5. August 2014

7. Fisherman’s Wharf und Golden Gate Bridge

Nach monatelanger Pause geht es endlich mit dem Road Trip California & Oregon weiter :)
Den genauen Reiseplan mit allen vorherigen Artikeln zu diesem Thema findet man hier (Link) oder unter dem Label: Road Trip.

 Palmen an der Hafeneinfahrt
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Fisherman’s Wharf ist das Touristenviertel der Stadt und demnach finden sich nicht nur die Angebote der ‚Weißen Flotte‘ auf den ehemaligen Kai-Anlagen - sondern auch die typischen amerikanischen Fast Food und Restaurantketten, von McDonalds bis Bubba Gump, die man an so einem Platz vermuten würde.


Überraschender Weise fand an diesem Samstag ebenfalls ein Farmers Market vor dem Fährgebäude statt und ich freute mich natürlich sehr endlich die Seelöwen auf ihrem Stammplatz am Pier 39 zu bewundern. 


Es dauerte eine Weile, bis wir uns für eine Bootsfahrt entscheiden konnten (ein normales Reisegruppen-Problem) und ich nutzte die Zwischenzeit um die Frühlingsblumen zu fotografieren. In Vermont lag zu der Zeit überall noch meterhoher Schnee, doch in den Beeten am Pier war die Tulpenzeit schon fast vorbei und Ranunkeln, sowie Goldmohn spielten stattdessen die Hauptrolle.
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Bald darauf ging es auf unser Schiff und wir fuhren aus dem kleinen Hafen hinaus in die Bucht:

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Die Seelöwen lagen faul auf ihren schwimmenden Holzinseln in der Sonne und ignorierten ihre Fans. Die Stadtsilhouette hüllte sich derweil in leichten Nebel, der offenbar sehr häufig über den küstennahen Gebieten liegt. 

 Palace of Fine Arts in Presidio
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Wir erfreuten uns an den zahlreichen bekannten Gebäuden an denen wir vorbeifuhren, von Coit Tower, Transamerica Pyramid bis hin zum Palace of Fine Arts und dann ging es hinaus in die Bucht zum Golden Gate.
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Wir fuhren viermal (zweimal hin, zweimal zurück ...) unter der roten Golden Gate Bridge hindurch und mussten erfahren, daß die Wellen außerhalb der geschützten Bucht sehr viel rauer waren und man sich ordentlich festhalten sollte.

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Während wir das zweite Mal unter der Brücke durchfuhren, erklärte uns der Kapitän, daß die Golden Gate Brücke auch der Punkt ist, wo die meisten Leute auf der Welt Selbstmord begehen, denn die Wahrscheinlichkeit zu überleben sobald man gesprungen ist, ist sehr gering.
Sofort blickten alle Leute nach oben zu den Touristen, die auf der Brücke standen und hofften inständig, daß jetzt doch bitte niemand springen möge - vor allem nicht auf’s Schiff ^^. Diese Angst wird man in Zukunft nicht mehr haben müssen, denn um künftige Sprünge abzufangen, soll ein Auffangnetz unter der Brücke installiert werden.
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Nach den Erlebnissen an der Golden Gate Bridge ging unsere Fahrt dann weiter zur ehemaligen Gefängnisinsel Alcatraz.

1. August 2014

Wildgänse

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Früher flogen die Wildgänse stets im Frühjahr und Herbst über der Insel hinweg und machten nur eine kurze Pause um sich auszuruhen und auf den Feldern Gewicht nachzubessern. Doch im Laufe der Jahre haben mehr und mehr Gänsepaare entschieden, daß der Hohe Norden nicht mehr in Mittelschweden, sondern direkt auf den Salzwiesen vor unserer Haustür lag. 
Erst brüteten nur ein paar Wildgänse, doch mittlerweile gibt es komplette Kolonien, die in den strikten Vogelschutzgebieten erfolgreich Nachwuchs aufziehen.
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Dadurch kann man auch gut beobachten, daß die charakteristischen, eleganten Formationsflüge durchaus nicht angeboren sind, sondern täglich geübt werden müssen. 
Und so fliegen sie jeden Sommertag bis in den späten Morgen hinein und dann wieder am Abend ihre Rundflüge über der Insel. Zumeist fliegen einige erwachsene Vögel ordentlich vorneweg und danach kommt die Nachwuchsschar, bei der die Formationen noch etwas unglücklich aussehen: Manchmal fliegen sie zu dicht aneinander, manchmal zu weit auseinander, mitunter löst sich die Formation auch komplett auf und alles fliegt wild durcheinander, bis man sich unter lautem Rufen wieder irgendwie gruppiert.
- Es zeigt sich also: Selbst bei den Wildgänsen ist noch kein (Flug-) Meister vom Himmel gefallen. -
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31. Juli 2014

