14. Juli 2020

Euchen


In der letzten Woche bin ich mit dem Fahrrad nach langer Zeit einmal wieder einfach so ohne Ziel losgefahren: Zuerst über den ausgefahrenen Feldweg in Bardenberg, dann in Sichtweite der Rhein-Maas Klinik, und St. Sebastian an einer Landstraße entlang - und letztlich bin ich auf gut Glück der Abzweigung nach Euchen gefolgt. 


Das kleine Dorf gehört heutzutage eingemeindet zu Würselen, hat einen Speckgürtel an neuen Einfamilienhäusern, eine Bus-Endhaltestelle und einen alten Ortskern mit Höfen aus dem 18. Jahrhundert, sowie einer Kirche St. Willibrord, deren Gestaltung vor allem durch den Barock, sowie Anfang des 20. Jahrhunderts dann neugotisch geprägt wurde. 


An der Kirche befindet sich ein kleiner Friedhof, in dessen Mauer alte Grabsteine (u.a. aus dem 17. Jahrhundert) eingelassen sind. 
Dahinter befindet sich ein weiterer Friedhof, der jedoch nicht mit dem ersten verbunden ist, sondern man muss zuerst wieder auf die Straße zurückkehren und dann den zweiten Eingang wählen, wo ein farbiges Warnschild vor Metalldieben warnt.
Nach dem Besuch in dem kleinen Dorf ging es weiter nach Broichweiden, das schon von weitem mit dem flachen Kirchturm grüßt, der immer ein wenig so aussieht, als wäre man gerade in England gelandet. 


Ich stöberte am offenen Bücherregal, fand dieses Mal aber kein Buch für mich. 
Kurz vor einem Wolkenbruch flüchtete ich mich dann in einen Schnäppchenmarkt einer bekannten niederländischen Ladenkette, ehe es danach (und vor dem nächsten Regenguß) wieder zurück nach Hause ging :) 


28. Juni 2020

Erdbeer-Saison


In unserem Garten wachsen viele Pflanzen nicht, weil wir zu viele Nacktschnecken abwehren müssen - was jedoch von den Schnecken gemieden wird, sind die Erdbeerpflanzen. Die Früchte selbst werden durchaus ‚angenascht‘ wenn sie tief genug in Bodennähe hängen, die pieksigen, unangenehmen Blätter werden jedoch verschmäht.
Im letzten Jahr hatte ich einen 6er Pack Erdbeerpflanzen gekauft, die Hälfte davon kam in einen Balkonkasten, für die andere Hälfte suchte ich einen sonnigen Standort im Garten. 
Die Balkonerdbeeren machten sich auch sehr gut, wurden jedoch schon bald viel zu groß für ihren Kasten. Die Gartenerdbeeren waren mit ihrem Standort dagegen nicht zufrieden, der Sommer war zu heiß für einen sonnigen Platz neben dem Flieder, der wohl auch noch Wasser zog, so daß von den drei Pflanzen nur noch zwei überlebten. 
Also suchte ich nach einem halbschattigen Ort, der den ausgepflanzten Balkonpflanzen und den traurigen Gartenversionen, plus aller Ableger gefallen würde - und buddelte ein Mini-Erdbeerbeet. 


Darauf kam eine dicke Schicht Rindenmulch, damit die Katzen nicht sofort ein neues Klo vermuteten und dann hieß es abwarten. Zuerst sahen die Ableger nicht sehr lebendig aus - doch dank dem regenreichen Winter wuchsen meine Erdbeerpflanzen zu wahren grünen Monstern heran. Die Blüte ware dieses Jahr ein bißchen später dran und blieb damit von den späten Nachtfrösten verschont, die dafür gesorgt hatten, daß es dieses Jahr keine einzige Heidelbeere gibt und auch die Johannisbeeren nur sehr wenige wurden - und dann kam die Erdbeer-Erntezeit :)
Jeden Abend pflückten wir eine kleine Schale ca. 200g (A. hat gewogen) mit frischen Erdbeeren, die meist kurz danach kleingeschnitten mit dänischer Vanillesauce verzehrt wurden. Ein paar blieben mitunter auch für den täglichen Frühstücks-Smoothie des Mannes übrig.
Jetzt neigt sich die Ernte langsam ihrem Ende entgegen, die vergangene heiße Woche hat viele Erdbeeren zu früh reifen lassen und so sind es jetzt nur noch ein paar kleine rote Murmeln, die wir ernten können und selbst das wird wohl bald beendet sein - schade eigentlich … 


