17. Juli 2016

Entlang der Weichsel


Warschau hat zwei sehr unterschiedliche Weichsel Seiten. Die Stadtseite besteht aus (alten) Betonterrassen und vielen Restaurant- und Clubbooten, während die Praga-Seite weitgehend naturbelassen wurde - und genau dort wollte ich hin.
Ich fuhr mit der Straßenbahn bis zum Stadium, von dort erreicht man nach kurzer Zeit den Strand.
Dort befinden sich zwei Strandclubs, man konnte Fußballspiele ansehen (schließlich war gerade EM), grillen und den Stadtblick auf die andere Seite genießen.
Baden war natürlich nicht erlaubt und ich habe in der Woche auch nicht herausfinden können, wo die Warschauer sich zum ‚im Freien schwimmen‘ treffen. - Von den zwei (?) Freibädern in der Stadt wurde sehr abgeraten, während ein nostalgischer Artikel in der Touristenbroschüre, die wundervolle Freibad-Kultur der 1970er und 80er Jahre bewunderte, die offenbar den wirtschaftlichen Wandel nach ’89 nicht überstanden hat.
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Ich lief jedenfalls ab Stadion-Strand von Brücke zu Brücke.
Mitunter konnte man direkt am Wasser entlang durch die Wiesen laufen, aber es gab auch sumpfige Abschnitte, die ich auf dem Weg im Wäldchen dahinter umging. Man befand sich inmitten einer großen Stadt, und doch in der Natur.


Natürlich kann man die Stadt nicht verleugnen, die allgegenwärtigen Kindergruppen gab es auch hier und die mindestens genauso üblichen Hochzeitspaare mit Fotografen. In den Dünen schwelte überall Treibholz - von irgendjemanden, irgendwann angezündet, es gab Angler und sogar Kunst.
Auf der anderen Seite sah man nach einigen Brücken, das hochgelobte Copernicus Science Center, zu dem wir keine Karten mehr bekommen konnten (die müssen wohl Wochen vorher online beantragt werden) und hinter der nächsten Brücke begann die Altstadt. Dazu wurde ‚mein‘ Waldweg einmal kurz auf die Straße geleitet, danach ging es wieder hinunter zum Wasser.
Neben der Altstadtbrücke befanden sich auf der Praga Seite einige kleine, sandige und baumbestandene Inseln, die z.T. mit betonierten Stegen zu erreichen waren. Perfekt um die Stadt zu fotografieren.
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Wie ich feststellte, dienen die Inselchen aber auch als Liebesnest für die Jugend und so tauchte neben mir plötzlich ein schuldbewusst aussehendes Pärchen auf, während ich mich an mein Kameraobjektiv klammerte - offenbar völlig gefangen vom anderen Weichselufer und die Beiden ignorierte ^^
Wenn man dem Weg weiter folgt, erreicht man bald die bekanntesten Strände / Beach Clubs der Stadt, ich folgte stattdessen der Straße mitten hinein in den Stadtteil Praga.
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P.S. Ein paar Abende später besuchte ich den Stadion-Strand mit A., er konnte ihn sich gut für einen Grillabend mit viel Bier im Picknickkorb vorstellen ^^

14. Juli 2016

Warschau zum Essen


Wir hatten im Hotel kein Frühstück gebucht, also gingen wir bereits morgens aus dem Haus. Da wir im Zentrum wohnten, gab es viele Möglichkeiten, wie z.B. ein Costa Coffee direkt neben dem Hotel.
Häufig fuhren wir auch zur Universität, dann konnte A. sofort weiter zu seinen Vorträgen und ich konnte meine Exkursionen für den Tag beginnen. So probierten wir uns durch einige Cafés, mein Favorit wurde dabei die Cafékette ‚Green Caffe Nero‘ mit gleichbleibend gutem Angebot und Service.

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Im Trend sind derzeit besonders Baiser-Torten mit sämtlichen vorstellbaren Füllungen, die alle Cafés im Angebot hatten, z.T. mit fünf Baiser-Sorten und dann vielleicht noch zwei anderen Kuchen.
Ich weiß, daß es solche Torten auch in Deutschland gibt, habe es aber in dem Umfang noch nirgends gesehen… also gab es natürlich an drei Tagen bei mir Baiser-Torte ^^ für den morgendlichen Zuckerschock. Das ist zwar sehr lecker, aber nach einiger Zeit wünscht man sich doch etwas das länger vorhält.
Mittag hatte der Mann in der Uni, und ich kaufte mir meistens belegte Brote und Mohnstrudel, die ich auf meine Touren mitnehmen konnte. Die besten fand ich dabei in der Unterführung der Centrum Station. Dort gibt es zwar viele Backshops, aber nach einer Woche wusste ich genau, wo ich suchen musste :)

 
Abends gingen wir dann aus und erlebten sowohl Pleiten, als auch wirklich gutes Essen.
Bei der Restaurantkette Zapiecek konnte man sich höchstens über die ‚Touristenfallen‘ Fantasiekostüme der Kellnerinnen wundern, das Essen war jedes Mal großartig und viel zu viel. Wir nahmen uns immer wieder vor: Einmal gibt es zum Nachtisch auch süß-gefüllte Pierogi, aber dazu kam es nie.