Mähdrescher

Dreschen an der Ostsee-Küste

Seit Wochen knackten die Weizenfelder in der Hitze - und fielen damit die Körner aus den Ähren. Die Vögel freute das natürlich sehr, sie saßen in riesigen Schwärmen in diesem freien Buffet. 
Die Mähdrescher waren auch überall auf der Insel fleißig im Einsatz, nur zu uns hatten sie es noch nicht geschafft... doch vorgestern war es dann so weit und die riesigen Spielzeuge räumten die Felder leer.
Die Kinder des Ortes kamen vorbei um sich die rot-grünen Traktoren und ‚Claas‘ - die lauten Mähdrescher anzusehen, Strohhalme fliegen durch die Luft und über den Feldern entwickelte sich eine dicke Staubwolke.

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Und selbst wenn man kein Kind mehr ist, diese großen Erntemaschinen haben doch etwas beeindruckendes, wenn sie direkt vor einem vorbeifahren.
Anders als bei einem Kind, könnte ich mir jedoch eine Karriere als Bauer sicher nicht mehr vorstellen, denn während ich den Sonnenuntergang an der Ostsee genießen konnte, hieß es für sie weiterarbeiten um noch so viel wie möglich vor dem nächsten Regen zu schaffen. - Wohnen wo andere Urlaub machen, ist ja gut und schön, aber immer arbeiten müssen, wenn andere gerade im Urlaub sind?

28. Juli 2014

Sonntagsblumen (in Pink)

 Einzelne Stockrosenblüte - gegen das Sonnenlicht fotografiert.
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Eine sich öffnende Strohblume.

Da ich derzeit wieder bei meinen Eltern wohne, kann ich auch die Sonntagsblumen Kategorie aufleben lassen - schließlich bin ich hier umgeben von hunderten Rosen, seien es nun Englische, Gefüllte, Duft-, Strauch-, Edel-, Bodendecker oder Malerrosen... es gibt sie alle. Dazu gesellen sich die Stauden und das ein oder andere ‚Un‘-Kraut gefällt mir auch :)
Zum ersten Mal bin ich in dem Garten auch mit meiner Nikon unterwegs und probiere mich an der besten Technik für gute Blumenbilder.
Ich habe leider kein passendes Makro-Objektiv sondern nur ein normales Zoom-Objektiv, mit dem man alles ein bißchen machen kann ohne spektakuläre Ergebnisse zu erwarten. Aber das reicht aus.

Meine derzeitigen Erfahrungen lauten so: 
- Die Rosenblüte sollte möglichst einzeln stehen. 
- Tau- oder Regentropfen sind erwünscht. Leichter Bodennebel am Morgen wäre perfekt. 
- Ein paar Unregelmäßigkeiten sind erlaubt - es soll schließlich nicht künstlich aussehen. 
- Die halbgeöffnete Blüte ist meistens am Schönsten, doch das ist keine Regel... manchmal sind selbst verblühte Rosen wunderschön. 
- Es gibt kein perfektes Licht für alle Rosen: Von direktem Sonnenlicht bis (Halb-)Schatten muss man stets ausprobieren, wie man die gewünschten Details hervorheben kann. 

Das war die kleine, weiße Blüte einer Bodendecker-Variante... nichts ist zu unscheinbar :)

Bisher bin ich nur mit ganz wenigen Fotos wirklich zufrieden und die meisten davon sind rosa Rosen, was nicht beabsichtigt war. 
Doch ich arbeite daran mich zu verbessern und laufe täglich durch den Garten um nach neuen lohnenswerten Motiven zu suchen :)

14. Juli 2014

Das Leben danach ...