22. Juni 2020

Wider den Gruppen im Kopf


Am Wochenende sahen wir eher durch Zufall eine Show über Menschen der Amish Gemeinde im Urlaub in Pinecraft, Florida. Da die strengen Gesetze ihrer christlich-fundamentalistischen Religion wenig Freiraum lassen, durch lokale Gesetzgebung Pferde, Kutschen usw. nicht zugelassen sind, mussten sie sich kreative Lösungen zur Alltagsbewältigung zum Beispiel der Fortbewegung einfallen lassen, da gibt es u.a. Dreiräder für die Damen, denn ein normales Fahrrad zu fahren ist mit den bodenlangen Kleidern eher kompliziert.
Während wir noch zusahen und teilweise leise amüsiert waren, meinte der Mann plötzlich: Und jetzt stell Dir den Bericht vor, wenn es sich statt einer christlichen, um eine abgeschottete, muslimische Gemeinde handeln würde… wäre es immer noch so charmant altmodisch? - Die Geschlechtertrennung einer strengen Religionsgruppe aus dem 17. Jahrhundert, mit wenig Graustufen und nur ganz vielen Schwarz oder Weiß-Antworten, strenger Kleiderordnung, eigener religiös motivierter Gesetzgebung und einem hohen Anteil von Gen-Erkrankungen, weil Hochzeiten nur innerhalb des eigenen Bezirks stattfinden dürfen und dadurch jeder mit jedem verwandt ist? 
Eher unbewusst hatte ich die Amish in ‚meine Gruppe‘ aufgenommen, ursprünglich aus der Schweiz oder Süddeutschland sprechen viele sogar noch einen altertümlich, deutschen Dialekt - und überhaupt waren sie nicht missionarisch tätig, also kann es doch eigentlich jedem anderen egal sein? - Das Problem ist nur, daß das sicher auch auf viele muslimische Gemeinden weltweit zutrifft und ich diese bei gleicher Konstellation dennoch eher als ‚andere‘ wahrgenommen hätte, mir Gedanken um kranke Kinder und benachteiligte Frauen gemacht hätte. Sobald man aber in die eigene oder die anderen Gruppen unterteilt - und der eigenen Gruppe automatisch mehr Freiheiten einräumt als den anderen, beginnt der Weg zur Diskriminierung …

15. Juni 2020

Wieder in Ahlbeck


Letzten Samstag bin ich von meinem ersten Urlaub in diesem Jahr zurückgekehrt, 12 Tage verbrachte ich bei meinen Eltern in Ahlbeck und habe damit auch endlich den dank der Pandemie verschobenen März-Aufenthalt dort nachholen können.
Die Insel war monatelang für Touristen gesperrt gewesen, am 25.5. durfte man wieder nach Mecklenburg-Vorpommern einreisen und am 26.5. war ich bereits da ^^ Die offiziellen Grenzübergänge nach Polen waren noch geschlossen, die deutschen Touristen reisten bereits in hoher Besetzung an.


In den ersten Tagen war man fast alleine am Strand unterwegs, zu Pfingsten verbrachte man dann lieber nur den Morgen und späteren Nachmittag zwischen all den anderen Leuten.
Meine Eltern hatten die Corona-Zeit als eine der absoluten Ruhe erlebt, wie sie auf der Insel zu Lebzeiten niemand kannte. 
Sicher gab es früher eine Hauptsaison und in der Nebensaison war es ruhiger - aber zu der Zeit lebten noch viel mehr Menschen in den Orten und hatten ganz normale Berufe, Lehrer, Fischer, usw. Alltagsleben, während es heutzutage fast nur noch Hotels und Ferienwohnungen gibt. Und natürlich kommen zu den Hotels und Ferienwohnungen auch immer noch mehr und mehr riesige Hotels und Ferienwohnanlagen, im modischen Plattenbau-Look, weiß mit großen, dunkelgrauen Fenstern hinzu.

