15. Januar 2016

Ostseebad


In den letzten Tagen taute es vorsichtig, nur um jede Nacht wieder zu frieren und viele Wege in Rutschpartien zu verwandeln.
Am Strand schmolz deshalb das Eis langsam und hinter dem Eis spülte neuer Sand auf und bildete einen kleinen Strand… also Sand, Eis und dann wieder Sand gefolgt von den Wellen. Genau dorthin an die unmittelbare ‚waterkant‘ war der Hund unterwegs und ich folgte, um auch ein paar ‚Eisschollen von der anderen Seite‘ Bilder zu fotografieren.
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Leider war der Sand dort so weich, daß man ständig auf Stiefellänge einsackte und ich mein Smartphone lieber wieder in der Handtasche verstaute (statt in der Jacke), das erschien mir sicherer und mich auf den Rückweg zum festen Strand hinter dem Eis begeben wollte.
Doch dann kam mir eine große, sich brechende Welle zuvor, ich versuchte mich noch schnell vom Sand auf festen Grund zu retten - das war das Eis, rutschte ab und platsch, badete ich an ^^
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Zum Glück wurde meine neue, stabile Lederhandtasche tatsächlich nur von außen nass (großes Lob an die Firma Rowallan of Scotland, ich bin jetzt nicht nur vom Aussehen Ihrer Taschen begeistert!) während u.a. die Jacke völlig nass wurde; und wir waren auch gerade einmal zehn Minuten Fußmarsch von zu Hause entfernt. 
Ich hatte übrigens Zuschauer bekommen, die sich diebisch freuten nur vergewissern wollten, daß mir nichts passiert war und auch meine Mutter wunderte sich etwas, denn sie sah hinter den Eisschollen nur, daß ich plötzlich verschwunden war. 
Nun denn, die Wasserqualität der Ostsee war sehr sauber, die Wassertemperaturen milder als die der Luft - aber so schnell muss ich ein Januarbad doch nicht wiederholen :)

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