nunmehr in Flipflops und sah zu was meine Katzen von dem Wetter hielten. Zuerst mal nicht viel. Das Winterfell ist zum größten Teil noch drauf und so setzten sie sich wo sie waren in den Vorgarten und da blieben sie auch... es ist zu heiß :) 

Natürlich kann sich so ein extremer Wetterumschwung nicht lange halten und heute ist es auch schon wieder viel kühler... aber ich denke ab jetzt kann ich mein Fahrrad wieder aus dem Keller holen :)
 .
Ausbeute vom Thrift Store (bis auf die Tasche, und das Eichhörnchen gab's umsonst dazu - das steht jetzt im Vorgarten-Beet):
Mein erster Samsonite Koffer ist zwar schwerer als heutige Koffer samt Inhalt, aber dafür ist er auch viel schöner. Nach gründlicher Insektenspray Behandlung beherbergt er bald meine umfangreiche Stoffsammlung. Die Frage ist nur, wo kommt dann der Koffer hin... denn unters Bett so wie mein kleiner früherer Stoffkoffer (und zukünftiger Acrylfarbenkoffer) passt dieser nicht...

13. März 2012

Teil 2


Am Sonntag hatten wir perfektes Frühlingswetter zu bestaunen... gerade rechtzeitig um uns weniger über die Zeitumstellung und die „geklaute“ Stunde zu beschweren. Wir nahmen die Katzen zum ersten Mal seit Monaten mit hinaus in den Hinterhof und dort gab es bereits einiges zu entdecken. Rex und Garfield - der freche rote Nachbarskater - jagten sich gegenseitig,
Linus spielte Verstecken mit den Eichhörnchen... die waren ihm natürlich wie immer haushoch überlegen und Shweta inspizierte alles sehr ordentlich und gründlich, sogar Rex’ Wohnquartiere. Gut, daß die Anti-Floh-Mittel schon einsatzbereit in der Schublade liegen.
Dazu kam auch Mishti vorbeispaziert und gesellte sich zu uns. Er präsentierte sich einmal mehr sehr lieb, nett und gesund... und bekam dafür ein wenig Trockenfutter spendiert.
Danach spielte A. mit ihm und Mishti war so begeistert, daß er ihm daraufhin die gesamte Zeit über folgte wie ein kleiner Hund und wartete, daß der Stock nochmals durch die Luft wedelte.


Dabei stellten wir nur einmal mehr fest, daß er tatsächlich überhaupt keine Koordinationsschwierigkeiten hat. 
Ich glaube, wenn Mishti wüsste, daß er all diese Aufmerksamkeit zwei kleinen Kratzern zu verdanken hat... er würde jeden Nachbarn kratzen oder Katzenratgeber schreiben zum Thema: Gute Katzen kommen auf die Couch und Böse überall hin :) 


.
Nachdem mein Waschprogramm am Montag Mittag beendet war, begab ich mich brav zur Sprechstunde des Gesundheitszentrums und zufällig hatte meine eigentliche Hausärztin sogar noch einen freien Termin 5 Minuten später. Während ich also darauf wartete aufgerufen zu werden, meinte eine Frau zu mir: „Oh, was haben Sie denn im Haar?“ Ich fasste nach hinten und bekam einen Stich in den Finger... die Frau nahm ein Tempotaschentuch und zerdrückte die Wespe, die mich offenbar eine Weile begleitet hatte.
Ich reagiere auf Insektenstiche aller Art allergisch, nicht im Sinne von Atemnot oder sonst irgendwas, die Beulen werden einfach nur für eine Weile beeindruckend groß. So wurde ich dann aufgerufen und die Behandlung erstreckte sich im Folgenden auf den Wespenstich. Ich bekam Medikamente und ein Eispack, während die mittlerweile gutverheilte Kratzverletzung nur einen flüchtigen Blick wert war. Kratzen überträgt keine Tollwut, da war sich die Ärztin sicher (leider hatte ich im Internet gerade das Gegenteilige gelesen), zudem hat sie seit Jahren von keiner einzigen tollwütigen Katze in Burlington gehört. 
Nun muß ich also einfach weiter warten und schauen wie es Mishti so geht... denn solange er keine Probleme hat, kann ich sie auch nicht bekommen ...