Die Gültigkeit meiner Zugtickets vom März, war von der DB bis Oktober verlängert worden, bei freier Zugwahl, was auch deshalb praktisch war, weil noch sehr viele Verbindungen ausfielen. Deswegen hielt ich mich auch gar nicht mit Sitzplatz-Reservierungen auf, denn die kann man nicht von einem auf den nächsten Zug übertragen.
Außerdem fuhr ich dieses Mal nicht alleine, sondern der fünfeinhalb-jährige Neffe begleitete mich für die ersten Tage, ehe seiner Eltern und kleine Schwester zu Pfingsten nachkamen. 
Deswegen entschieden wir uns letztlich für einen langsamen IC mit nur einmal umsteigen, der uns selbst noch bis Bremen und dann die ganze Küste entlang bis Stralsund kutschierte. Dort hatten wir eine Stunde Zeit zum Umsteigen und für ein Happy Meal, bis wir ohnehin in Züssow am Bahnhof abgeholt wurden.
Glücklicherweise hatten wir im IC ein Abteil für uns alleine, wo wir uns ausbreiten konnten, der Neffe konnte Sport machen, Metallica hören und auch mal eine Runde schlafen, so daß die Stunden zwar langsam vergingen, aber letztlich war die Reise doch geschafft.

Die ersten Tage mit Neffen verbrachten wir natürlich hauptsächlich am Strand, er war bei 13 Grad Wassertemperatur trotzdem baden und ließ sich nur unwillig wieder ans Ufer befördern, sobald die Haut rot wurde. 
Gottseidank brachte seine Mutter noch schnell einen Neoprenanzug für ihn mit, so daß er länger ins Wasser durfte und auch danach seine Sandburgen mit Wassergräben bauen konnte. Im letzten Jahr legte er Wert auf schöne Burgen mit Brücken und Türmchen, dieses Jahr war eher Masse angesagt und so wurden dann auch einmal 22 Burgen in Rekordzeit nebeneinander errichtet.


Für mich war es dieses Mal sehr wichtig, möglichst viel Zeit am Wasser zu verbringen, so lief ich u.a. von Seebrücke zu Seebrücke, dann auf der Promenade bis Bansin und zurück.
Ich fand den Stoffladen mit den meisten maritim-bedruckten Stoffen, und kaufte eine wunderschöne neue, bunte Teetasse.


Das neue Monstrum im Wald, was einmal ein neunstöckiger Baumwipfelpfad mit Meerblick wird, sah ich mir natürlich auch genauer an. Es ist erstaunlich wieviel Natur zerstört wird, um dem Menschen die Natur näher zu bringen.


Und nach all den schönen Tagen, und Abenden mit Wellenrauschen und dem letzten Glas Wein, sind wir zufrieden ins Rheinland zurückgekehrt. 
Wir können den Lauf der Pandemie und der notwendigen Einschränkungen nicht ändern, aber immerhin einen unbeschwerten Urlaub haben wir diesem Jahr abgetrotzt :) 