Die erste Autofahrt von Burlington nach New York bekam dem Kater gar nicht, doch danach wurde es besser :)
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 Gruppenbild von unserer 'Überraschungs-Abschiedsparty'

Seit zwei Wochen bin ich bereits wieder in Deutschland angekommen, auf der Noch-Heimatinsel in der Bucht vor der Hansestadt Wismar. So langsam habe ich mich aus dem Tal der Reiseaufregung und dem Jetlag herausgekämpft und komme wieder in der Wirklichkeit an: Ja, ich habe Vermont für immer verlassen, was ich zum Einen sehr schön und zum Anderen sehr traurig finde und ja, ich bin zurück nach Deutschland gezogen, was ebenfalls seine Vor- und Nachteile hat. 
Es ist kein Geheimnis, daß ich zwar gerne zurück nach Europa, aber lieber nicht nach Deutschland gezogen wäre - aber so hat es sich ergeben; und wie immer - im Beruf meines Mannes - ist seine neue, auf 2 - 5 Jahre befristete Arbeitsstelle auch keine Ewigkeit. Danach wissen wir wieder nicht wo es hingehen wird, obwohl ich nun wirklich gerne auf diesem Kontinent bleiben wollen würde - doch da gibt es keine Garantien.

 Das Flat-Iron Gebäude in Manhattan und die Katzen in Queens, nur echt mit amerikanischer Feuerleiter. 

In den Jahren zuvor waren meine Deutschland-Aufenthalte so aufregend schön, voller Kurzreisen ... und mit dem sicheren Wissen, daß man danach nach Hause zurückkehren wird, das fühlt sich dieses Mal anders an.
Das Geld ist selbstverständlich knapp, das Zuhause der letzten Jahre gibt es nicht mehr und der Inhalt meiner zwei Koffer (aka. mein gesamtes Hab und Gut ^^) ließ sich problemlos im Schrank meines ehemaligen Kinderzimmers verstauen.

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Meine Eltern geben sich zwar große Mühe meinen Besuch wie einen Urlaub aussehen zu lassen - und der Sommer an der Ostseeküste fühlt sich natürlich auch so an, aber Besuche beim Arbeitsamt, Fragen nach Krankenversicherung, Bankgeschäften usw. können nicht darüber hinwegtäuschen, daß dieses Mal ‚gilt‘. 
Mein Mann ist derweil bei seiner Familie in Indien angekommen, er wird voraussichtlich im September die Insel erreichen und dann geht es für ihn auch schon weiter zur Universität in Frankfurt a.M. 
Wann ich nachziehen werde, steht derzeit noch in den Sternen, im Idealfall finden wir zum Oktober eine geeignete Wohnung und ziehen ein - da ich selten an Ideale glaube, könnte es sich durchaus noch von Monat zu Monat hinziehen, bis es endlich klappt.
Um dies zu überbrücken, suche ich derzeit nach einer kurzfristigen Beschäftigung in Wismar und Umgebung.

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Eine große Freude sind mir derweil meine Katzen, die ihren Erst-Flug mit Air Berlin ohne wesentliche Probleme überstanden haben.
Sie müssen sich an die zwei Hunde meiner Eltern gewöhnen, aber das gelingt langsam immer besser. Sie genießen den großen Garten, die Vogelvielfalt, sammeln täglich Erfahrungen und selbst das neue Futter bereitet ihnen keine Schwierigkeiten. Sie müssen nur noch ihre übliche Selbstsicherheit zurückgewinnen, so daß sie sich nicht mehr so viel erschrecken - doch dazu brauchen sie einfach nur Zeit.

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Auf meinem Blog würde ich gerne meinen Kalifornien-Reisebericht wieder aufnehmen, durchzogen mit aktuellen Neuigkeiten von der Insel Poel und den Erlebnissen in der neuen, alten Welt.
Danach werde ich Bilder aus dem Acadia National Park in Maine zeigen und vielleicht sogar endlich den Ausflug in die Hexenstadt Salem,MA beschreiben. Also, auf ein Neues :) ....