11. März 2012

Mishti


Ich wurde nunmehr bereits ein paar Mal darauf angesprochen, ob ich denn beim Arzt war nachdem ich von Mishti gekratzt wurde (weil ich ihn hochhob und er das blöd fand, da ich ihn von Rex Futter wegtragen wollte) und ich muss es leider verneinen. Ich weiß nicht genau warum ich nicht gehe schließlich ist Tollwut eine ziemlich grausige Art zu sterben wahrscheinlich weil ich dem Personal des Health Centers nicht wirklich vertraue und solche Probleme nach der Tetanusimpfung hatte, aber wohl auch, weil ich keinen Grund habe anzunehmen, daß der Kater tatsächlich Tollwut oder irgend eine andere Krankheit hat. 
Die Kratzspuren sind mittlerweile verheilt, den Kater sehe ich ca. zweimal pro Woche und es geht ihm blendend, keinerlei Wesensveränderungen, kein aggressives Verhalten, keine Lähmnungen nichts.
Da er sich offenbar sehr darüber zu freuen scheint, daß ich mich mittlerweile jedes Mal so überschwänglich freue, wenn ich ihn sehe ... es geht dir gut - das bedeutet also auch, daß es mir gut geht, super, kommt er mir schon vom vierten Haus die Straße entgegengerannt, wenn er mich nur erspäht. Am Donnerstag brachte er sogar einen struppigen Freund mit.
Mishti ist wie alle kastrierten Kater ein wenig auf der fülligeren Seite - ein Hobby braucht man schließlich - und freut sich sehr, wenn er ein bißchen Trockenfutter von mir abgreifen kann. Auch wenn A. bereits meinte, ob wir ihm nicht auch Dosenfutter geben wollen, denn Trockenfutter ist nicht gut für die Nieren... :)

P.S. Habe mich gerade noch einmal kurz in die Problematik Kratzspuren durch Katzen eingelesen und werde jetzt wohl doch zum Arzt gehen - man, die können einem Angst machen. Gottseidank habe ich das damals, als ich vom Eichhörnchen gebissen wurde, nicht gelesen.
Jedenfalls habe ich zwischen zwei Wochen bis zwei Jahren Zeit bis so eine Infektion überhaupt ausbrechen könnte... da ich am 1.März gekratzt wurde, muß ich es also vor dem 15. zum Arzt schaffen - kriegn ma hin :)
Das Gute mit Impfung wäre natürlich, daß ich mir danach von möglichen zukünftigen verrücktem Waschbär- bis Eichhörnchenbissen keine Sorgen mehr zu machen bräuchte.

10. März 2012

Rassismus?


Als wir nach Vermont kamen, stellten wir alsbald fest, daß das Leben nicht so war, wie in Kanada. 
Dort waren die Menschen weitesgehend aufgeschlossen gegenüber Neukommern und Einwanderern, in den USA waren sie jedoch im positivsten Fall ignorant - ansonsten verärgert. 
Das lag nicht nur daran, daß z.B. gemischte Ehen wie die unsere, in vielen Staaten der USA bis vor wenigen Jahrzehnten nicht einmal erlaubt waren, sondern auch daran, daß Vermont der zweitweißeste Staat der USA (hinter Maine) ist. Es gibt hier schlichtweg kaum Nicht-Weiße und so reagieren die meisten Leute zwar nicht generell verärgert oder ungehalten auf andere Hautfarben, aber verlegen. Sie sehen lieber weg, als zu starren und sind darin so gut geworden, daß sie die meisten Menschen anderer Hautfarbe völlig ausblenden können. Zum Schutz der illegalen Farmarbeiter gibt es sogar eine Polizeiparole, die weggucken besagt, solange die Arbeiter nicht versuchen sich im öffentlichen Leben zu integrieren. Solange die Farmen sie ausbeuten können, wird ihre Anwesenheit geduldet, beginnen sie politisch aktiv zu werden, bzw. sind krank fliegen sie aus dem Land....  Toleranz, eben.
Vermonter glauben in der Tat, daß sie äußerst tolerante Menschen sind, hinterfragen diese Einstellung aber sehr selten. 
Wenn man sich jedoch mit der Geschichte des Landes auseinandersetzt und feststellt, daß Italiener in den 1950ern genauso als Slumbewohner und Abschaum behandelt wurden und vor ihnen Franzosen und Iren, in den 1990ern Bosnier ihnen offenbar den Untergang des Abendlandes bedeuteten, wie heutzutage Bhutani, Iraker und Kongolesen zu kämpfen haben - so fragt man sich unwillkürlich, wieviel Rassismus steckt eigentlich in dem Verhalten. Die Leute sind äußerst veränderungsresistent, wie das bei vielen Landbewohnern der Fall ist... und rauhes, grobes Verhalten wird auch gegenüber der jungen, weißen Mutter an den Tag gelegt, die ein Tattoo am Arm hat oder ein Piercing im Gesicht. Daß die Arme hoch und runter tätowiert mittlerweile selbst bei Bankangestellten in den größeren Städten normal sind und die filigranen Kunstwerke Tausende an Dollarn verschlingen, interessiert niemanden, sie wird dennoch wie gerade aus dem Gefängnis entlassen behandelt. 