23. Mai 2020

Sonnabend, 23.05.2020


Eine Sache, die mich jetzt seit fast zehn Tagen nervt, ist die Folge einer Wurzelbehandlung an einem Zahn.
Ich habe nie wahnsinnige Zahnschmerzen, sondern eher ein mildes Ziehen, bei dem ich mir meistens nicht einmal sicher bin, ob es nicht nur eine Entzündung ist - gehe dann vorsichtshalber doch zum Zahnarzt und damit beginnen die Schmerzen. Dieses Mal wurde am 14.5., bei der ersten Betäubung auch meine Zunge irgendwie verletzt, zuerst dachte ich an eine äußere Schramme vielleicht durch die Geräte verursacht - aber seitdem ist keine Besserung eingetreten: Das Gefühl ist wie verbrannt, halb schmerzend, halb betäubt und mittlerweile muss ich eher einen Nervenschaden annehmen.
Bei der Folgebehandlung an diesem Mittwoch, ist die Zahnärztin auf meine Sorgen diesbezüglich nicht weiter eingegangen, so daß ich mir etwas unsicher bin, wie es weitergehen soll. Bei der Behandlung brach dann außerdem die Bohrspitze ab, die sich jetzt im dritten Wurzelkanal befindet und wohl dort theoretisch auch bleiben kann/muss.
Mein erstes Gefühl war, die Behandlung so schnell es geht weiterzuführen und zu beenden, aber das wird sich wohl offenbar ohnehin noch wochenlang hinziehen, so daß ich jetzt - auch aufgrund einer sich möglicherweise anbahnenden leichten Erkältung (ich hoffe nicht, aber auch der Mann schnieft schon seit Tagen vor sich hin) - eher über eine längere Pause nachdenke.
Laut Dr Google erholen sich 90% aller geschädigten Zungen-Nerven nach ca. 14 Tagen bis drei Wochen und die Zeit sollte ich wohl lieber einmal abwarten, ehe ich einen Zahnarztwechsel in Betracht ziehe. Mein Geschmacksempfinden leidet natürlich stark unter der Situation, denn alles was ich esse brennt, tut weh oder schmeckt nach fast gar nichts. 

17. Mai 2020

Sonntagsblumen


Während gerade alles grünt und blüht, ging auch die Gartenarbeit weiter voran. A. hat mir eine Riesenmenge an Blumenerde gekauft und ich bin fleißig am Umtopfen, und dabei überwinterte Pflanzen an das Leben im Garten zu gewöhnen. Dank der kühlen Maitemperaturen heißt das, morgens die Töpfe nach draußen stellen und abends wieder hereinholen.
Leider sind mir mein Schönpolster und die Fuchsie trotzdem quasi auf den letzten Metern eingegangen (und der vietnamesische Koriander), während der Basilikum, den ich unvorsichtigerweise schon nach draußen zur Tomate gepflanzt hatte, die nächtlichen Temperaturen in Bodenfrostnähe gut überstanden hat.

Jetzt freuen wir uns wieder auf wärmeres Wetter, heute sollen es annähernd 20 Grad werden und damit steht auch dem Frühstück Brunch im Garten kein eiskalter Ostwind mehr im Weg :)



Behelfsmundschutz in allen Farben


Es ist fast ein Monat seit meinem letzten Blogeintrag vergangen, doch geändert hat sich eher wenig, denn ich war eigentlich ständig mit dem Mundschutz-Nähen beschäftigt.
Zuerst habe ich das Schnittmuster für A. angepasst und tatsächlich eine Variante gefunden, die zumindest besser funktioniert als andere. Danach habe ich für die Familie genäht und Mundschutz-Briefe verschickt, dann einen an die Nachbarin verschenkt, später zwei; daraufhin an ihre Tochter, sie arbeitet als Erzieherin in einer Wohngruppe mit neun Kindern und Jugendlichen…


Sie hatten Stoffreste in ihren Wunschfarben von einem Laden geschenkt bekommen und so konnte die Produktion auch bei mir weitergehen :)


Damit das immer gleiche Modell zu nähen nicht zu monoton wird, habe ich Stoffe mit Stempeln und Stoffarben bedruckt und auch meine schönsten Stoffe verwendet, die ich teilweise seit 7 Jahren ‚hüte‘. 
Deswegen bin ich jetzt stolze Besitzerin eines Seiden-Mundschutz mit Tuk-Tuk Aufdruck, den ich bisher jedoch nur angeguckt und nicht tatsächlich getragen habe.