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Gutes Bier gab es überall, trotzdem versuchten wir uns eines Abends an der bayrisch-inspirierten ‚Bierhalle‘.
Dabei handelt es sich um eine von zwei Micro-Brauereien in der Stadt, die Kellnerinnen müssen knappe Dirndl tragen und zum Weizen gab es typisch ‚bayrische‘ Pierogi ^^.

12. Juli 2016

Dieser Blog


Mehrere Tage habe ich versucht herauszufinden, warum die Abstände zwischen den Fotos im Blog plötzlich viel breiter waren. Ich habe html Zusätze verändert und es geschafft den grau/weißen Rand unmittelbar um die Fotos herum kleiner und größer zu machen… aber der Absatz veränderte sich nicht.
Im Zuge dessen ordnete ich auch die USA und Europa Linkleisten (oben unter dem Titelbild - so findet man jetzt auf einfache Weise die wichtigsten Reise-Artikel, bzw. sieht was ich immer noch nicht geschrieben habe), veränderte das Design ein wenig und versuchte mich damit abzufinden, daß es jetzt überall große weiße Abstände gibt, wo ich keine vorgesehen hatte … und plötzlich war das Problem wieder behoben. Ich nehme also an, daß es eher mit den Web Alben zu tun hatte, die in diesem Jahr irgendwann von Picasa komplett auf Google Photos umgestellt werden.
Und ja, ich weiß, daß weiße Ränder kein wichtiger Grund sind um sich daran gedanklich festzubeißen, aber dank Dauerkopfschmerzen kann ich derzeit ohnehin nicht viel anderes machen. Heute konnten die Schmerzmittel aber wenigstens einmal alles in den Hintergrund verbannen, es ist wolkig genug draußen und das Bilder - Abstandproblem scheint auch gelöst, also vielleicht kann ich mal wieder am ganz normalen Leben teilhaben.

8. Juli 2016

BLM

Am letzten Wochenende besuchten wir meine Schwester mit ihrer Familie in Köln. Wir fuhren mit dem Zug entlang des Rheins, vorbei an einer langen Reihe von herrlichen Schlössern und Burgen, der Loreley - bis zum Kölner Hauptbahnhof. 
Dort gingen wir gerade durch die Empfangshalle zur U-Bahn Station, als plötzlich ein Mann vor uns etwas Unverständliches brüllte und eine Waffe zog. Ich lief sofort hinter den nächsten Betonpfeiler, während A. noch etwas näher zum waffentragenden Mann ging. 
Dann sah ich auch, daß es sich nicht nur um einen, sondern tatsächlich drei Polizisten in Zivil handelte, die einen Schwarzafrikaner, der sich am Ende der Schlange vor dem Informationsschalter befand, einkesselten, zu Boden brachten und weiterhin ihre drei Waffen auf ihn gerichtet hielten. Er war zur Zeit des Zugriffs gerade mit seinem Telefon beschäftigt und offenbar sehr erstaunt, daß er plötzlich von Waffen umgeben war. Ich war eher geschockt und zog meinen Mann weiter, der überlegte ein Handyvideo vom weiteren Ausgang zu machen. 
Da ich online nichts über diese Festnahme finden konnte, ist sie wohl in keiner Zeitungsnachricht aufgetaucht und so kann man höchstens spekulieren… Aber der erste Gedanke, der einem kommt ist natürlich: Man nehme einen weißen, offenbar gutsituierten Mann - wäre ihm die gleiche Behandlung zuteil geworden? - Schwer vorstellbar. 
In dieser Woche sind in den USA zwei schwarze Männer von der Polizei erschossen worden, der eine weil er CDs verkauft hat, der zweite hatte ein kaputtes Rücklicht an seinem Auto. In früheren solchen Fällen sind die Polizisten immer freigesprochen worden, sie haben also für den Mord an einem Schwarzen wenig zu befürchten - selbst wenn es eindeutige Beweise gegen sie gibt. 
Ich frage mich dagegen, wie kommt es, daß Polizisten der Meinung sind gegen Menschen mit dunkler Hautfarbe mit besonderer Härte vorgehen zu müssen? Warum können sie in diesem Fall automatisch nicht mehr zwischen Verdächtigen und Unschuldigen unterscheiden?