Ich kann in dieser Welt relativ unsichtbar unterwegs sein, bevor ich nicht mit deutschem Aktzent spreche, falle ich nicht auf... doch A. geht hinaus und ist sofort als Ausländer sichtbar. Einige schlechte Erfahrungen haben ihn dermassen sensibilisiert, daß er Verrat und Rassismus mittlerweile überall sieht und erkennt. Vielleicht ist es auch so, daß die Verkäuferin ihn nicht grüßte, weil sie Ausländer hasst und nicht nur, weil sie keine Ahnung hat, ob er überhaupt ihre Sprache spricht und sich bequemer Weise fürs übersehen entschieden hat. Vielleicht ist es so, daß sich derjenige im Bus auf einen anderen Platz gesetzt hat, weil er es nicht ertragen kann neben ihm zu sitzen und nicht nur, weil er gerne zwei Plätze für sich und seine Tasche alleine haben wollte, vielleicht guckt der technische Angestellte im Gang der Universität auch nur in eine andere Richtung weil er Ausländer in höheren Positionen als seiner nicht mag und nicht weil als er A. an früheren Tagen versuchte zu fragen, ob sie zusammen Mittag essen könnten eine Abfuhr erhielt. Ich weiß es nicht... ich weiß nur, daß im Alltag häufig nicht die Zeit ist um Menschen aufzuklären und ihnen deutlich zu machen, daß ihr unbewusstes Verhalten mißverstanden bzw. verletztend wirken kann. Das funktioniert nur, wenn man Leute besser kennenlernt und sie Stück für Stück Vorurteile abbauen können.... zuerst i.S. von alle Ausländer sind doof, aber A,B und C kenne ich, die sind ganz in Ordnung und dann ganz langsam kommt ihnen die Erkenntnis, daß vielleicht in der Grundeinstellung ein Denkfehler vorliegt.... vielleicht kommen sie auch nie zu dieser Erkenntnis, vielleicht kommen ihre Kinder aber dahin, deren Schulgefährten aus Vietnam, Bosnien, Sudan, Somalia, Türkei, Kongo, Burundi, Irak, Bhutan und Burma stammen (die kürzlichen Haupteinwanderungs-Länder nach Vermont). 
Die extreme Rassen-Sensibilisierung meines Mannes vergiftet ihn selbst jedoch immer mehr. Am Abend kommt er nach Hause um von den Verbrechen des Tages zu berichten, begangen an Nicht-Weißen, oder zumindest nicht so gut des Englischen mächtigen. 
Vor zwei Tagen kam er z.B. damit: Ein junger schwarzer Mann steht zur Mittagszeit in der Kantine, ist an der Reihe und die Verkäuferin übergeht ihn und bedient die hinter ihm stehende Frau, die daraufhin zu ihm meint, warum steht er denn hier herum, wenn er eh nichts kaufen will. Daraufhin versucht er mit mangelnden Englischkenntnissen auszudrücken, daß er in der Tat etwas bestellen möchte. Für meinen Mann ist der Fall klar, Rassistenschweine alle beiden Weiber... Fuck you... möchte er ihnen zurufen, beschränkt sich jedoch auf finsteres Anstarren, was -Erfolgserlebnis- zumindest die Verkäuferin zurückzucken lässst. Zu Hause dann berichtet er lange und ausführlich von dem Vorkommnis und ein ganz klein wenig beginne ich mich zu fragen, ob es ihm überhaupt aufgefallen wäre, wenn stattdessen ein weißer Amerikaner im Mittagschaos vor der Theke vergessen worden wäre. Vielleicht ja, vielleicht hätte er auch gedacht, oh gemein - aber das kann passieren, bei all den Leuten, die hier herumstehen und gehen. 
Meine Aufrufe zur Mäßigung und dem Versuch seine „Beweise“ auch in anderem Lichte zu sehen, prallen ab, ich möchte seine Erlebnisse auch nicht kleinreden obwohl mir das sofort unterstellt wird. Doch Schritt für Schritt widerfährt meinem Mann etwas, was auch anderen vor ihm geschehen ist: Er wird zu dem, was er bekämpft. 
Es gibt natürlich auch offensichtliche Diskriminierungen, die man weder in anderem Lichte noch zurechtreden kann... so hat z.B. die chemische Fakultät der Universität nur weiße, amerikanisch-geborene Männer in ihren Professorenriege. 

