Früher hieß es ab Herbst immer: Kind, zieh dich warm an, ansonsten erkältest du dich noch. Jahrelang ließ man sich so gehorsam Schal und Mütze anziehen bevor man in der Schule lernte, daß das alles Quatsch sei, da die Kälte keine Erkältung bringen kann sondern höchstens einen steifen Nacken und eingefrorene Hände. Für eine Erkältung bräuchte man jemanden mit den entsprechenden Viren.
Nun ca. 20 Jahre später überlege ich mir in einer schlaflosen Nacht, daß der Spruch doch stimmt. Denn wenn man sich nicht warm genug anzieht, kann man sein Immunsystem so weit schwächen, daß einen nur jemand anhusten muss (und wenn man nicht gerade am Nordpol wohnt, findet man immer jemanden, der hustet) und schon ist man... ja, genau erkältet. Wieso mir das mitten in der Nacht einfällt? Nun, die Kälte war es nicht... aber erkältet bin ich trotzdem wieder und damit kehrte ich auch zu den schlaflosen Nächten zurück. Diesmal waren es die Bauarbeiten in der Wohnung (das Sprinklersystem wird seit Monaten eingebaut :( und der erkältete Arbeiter, der meine gerade mal zweiwöchige Genesungsphase seit der letzten Erkältung beendete. Mein Immunsystem kann damit eindeutig als im Keller befindlich klassifiziert werden.
Wenigstens ist diese neue Erkältung, die 08/15 Version... nicht mit keuchhustenartigen Anfällen sondern ganz brav im Rythmus von Husten-Schnupfen-Heiterkeit. Ich glaube, ich bezahle dafür, daß ich die letzten drei Jahre fast nie krank war und hole alles auf einmal nach.
Heute ist der Geburtstag meiner Großmutter.
Sie ist wie mein Großvater Skorpion, was sich regelmäßig negativ auf ihre Ehe auswirkte. Egal ob es nun wirklich der Einfluß des Horoskops war, oder ob es als perfekte Ausrede diente um hin und wieder freizudrehen... ihr Leben und Streitigkeiten waren turbulent. Für ihre Kinder war es sicher schwierig in diesem ‚auf welcher Seite stehst du’ aufzuwachsen, für uns Enkelkinder hatte es eher Unterhaltungswert (Guck mal, der braune Bogen an der Wand, das kommt von der geworfenen Kaffeekanne.) Unvergessen bleibt in diesem Zusammenhang der Spruch meines Opas als er mich milde anlächelte und meinte: „Ich glaube, deine Oma ist auch schon nicht mehr ganz richtig im Kopf.“ sprachs und wandte sich wieder dem Fernseher zu: ‚Raumschiff Enterprise’ gucken hilft, um das Bild der keifenden Liebsten auszublenden.
Nach dem Tod meines Großvaters, was für sie mit Einsamkeit und einer enormen Arbeitserleichterung einherging, denn nun musste sie sich nicht mehr mit den Frustrationen auseinandersetzen, denen man in der Pflege eines Angehörigen (in dessen Kopf tatsächlich nicht mehr viel los war) regelmäßig ausgesetzt ist, wurde auch sie ‚alt’. Die Augen sahen nur noch so richtig gut am Morgen und die Beine wollten schon lange nicht mehr so wie sie. Dennoch meisterte sie ihr Leben unabhängig im eigenen Haus, mit tatkräftiger Hilfe meines Onkels und es sah so aus, als wenn das bis zu ihrem natürlichen Ende so hätte bleiben können. Doch dann kam der schicksalhafte Tag, an dem sie in der Nacht überfallen und verletzt wurde und nicht durch Einsicht des Täters sondern durch pures Glück die Nacht innerhalb von Scherbensplittern sitzend überlebte, bis sie am Morgen einen Spaziergänger auf der Straße um Hilfe rufen konnte. (Der Täter hatte ihre Telefonleitung durchtrennt und wo einmal Nachbarn sie hätten hören können, befinden sich heutzutage nur noch Ferienwohnungen.)
Zuerst hofften alle, daß sie, das Erlebnis ‚irgendwie’ wegstecken könnte, aber es wurde immer offenbarer, daß ‚irgendwie’ nicht möglich war. Sie lebte eine Zeitlang bei meinem Onkel, aber er ist selbst chronisch krank und konnte sich nicht in dem Maße um seine pflegebedürftige und traumatisierte Mutter kümmern, wie er es wohl selbst gerne gewollt hätte.