Nach den Schüssen auf Polizisten in Dallas von heute Nacht, wird sich natürlich niemand mehr um diese unbequemen Ursachen kümmern; stattdessen geht es jetzt um Helden, die beerdigt werden müssen und bessere Ausstattung der Polizei, wahrscheinlich mit mehr Waffen.


5. Juli 2016

Warschauer Seejungfer


Sobald man nach Warschau kommt, sieht man nicht nur im Stadtwappen und auf diversen Skulpturen Meerjungfrauen, sondern auch auf Graffitis, Aufklebern, Straßenlaternen, T-Shirts, Wetterfahnen … you name it… die ganze Stadt ist voller wehrhafter Seejungfrauen.
Die Figur tauchte bereits 1390 im Stadtwappen auf, damals noch als Drache/Frau Hybrid, ab 1622 dann als Seejungfer.
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Diese Version vereinigt Drachen- und Fischgestalt
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Der Legende nach soll sie die Schwester von der Meerjungfrau in Kopenhagen sein, fand Warschau aber besser und beschloss dort zu bleiben. Ein böser Kaufmann fing sie mit einer List, mutige Fischer befreiten sie und seitdem wacht sie über die Stadt.

Warschau - Altstadt und Schloss


Die meisten Touristen, die Warschau besuchen, sehen sich die wiederaufgebaute Altstadt und das Königsschloss an … und das wollten wir natürlich auch sehen. 
Das alte Warschau entstand ursprünglich aus einer Mittelaltersiedlung mit Marktplatz, Schloss und Stadtmauer - vor der Mauer befindet sich die Neustadt aus dem 14. Jahrhundert. 
Altstadt und Schloss wurden im zweiten Weltkrieg zerstört - mit dem Wiederaufbau der Stadt wurde sofort nach Kriegsende begonnen - wenngleich es häufig nur die Fassaden waren, es entstanden ansonsten normale Wohnungen. Das Schloss wurde ab 1971 mit Spendengeldern weitgehend originalgetreu wieder aufgebaut. 
Von unverzichtbarem Wert waren dabei - so wie auch beim Aufbau in Dresden - die Gemälde von Canaletto, die im 18. Jahrhunderts entstanden. Der venezianische Maler benutzte dabei die ‚camera obscura‘, einen Vorläufer der Fotokamera, um Bilder mit fast fotografischer Genauigkeit (plus einer gewissen Idealisierung) darzustellen.
Für zeitgenössische Maler war das keine Kunst sondern höchstens Handwerk - für den Wiederaufbau einer zerstörten Stadt dagegen ein echter Glücksfall.
Beim Aufbau entdeckte man auch die Reste der mittelalterlichen Stadtmauer und baute diese in Teilen wieder auf, statt der Häuser, die diese in späteren Jahrhunderten überbaut hatten.


Andere Teile der Innenstadt, nahe der Universität, wurden im barocken Stil wiedererbaut und dadurch verschwanden die Reste von historisch wertvollen Jugendstilgebäuden. Das ist sicher eine schwierige Frage, wenn man eine komplette Stadt wieder aufbaut, die sich über die Jahrhunderte verändert hat: Welches Jahrhundert lässt man erneut entstehen?
Wir durchstreiften jedenfalls die kopfsteingepflasterten Gassen der neuen Altstadt, folgten den Straßen mit den schönsten Torbögen und erfreuten uns an Häusern, die auf dem Dach eine Art zweites Haus stehen haben, mitunter mit pittoreskem Balkon.
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Die Besichtigung des Königsschlosses war ebenfalls gut. Unsere Leiterin konnte uns in kurzer Zeit viel über polnische Geschichte vermitteln - auch wenn es inmitten der unzähligen, zeitgleichen Gruppenführungen im Schloss nicht immer einfach war.

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Einen schönen Ausblick auf Schloss und Stadt hat man vom Glockenturm der St. Annenkirche, die steht eigentlich ganz zentral auf dem Schlossplatz und wird dennoch von den meisten Touristen übersehen.
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Danach entkamen wir der Touri-Gegend und besuchten die Neustadt, in der erstaunlich viele Gebäude den Krieg überstanden und demnach mittlerweile Jahrhunderte älter sind als die neugebaute Altstadt.
Dort ist es plötzlich fast ländlich, sehr ruhig und die Preise in den Restaurants sind fast wieder auf Normalniveau. Grund genug jedenfalls, um dort in einer Woche zweimal zu Abend zu essen ^^

