25. September 2013

Burlington, Lakeview Cemetery

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Der wahrscheinlich schönste Friedhof Burlingtons befindet sich an der North Avenue. 
Der Lakeview Cemetry bietet nicht nur den namensgebenden Blick auf den See, sondern auch eine Parkanlage im viktorianischen Stil, die 1872 eröffnet wurde.
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Die Wege sind gewunden, ein Pavillion und zahlreiche Bänke laden zum Verweilen ein und drei alte Fontainen warten noch auf einen reichen Gönner, der sie wieder repariert. 
In früheren Jahrhunderten gab es auch Picknickwiesen, auf denen die Besucher verweilen konnten, doch einen Friedhof tatsächlich als Park zu nutzen, scheint heutzutage aus der Mode gekommen zu sein.
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Es gibt einige Grabmale mit perfekten Kugeln darauf... ich frage mich warum. 
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Auf dem Lakeview Cemetry befinden sich die Gräber vieler Straßennamen, die einem täglich in der Stadt begegnen von Flynn, Loomis bis hin zu Blodgett; viele der Gruften besitzen Bunt-Glasfenster; man kann Statuen, Obelisken und Minitempel bewundern - und ich sah zum ersten Mal Granit-Skier ... :)
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Der berühmeste ‚Bewohner‘ ist General George Jarrison Stannard. Er wurde durch die Gettysburg Schlacht (1863) des amerikanischen Bürgerkriegs bekannt. Die Statue zeigt ihn in seiner Militäruniform, samt Schwert und fehlendem rechten Arm.
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1999 wurde der Friedhof als National-Denkmal der USA anerkannt.
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Mehr Informationen finden sich in diesem Zeitungsartikel (auf englisch): Link.

Kommentare:

  1. Wenn ich mir vorstelle, ich würde auf unserem Friedhof ein Picknick veranstalten, dann käme die Polizei und ich in die Psychiatrie. Und hätte einen Platz auf der ersten Seite des Lokalteils meiner Heimatzeitung. Dabei sind Friedhöfe wirklich oft wunderschön ruhig und mit Athmosphäre. Aber bei uns gibts ja die Totenruhe. Wird auch nur geflüstert aufm Friedhof. Bei Euch wohl anders gewesen anno dazumal. Lieben Gruss von Cosmee

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    1. Heutzutage ist das auch ein sehr stiller Ort, außer ein paar Leuten, die die Gräber besuchen, bin ich dort immer alleine unterwegs.
      Doch ich glaube selbst in Deutschland war das in früheren Jahrhunderten anders. Die Gräber standen meist um die Kirche herum und da die Kirche Mittelpunkt des Dorflebens war, wurde auf dem Kirchplatz und damit auch Friedhof gefeiert, geheiratet, gegessen... im weitesten Sinne gelebt :)

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    2. Ja bei uns in Neuland haben die meisten Deutschen ein ambivalentes Verhalten gegenüber Friedhöfen und Tod überhaupt. Wir gehen gern auf Friedhöfe bei unseren Ortstouren und fotografieren alte Grabseine, was auch schon mal für verwunderte Blicke sorgt.
      Picknick auf einem deutschen Freidhof? Das gäbe echt Aufsehen und einen Zeitugnsartikel und die Ordnung wäre auf den Kopf geworfen.
      Ja, heutzutage wird der Tod gerne ausgelagert, ausgegrenzt, weg vom Leben im Ort. Unser Friedhof liegt noch dank neuen Wohnanagen verhältnismäig neutral. Aber oft wurden Kirchen ja an erhobenen /erhabenen Plätzen über einem Dorf angelegt und somit geriet auch zwangsläufg der Friedhof etwas nach außerhalb. Das war mal so und so.

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