Außerdem habe ich nebenbei zwei Kleider geändert, die eher im Schrank hingen und jetzt viel besser passen und zwei Röcke genäht: Einen knielangen Stufenrock und einen Rock aus einem Herren-Hawaii-Hemd - beide mit dazu passendem Mundschutz ^^
Gerade nähe ich noch an ein paar leichten Sommer-Mundschutz-Modellen, die man auch bei warmen Temperaturen etwas länger tragen kann, bis man es nicht mehr aushält - und ich hoffe sehr, daß sich das Thema demnächst erledigt hat :) 


25. April 2020

Sonnabend, 25.04.2020


Ostern kam und ging, reihte sich ein in die stete Abfolge gleichbleibender, ruhiger Tage. Ein bißchen wehmütig dachten wir an die schönen Oster-Tage in Scheveningen im vergangenen Jahr am Strand zurück, aber was soll man machen.
Mittlerweile ist der Osterstrauch mit den sorgsam bemalten, aus Jahren gesammelten Ostereiern wieder abgeschmückt und es geht weiter im Alltagstrott… 


Wir haben in der Woche einiges im Garten erledigt, ich habe zum ersten Mal in diesem Jahr Rasen gemäht, den hatten wir teilweise im letzten Jahr lang wachsen lassen, weswegen man jetzt viel trockenes Stroh herausziehen musste.
Seitdem wird der Rasen jeden zweiten Tag gewässert, damit er in der derzeitigen Trockenphase nicht verbrennt - und er darf vermutlich wieder lang wachsen.


Ab Montag gilt eine Maskenpflicht in NRW, für Geschäfte und ÖPNV, deswegen habe ich in dieser Woche auch wieder einiges genäht. Ich habe immer das Gefühl, wenn man die Nähmaschine eine Weile nicht benutzt, fängt man vielleicht nicht bei null an, aber es dauert etwas um sich wieder damit vertraut zu machen und Masken sind nicht gerade groß oder mit schönen langen Nähten. Deswegen brauchte ich wahrscheinlich viel zu lange für die etwas komplizierter zu nähenden, aber einfacher zu tragenden Modelle. Aber Zeit habe ich ja genug ^^
A. begleitet meine Mundschutznähversuche kritisch, denn bisher konnte ich kein Modell nähen, daß ihm beim Sprechen nicht von der Nase rutscht. Wir haben es mit verschiedenen Größen, Modellen, Metallbügeln, Trageversionen versucht, bisher ohne Erfolg. Vielleicht werde ich an diesem Wochenende das Schnittmuster an sein Gesicht anpassen, das Kinn mit einarbeiten, Metallbügel oben (und unten?) und Elastikband für die Ohren sowie Kordel zum hinten am Kopf befestigen. Wir werden sehen …
Ansonsten ging es mir gesundheitlich in dieser Woche sehr gut, die Lungenschmerzen sind nicht komplett weg, aber wenig störend und auch der Pollenflug war nicht zu dramatisch für mein Asthma. A. musste dagegen zum Arzt, wegen Schmerzen, aber sämtliche Befunde waren bisher unauffällig - wir versuchen es jetzt mit mehr Bewegung, vielleicht ist es manchmal so einfach. 

13. April 2020

Kirschblütenzeit


Im Winter ist Linus, unser großer Kater, eher selten im Garten unterwegs. Es ist meistens zu windig und ungemütlich, da geht er lieber gleich die Nachbarn besuchen.
Alternativ läuft er um das Haus herum, und dort im Vorgarten treffen sich alle Katzen der Umgebung, während auch vorbeilaufende Menschen, die Schönheit der versammelten Katzen ausgiebig bewundern können.


Sobald es wärmer wird, ist der Garten mit seinen ausgeprägten Schattengebieten jedoch plötzlich ein großer Vorteil, denn zu viel Sonne kann der Kater überhaupt nicht leiden. 
Und so erkundet er wieder sein (Garten-)reich von unten und von ganz oben, lädt Freunde ein und wundert sich etwas über die Blütenblätter, die die verwilderte Süßkirsche auf sie herabregnen läßt.
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In diesem Jahr ist es zwar durch das wild spielende Kätzchen etwas weniger geruhsam, zum Glück läßt sich der Kater aber auch dadurch nur wenig aus der Ruhe bringen …


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