1. Juli 2016

Stare Powązki Friedhof


Seit ich hier (Link) etwas über den alten Powązki Friedhof in Warschau gelesen habe, wollte ich mir diesen selbst ansehen. Da das gesamte Friedhofs-Areal 44 Hektar umfasst (so groß wie Vatikanstadt) konnte ich jedoch nur ein Bruchteil des Gebietes besuchen.
Bei Stare Powązki handelt es sich um den 1792 geweihten katholischen Ehrenfriedhof, auf dem viele Prominente mit Rang und Namen in der polnischen Geschichte (und z.T. Gegenwart) begraben werden - in einem besonderen Ehrengang hinter den Katakomben liegen auch die Gräber von Nobelpreisträgern und Schriftstellern, die nicht unbedingt Katholiken sein müssen, solange sie sich um Polen verdient gemacht haben. Ich weiß auch nicht, ob Gräber der richtige Ausdruck ist, denn es scheint sich fast nur um Gruften zu handeln. Mitunter schließt die Bodenplatte direkt mit dem Boden ab, z.T. stehen bis zu zweigeschossige Mausoleen mit zahllosen Verzierungen auf der Grabstelle.


Der Friedhof wurde - wie alles in Warschau - im zweiten Weltkrieg schwer zerstört - hier im direkten Guerillakampf zwischen deutscher Artillerie und polnischer Heimatarmee, die sich u.a. dort versteckt hielt. Seitdem weiß man auch nur noch ungefähr wieviele Menschen überhaupt (ca. 1 Mio.) dort begraben wurden.


Jedes Jahr zu Allerheiligen werden Spenden gesammelt, damit wieder einige der Grabstätten restauriert werden können… derweil arbeiten die Friedhofsbäume daran mit ihren Wurzeln noch mehr Schaden anzurichten.
Ich lief jedenfalls bald nur noch auf den Hauptwegen, denn auf den sandigen Nebenwegen geriet ich beim Gehen mehr als einmal an Löcher, die plötzlich den Blick auf schwarze Särge, teilweise bedeckt von altem Laub, unter mir freigaben. So enge Bekanntschaft wollte ich mit dem Friedhof dann doch nicht schließen.
Ich habe keine ausgeprägte morbide Faszination, ich interessiere mich eher für das Leben in vergangenen Zeiten - und Friedhöfe können, ähnlich einem Museum, einen guten Einblick in die Geschichte einer Stadt geben. Und dieser Friedhof zeigt u.a. wunderschöne Skulpturen und architektonische Highlights.


Ich habe mich hinterher etwas geärgert, daß ich mir die Grabnummern von bestimmten Persönlichkeiten nicht vorher via Google herausgesucht habe, denn ein bestimmtes Grab zufällig zu finden ist fast unmöglich - aber ich war dennoch beeindruckt von diesem Besuch.
Durch die ersten Quadranten lief ich noch so motiviert und begeistert an jedem Detail, doch bald schon sah ich nur noch bei wirklich schönen Skulpturen und besonders großen Mausoleen auf.


Wenn man zerbrochene Gruften noch nicht gruselig genug findet, dann überzeugen einen vielleicht die zahlreichen, überhaupt nicht ängstlichen Friedhofskrähen und mein persönlicher Schrecken war eine jahrhundertealte Gruft, aus der es im heißen Sommerwetter ganz eindeutig nach Verwesung roch. Mein erster Gedanke war aber keinen dunklen Mächten gewidmet, sondern ich überlegte mir, wo die polnische Mafia ihre Toten entsorgt … ich lese zu viele Krimis ^^ - Doch wahrscheinlich roch ich nur das Ende eines Eichhörnchens.

 Die steinernen Hocker standen vor vielen der Gräber. 
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Die Katakomben ...

Danach war ich dennoch nicht mehr ganz bei der Sache, zwei der Krähen kamen mir auch immer näher - die Vorhut! und so beendete ich meinen Besuch mit einem kurzen Spaziergang entlang der Katakomben-Halle und der Allee der Verdienten dahinter.
Und nach diesem - überraschend stundenlangen Besuch - hatte ich mir auch etwas verdient … ein großes Stück Baiser-Mango-Torte und einen Becher Earl Grey Tee :)


Der Friedhof ist am einfachsten mit der Straßenbahn zu erreichen, die 1,22 und 27 halten direkt an der Station Powązkowska. Von dort läuft man entlang der Friedhofsmauern bis zur Kirche, kurz dahinter befindet sich der Eingang zum Friedhof.
Der Eintritt ist frei.
In unmittelbarer Umgebung befinden sich zahlreiche weitere Friedhöfe, z.B. der nur wenig kleinere jüdische Friedhof, den ich ein paar Tage später ebenfalls besuchte; sowie verschiedene evangelische und muslimische Bereiche, sogar ein Tartaren Friedhof - für die meine Zeit leider nicht reichte. - Und der orthodoxe Friedhof wäre sicher ebenfalls empfehlenswert gewesen, also beim nächsten Besuch in Warschau ^^

Weiterführende Links zu Powązki (in Englisch):
In your pocket: Link.
Fall in love with Warsaw: Link.

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