So kam meine Großmutter zu meinen Eltern aufs langweilige Dorf. Dort so glaubte die Familie, würde sie endlich zur Ruhe kommen. Leider konnte sie sich noch nie fürs Dorfleben oder meinen Vater begeistern und zusammen mit den schrecklichen Erinnerungen verschlechterte sich ihr Zustand in kürzester Zeit. Sie wollte ihre Tabletten nicht nehmen (keiner weiß genau, welche Reaktionen das verursachte), konnte nicht schlafen, beschwerte sich, daß sich keiner um sie kümmern würde und projezierte alsbald alle ihre Ängste auf meinen Vater. Nun war er es, der in ihrer Gedankenwelt, sie - und die Hunde meiner Eltern - vergiften wolle. Demnach packte sie nachts ihre Sachen, stand vor der Tür um abgeholt zu werden und ließ die Hunde frei. Es ging einfach nicht mehr weiter.... bei meinen Eltern wollte sie nicht leben, im Haus meines Onkels und ihrem eigenen Haus konnte sie nicht mehr leben und so kam letztlich der einzige Entschluß, sie würde in das Ahlbecker Seniorenhaus direkt an der Promenade hinterm Strand gelegen, umziehen.
Ehrlich gesagt waren alle geschockt von dieser Entscheidung, denn wir sahen uns als die letzten an, die jemals jemanden ins Altersheim ‚abschieben’ würden und nun blieb keine andere Möglichkeit mehr.
So hatte sie heute einen hoffentlich vergnüglichen Tag verlebt und auch wenn die Realitäten der Gegenwart sie verwirren, mein Vater sie nachwievor in Schrecken versetzt, so kann sie sich vielleicht in die Vergangenheit zurückziehen... eines kleinen Mädchens, das in Schlesien bei den Großeltern auf dem Forsthof spielt, sich mit den älteren Schwestern streitet, so viele Pfirsiche isst, daß ihr schlecht wird und den wahrscheinlich tollsten Geburtstag auf der ganzen Welt feiert :)
Die USS Constitution ist eine hölzerne Fregatte der US Navy. Sie hatte ihren Stapellauf am 10.10.1797 und machte sich vorallem in den amerikanischen Kämpfen gegen die Briten verdient.
Die besonders starken Seitenwände brachten ihr den Namen „old ironside“ ein, obwohl sie durchaus aus Holz - Virginia Eiche - bestanden (damals vermutete man noch, daß Metallschiffe untergehen "müssen".) Sie und die zwei Schwestern-Schiffe waren wesentlich größer und besser bewaffnet als die üblichen Kriegsschiffe der damaligen Zeit. Zuerst wurden sie als Geldverschwendung abgetan, später ob ihrer Erfolge vorallem im Krieg von 1812 gefeiert.
Sie versenkte zwei sehr bekannte britische Schiffe, so daß sich London gezwungen sah einen Erlaß herauszugeben, wonach die Constitution von britischer Seite nicht mehr angegriffen werden durfte. Ein Erfolg für die junge Nation und das Schiff wurde zur Ikone.
199 Jahre später befindet sich das Schiff immer noch im Dienste der Navy, nunmehr in seiner Eigenschaft als ältestes, noch schwimmendes und funktionstüchtiges Holzschiff seiner Art, sowie als Museumsschiff im Bostoner Hafen. Sie dient offiziellen Empfängen und Schauregatten als Flagschiff.
Wir besuchten die USS Constitution während unseres zweiten Tages in Boston und erreichten den ehemaligen Militärhafen per Fähre. Das stimmte uns zuverlässig auf dieses maritime Erbe ein. Da das Gelände der Navy gehört, mussten wir vor dem - ansonsten eintrittsfreien - Besuch eine Pass- und Taschenkontrolle wie im Flughafen über uns ergehen lassen... nur die Schuhe durften wir anbehalten. (Zu dem Zeitpunkt wussten wir das zwar noch nicht, aber das Erlebnis lehrte uns bereits etwas über New York, wo nahezu jedes Museum mit Flughafenkontrollen aufwartete.)
Leider kamen wir zu spät (das Museum schließt um 17:00Uhr, so daß wir nur einen schnellen Blick auf das Schiff und Innendeck werfen konnten, hurtig durch das erste Museum liefen und einen Miniblick in das zweite werfen konnten. Das zweite Kriegsschiff des Hafens, die USS Cassin Young von 1943 (verdient im zweiten Weltkrieg im Pazifikeinsatz) im historischen Trockendock, konnten wir schon nicht mehr besichtigen.