21. Juni 2014

Umzug


Ich weiß nicht, wie andere Leute es schaffen, einen Umzug vorzubereiten und trotzdem regelmäßig ihren Blog aktualisieren können.  - Ich bin stattdessen seit Wochen schwer damit beschäftigt, Sachen auszuräumen und zum Großteil an andere Leute weiterzugeben oder zu verkaufen und es scheint kein Ende zu nehmen. 
Wer hätte gedacht, daß sich in einer kleinen 2-Zimmerwohnung (und ich bin zwar Sammler, aber das war doch überraschend) so viel Zeugs ansammeln kann.
Es ist natürlich auch etwas traurig, die letzten 6 Jahre meines Lebens quasi wegzugeben, aber dann soll man eben nicht zu sehr an Dingen hängen, sondern lieber an Erinnerungen ... So langsam ist jedoch ein Ende in Sicht und dann geht es in genau einer Woche los, mit der großen Reise.
Davor stehen noch einige Probleme an, so muss der Amtstierarzt in der Nähe von Boston unsere Papiere unterschreiben und da wir ein paar Ungenauigkeiten in den Papieren haben, ist noch großes Zittern angesagt, daß das alles so gut geht. Die deutschen Einreisepapiere verlangen, daß die Katzen-Microchip Nummer auf dem Tollwut-Impf-Zertifikat steht, doch die Vermonter Tollwut-Zertifikate sind unveränderbar und lassen keinen Raum für den Micochip. Also haben wir die Nummer nur per Hand dazugeschrieben, aber das ist natürlich bedenklich... wah wah... wenn wir die Papiere genehmigt bekommen und uns innerhalb der verbleibenden 5 Tage zugeschickt werden, fallen mir komplette Felsbrocken vom Herzen :) Leider erlaubt uns die EU nur ein Zeitfenster von zehn Tagen für sämtliche Formalitäten.
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Außerdem ist das das erste Wochenende seit einem Monat, das ich in Vermont verbringe, davor waren wir in Hartford, CT - New York City - ich war zu einer Hochzeit in Ottawa, ON - und letztes Wochenende verbrachten wir im wunderschönen Acadia Nationalpark in Maine. 
An diesem Wochenende treffen wir nun zahllose Freunde zu Abschiedsessen und dann sind auch die letzten Festlichkeiten beendet. A. hat noch etwas länger Zeit, nachdem er mich und die Katzen zum Flughafen in New York gebracht hat, bleibt ihm noch eine Woche in Vermont, bis er dann ebenfalls direkt von JFK nach Indien fliegt. Und dann ist unser Abenteuer Nordamerika beendet und mit einem lachenden und einem weinenden Auge geht es zurück nach Europa :)

17. Mai 2014

Es geht voran

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In dieser Woche war ich schwer beschäftigt um die Wohnung langsam auf Umzieh-fertig zu trimmen (auch wenn man das bisher nicht sehen kann). Ich brachte viele Tüten mit Kleidung und Haushaltswaren zum Second Hand Laden der Heilsarmee und begann damit Möbelstücke zu verkaufen.
Mein Mann war noch nicht so richtig in Umzugslaune und plante einen Abend mit Freunden in unserem Haus nach dem anderen, doch gestern habe ich zumindest schon einmal den Eßtisch verkauft ^^.
Heute folgen hoffentlich ein Beistelltisch und eine Stehlampe (alles via Craigslist Anzeigen) und bald wird es leer werden.
Im Juni reisen wir ziemlich viel in der Gegend umher, insofern ist es wichtig einiges im Mai zu schaffen. Außerdem ist heute die Graduation Zeremonie der Studenten an der Universität, danach werden diese Tausende von frischgebackenen Absolventen versuchen ihren Kram so billig wie möglich zu verkaufen und die Preise werden ins Bodenlose fallen... warum $30 für einen Schreibtisch ausgeben, wenn ich ihn auf für 5 haben kann... oder umsonst? Wenn das passiert, können wir zum Glück doch noch auf den Juni ausweichen (trotz Reisen nach Connecticut, New York, Canada und vielleicht noch Maine) ... die meisten Studenten werden dagegen Ende Mai verschwunden sein.
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Das Wetter ist in Vermont mittlerweile im nassen Sommer angekommen (auch wenn die Natur noch nicht ganz aufgeholt hat und auf den Bergen weiterhin etwas Schnee liegt), wir hatten in dieser Woche Temperaturen um die 27°C und dazu viel Regen.
Das gefällt mir trotzdem besser als die Kälte im Winter :)

