11. April 2010

Blog Vintage: Britannia (Eingestellt am 11.04.2010)

Wie bereits in einem vorherigen Eintrag erwähnt, habe ich kürzlich die Fotos von unserem Britannia Ausflug wiederentdeckt. Diese Tour fand im Dezember kurz vor dem ersten Schnee statt und sobald der Schnee dann da war, habe ich nur noch weiße Bilder gemacht und Britannia geriet in Vergessenheit. Außerdem habe ich ein kleines Fotoalbum mit allem was sonst noch im Herbst vergessen wurde, zusammengestellt. Darin sind die Bilder vom Chinatown-Festival, von unserem Tempelbesuch zu Diwali und allerletzte bunte Herbstblätter-Bilder... :) Zu dem Album gelangt man wie immer, wenn man einfach auf das folgende Bild klickt:
Der Rest vom Herbst
Aber nun zurück zu Britannia.
Britannia war einmal ein kleines Dorf auf einer Halbinsel weit vor den Toren der Stadt. Die Menschen arbeiteten als Fischer auf dem dort breit wie ein See werdenden Ottawa River – dem Lac des Chênes. Später zogen erste Künstler auf die kleine malerische Halbinsel. Mit dem Errichten des Yachthafens, waren es dann eher die Menschen, die es sich leisten konnten, ein Haus dort zu besitzen, bis Ottawa immer weiter mit 9 bis 12-geschossigen, gesichtslosen Appartmentblocks des Stadtteils Westboro an die Idylle anknüpfte. Die weitere Bebauung der Halbinsel konnte verhindert werden und so sind es bis zum heutigen Tage Künstler und mit ihnen eine Reihe an kleinen Galerien und gehobener Mittelstand, die Eigentümer und Besitzer der alten Holz- und Ziegelhäuser auf Britannia sind.


Auf der Südseite erstrecken sich heute also die Betonklötze von Westboro. Im Osten fließt der Ottawa River, dazu befindet sich dort ebenfalls ein kleiner Wald mit dem darin gelegenem Mudlake – ein Schildkrötenrefugium. Auf der Nordseite sind die Deschenes Stromschnellen, die größten in Ottawa, denn auf der gesamten Breite des Ottawa Rivers erzeugen Felsen im Wasser, die so typischen „stehenden Wellen“. Es gab einst Versuche auf beiden Seiten des Flußes Kanäle zu bauen. Auf der Ottawa Seite profitierte davon der Yachthafen, der den Kanal als Hafeneinfahrt benutzt. Auf der Gatineau Seite bilden die Kanalfragmente und eine ehemalige Brücke, die ebenfalls malerischen Ruinen von Aylmer, welche nicht nur bei Künstlern beliebt sind, sondern auch bei Kanuten.
Auf der Westseite liegt heutzutage der öffentliche Briannia-Strand und Park, einer von zwei großen Stadtstränden in Ottawa. Als wir im Dezember Britannia besuchten, war es dagegen eher kalt und windig. Wir machten einen Spaziergang über das Yachthafen-Areal, bewunderten die Stromschnellen und den bereits vereisten Mudlake, besichtigten und fotografierten bei einem kurzen Rundgang die Architektur der Häuser, die mich mitunter an die Kapiänshäuser in Warnemünde erinnerte und waren froh als wir im warmen Bus zurück nach Hause fahren durften... :)




P.S. Ich wurde vor kurzem gefragt, was mit den Jaycut-Videos passiert ist und warum die Links nicht mehr funktionieren. Ich glaube, ich hatte es schon einmal erwähnt, aber Jaycut hat den Server gewechselt und konnte kein alten Videos speichern. Ich habe alle diese Videos auf meinem Rechner und bin auch dabei sie auf Youtube zu laden. Das dauert nur eine Weile, da ich viele Videos neu schneiden muss, denn die Jaycut Qualität ist zu schlecht und gepixelt. Außerdem muß ich jetzt die Urheberrechtsbestimmungen von Youtube beachten und da es keine Liste gibt, was erlaubt ist und was nicht, muss man jeweils einen Audiotrack ausprobieren und dann sehen was passiert. Bei Instrumentalstücken gibt es meistens keine Probleme, bei hindi- und spanischen Songs ebenfalls nicht. Ansonsten hat man manchmal Werbung, manchmal wird das Video nur stumm gezeigt und mitunter wird es in einigen Ländern gar nicht gezeigt, das ist jedesmal die freudige Überraschung nach dem Upload. Um zu sehen ob des jeweils fehlende Video aus einem Artikel bereits in Youtube ist, kann man hier klicken, um zu meinem Channel zu gelangen:
Sobald ich alle meine Probleme mit Youtube beseitigt habe, werde ich die Videos auch wieder in die entsprechenden Artikel einbinden. 


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