Es ist mittlerweile zwei Wochen her, daß ich fröhlich durch die Stadt spazierte und wie immer nur die Hälfte von dem schaffte was ich eigentlich machen wollte.
In diesem Fall hieß es durch die Geschäfte zu stöbern (schließlich gibt es hier in Fährdorf kein einziges Geschäft) ...
.
Zuerst war ich in der KTV unterwegs, wie immer mit extra langen Aufenthalten jeweils im Stoff- und Bastelgeschäft und danach ging es lose dem Verlauf der Kröpeliner Straße folgend bis zum Neuen Markt und zurück. Es herrschte ein herrliches Spätsommerwetter und die Jacke schleppte ich überhaupt nur als Dekoration mit mir herum und um mich darauf zu setzen.
Dabei gelangte ich zum ersten Mal überhaupt in den Heiligengeisthof. Ich konnte nicht verstehen, wie ich es in all den Jahren in der Stadt nicht einmal vorher geschafft hatte mich dorthin zu verirren.
.
Dabei gelangte ich zum ersten Mal überhaupt in den Heiligengeisthof. Ich konnte nicht verstehen, wie ich es in all den Jahren in der Stadt nicht einmal vorher geschafft hatte mich dorthin zu verirren.
.
Lange Zeit verbrachte ich auch im Tiger Store, einer Art dänischem Euroshop mit Dekoartikeln von nützlich bis nutzlos in der 0,50 € bis 10 € Preislage und schaffte es dort unter eiserner Zurückhaltung nur Dinge zu kaufen, die ich auch tatsächlich brauchte (also so fast: tolle skandinavische Designs zum kleinen Preis und nicht von Ikea, wer kann da widerstehen ... ;)
.
Nach einem kurzen Abstecher entlang der Stadtmauer gelangte ich wieder auf den Platz vor dem Kröpeliner Tor, der einmal mehr neue Steine verlegt bekommt.
Zum Abschluß des Platzes (dem Übergang zur KTV) wird derweil eine scheußliche Mauer errichtet, die vermutlich eine moderne Interpretation der Stadtmauer darstellen soll.
.
.
Überall entstehen diese Mauern jetzt, in Timmendorf fand ich es schon sehr daneben, doch dort standen die mit Steinen gefüllten Metallkäfige nur als Zaun neben den Ferienhäusern und nicht so prominent einen Stadtteil vom anderen abgrenzend. Es fehlt eigentlich nur noch Stacheldraht obendrauf und fertig ist der Grenzzaun. Das wahrlich Ironische daran ist, daß was so auf billig gemacht aussieht in Wahrheit teurer ist als wenn man dort echte Ziegel aufgemauert hätte ... verrückt.
.
.
Am Abend dann gab es eine kleine Feier im Hause meiner Schwester, die sie in der Küche verbrachte, während ich mich mühsam in Konversation mit nur-Ärzten versuchte: Und dieser Idiot erkennt noch nicht mal eine einfache [Fachbegriff] mit [Fachbegriff] und völlig klar erkennbaren [Fachbegriff], wenn er es auf dem [Fachbegriff] vor sich hat... ich lächelte still vor mich hin und schaute auf die Uhr.
.
Irgendwann war aber auch das geschafft und dem Schwager fiel auf, daß wir einen Topf vergessen hatten zu servieren; einen Riesenpott frische, duftende gefüllte Weinblätter... herrlich :))