3. Mai 2014

6. San Francisco


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Am frühen Morgen trafen wir im Hotel die letzten Mitglieder unserer Reisegruppe, eine dreiköpfige Familie, die aus Fresno anreisten - ab jetzt waren wir vollständig versammelt ^^ 
Nach kurzer Lagebesprechung am Frühstückstisch ging es dann in die Innenstadt, wo wir die Autos in der Nähe des Pier 39 in einem relativ preisgünstigen Parkhaus abstellten.
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San Francisco ist eine der Städte (wie z.B. auch New York City), die man schon tausend Mal gesehen hat, ohne je selbst dagewesen zu sein. Die weltberühmte Golden Gate Bridge ist nicht nur in Filmen, sondern auch in sovielen Werbungen dargestellt, daß man schlichtweg nichts Neues erleben kann - selbst wenn man als Tourist zum ersten Mal auf der Brücke steht oder mit dem Schiff darunter durchfährt. Genauso ergeht es einem wenn man die steilen Straßen hinaufläuft, oder mit den historischen Straßenbahnen hinaufgegondelt wird. 
Die meisten Touristen scheint das nicht sonderlich zu stören: Es geht darum etwas auch selbst erleben zu können (und Beweisfotos mitzubringen). Doch ich versuche immer etwas zu finden, das mir persönlich etwas bedeutet und ich fand das schwer in dieser dauerfotografierten Touristenstadt.
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 Painted Ladies - Alamo Square
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Aber wir waren als Touristen gekommen und somit bereit das typische Programm zu absolvieren: Wir buchten eine Schiffstour zur Golden Gate Bridge (7.) und Alcatraz (7a.), fuhren mit dem Cable Car (8.) ins Geschäftsviertel hinauf und zurück, sahen uns natürlich die Häuser am Alamo Square an (die sog. Painted Ladies) und fuhren die Serpentinen der Lombard Street hinunter.
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Am Abend folgten wir einem Tip um uns die San Francisco Skyline von Treasure Island aus anzusehen.
Treasure Island ist eine künstliche Insel, deren kurze Abfahrt man ganz schnell verpassen kann, während man auf der Bay Bridge mit allen anderen um die Wette saust (mittlerweile machte mir die Brückenfahrt nicht mehr soviel aus) und das Navi-Gerät stellte sich dann gleich auf die nächste ‚Treasure Island‘ ein, was wir nicht sofort bemerkten, bis wir vor einem gleichnamigen Laden in Oakland landeten. Ätsch :)) Dann hieß es also umkehren, die Brückenmaut bezahlen und letztlich landeten wir mit Verspätung auf der ‚Schatzinsel‘ in der Bucht.

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Müde Touristen
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Der Tip war wahrlich kein Geheimtip, es dauerte eine Weile, bis wir einen Parkplatz fanden und einen Hot Dog Stand gab es auch.
Aber das Lichtermeer auf der anderen Seite, eingerahmt von Bay- und Golden Gate Bridge sah durchaus beeindruckend aus und war die Fahrt wert gewesen. 
Als weitere Unterhaltung hatte sich auf der Insel ein Waschbären-Paar angesiedelt, die sich zur Freude der Touristen mit Hot Dogs füttern ließen. Diese Beiden haben wahrscheinlich den schlimmsten Blutzucker- und Cholesterolspiegel von sämtlichen Waschbären in der Stadt.
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Wir wollten in der Nähe des Hotels zu Abend essen und so besuchten wir die ruhige Innenstadt von South San Francisco. 
Unsere Freunde rieten von einigen der Restaurants ab, die sie bereits besucht hatten, doch letztlich landeten wir doch in einer dieser Stätten (einem nicht so richtig schlechten Thai Restaurant), denn die besseren Restaurants schlossen alle um 9 Uhr (am Samstag Abend) - offenbar erwartete niemand, daß Touristen in der Vorstadt bleiben wollen.

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