7. März 2012

Fetter Samstag


Am vergangenen Sonnabend fand in Burlington die „Mardi Gras“ Parade statt.


‚Mardi Gras’ oder ‚Fetter Dienstag’ bezieht sich auf den katholischen Brauch einen Tag vor Aschermittwoch noch einmal so richtig reinzuhauen und alles zu essen und zu trinken, was man sich dann in der Fastenzeit bis Ostern versagen muß.
In New Orleans ist Mardi Gras der Haupttag des Karnevals mit den dominierenden Hausfarben Gold, Grün und Lila, die angeblich auf das Wappen eines russischen Aristokraten zurückzuführen sind. Dort trinken die Leute viel und gerne, die einzelnen Viertel präsentieren sich auf den Wagen in der Parade und Damen, die sich zu sehr entblößen bekommen dafür Ketten geschenkt. Früher mit Glasperlen und heutzutage aus Plastik.
Dieser Tag wurde zur Marke und wird heute gerne in ganz Amerika und so auch in Burlington gefeiert. Hier entblößen sich zwar nur ein paar der völlig sturzbetrunkenen Herren, doch Plastikketten in gelb, grün und lila gibt es trotzdem (zumindest gelb und grün kann man bei der nächsten Parade - zum St. Patricks-Day am 17. März gleich wiederverwenden).
Wenn man also über den Punkt hinauskommt, daß dort eine Parade namens „Fetter Dienstag“ an einem Sonnabend zwei Wochen nach Aschermittwoch gefeiert wird, dann kann man sich das Spektakel auch einfach ansehen.


Im vorherigen Jahr kamen wir nicht dazu, da es am Paradetag in Strömen regnete, das tat es an diesem Tag auch, aber kurz vor der Parade hatte der Wettergott ein Einsehen, die Wolken teilten sich und es herrschte von Stund an strahlender Sonnenschein.

 Mit Chewbacca als Begleitung eröffnete der Bürgermeister Bob Kiss die Parade. 


Die Stadt war voller gutgelaunter Menschen, viele Kinder waren verkleidet und die - recht kurze -Parade verlief reibungslos. Wir bekamen die Plastikketten aus den Wagen zugeworfen, auch wenn ich mich eher über die Champlain Schokoladenkugeln freute, die sind nämlich ziemlich lecker :)

....

 Danach setzen wir uns zum Rekapitulieren des Ereignisses mit Freunden ins Café und hörten zum Abschluß dem Reggae-inspiriertem Konzert auf der Bühne zu, da verging die Winterstimmung auf jeden Fall.
Währenddessen versuchten alle anderen dem Hauptziel des Tages näher zu kommen: sturzbetrunken zu werden. Das gelang offenbar sehr gut, so daß wir lieber alsbald nach Hause zurückkehrten.


Ein wenig wunderte ich mich über die Masse der Plastikketten, die über die gesamte USA in ähnlichen Veranstaltungen verteilt wird und unweigerlich einen Tag später im Müll landen. Könnte man stattdessen nicht recyclebare, buntbedruckte Papier- oder Kartonketten verteilen?

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