Stattdessen sahen wir uns den Rest des ehemaligen Hafengeländes an, hätten ein achteckiges Haus mieten können und freuten uns über einen tollen Wasser-Spielplatz auf dem Gelände, das einst Militärwerft war.
Es ist schon eine Weile her, daß ich über unsere Boston Abenteuer berichtete, jetzt geht es endlich weiter mit der Trinity Church.
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Die Kirche wurde nach einer Bauzeit von 5 Jahren 1877 geweiht. Sie ist im neo-romanischen Stil mit Flachziegeldach erbaut. 1885 wurde sie zum bedeutensten Bauwerk des Landes ernannt.
Die Wandmalereien stammen von John LaFarge, der sie zum Selbstkostenpreis im Winter (in der ungeheizten Kirche) malte. Da die Mittel knapp waren, wurde von zahlreichen Streitigkeiten berichtet, wenn sich Künstler und Bauarbeiter um Leitern und Baugeländer stritten.
Die Kirchen-Besichtigung wurde von mir (aus unerfindlichen Gründen) als Muss qualifiziert und obwohl sich A. über den hohen Eintrittspreis beschwerte, hatte er letztlich keine Einwände vorzubringen.
Stattdessen machte er ungefähr 50 Bilder nur von den Glasfenstern des Kirchenschiffs allein, während ich versuchte mich nicht zu offensichtlich zu langweilen: Kirchenfenster sind nicht so interessant, wenn man in einer mittelalterlichen Backsteingotik, zum Weltkulturerbe der Unesco-gehörenden, Stadt aufgewachsen ist. Das mag zwar arrogant klingen, aber die riesige Ehrfurcht des Führers vor jedem dieser Bilder, der jedes kleine Detail, die Farben, die Bedeutungen der Fenster erklärte.... es war mir zuviel.
Also: Die Kirche hatte nur ein Buntglasfenster als sie geweiht wurde, mit Hilfe von Spendern wurden jedoch 20 der 33 Fenster bereits im Jahr darauf vorallem mit traditionellen, schlichten englischen Kirchenfenster-Motiven gefüllt.
Vier Fenster stammen von William Morris Co. aus der Arts and Craft Bewegung und zeichnen sich durch besondere Farbtiefe, erreicht durch verschiedenfarbige Glasschichten und neue Schlifftechniken aus.
Als wir dann vor dem einzigen französischen der Bilder standen (alle anderen sind u.a. ‚Made in England’, weil man zu der Zeit in Amerika noch keine Glaskunstindustrie hatte) und „natürlich“ über den großen Skandal berichtet wurde, den der Kauf verursachte, war ich etwas bedient. Für mich war das nicht natürlich, daß französische Arbeiten automatisch einen Skandal bedeuteten... warum? Weil sie nicht britisch sind? Ab dem Punkt beschloß ich kein Interesse an der weiteren Führung zu haben und setzte mich in die letzte Kirchenbank, während A. weiterhin seine Kirchenfenster abfotografierte.
Ein weiteres 'Highlight' der Kirche war die Toilette, sie war nämlich nur mit Zahlencode zu öffnen. Diesen Code erhielt man, wenn man in den Keller zum Souvenirshop ging, nachweisen konnte, daß man tatsächlich eine Eintrittskarte gekauft hatte und nicht etwa nur Ansichtskarten. Als ich den Code dann in die Tür eintippte passierte: nichts. Nach mehrmaligen Versuchen erfragte ich den Code nochmals... er war korrekt, die Tür öffnete sich nicht. Nun bat ich um Hilfe und mit dem üblichen Blick von du-kannst-noch-nicht-mal-Zahlen-eintippen? bequemte sich der Verkäufer mit mir zur Tür. Nun, die Tür öffnete sich tatsächlich nicht mit dem Code, (warum weiß keiner) sondern nur per Schlüssel... Technik die begeistert.
Einmal mehr hat es im Kleiderschrank geregnet.... ich wünschte der Hausmeister würde wahrlich lieber seine Arbeit machen und endlich den Abfluß der obrigen Wohnung reparieren als ständig nur Bäume zu zerstören.
Zum Glück ranken diese Blüten nicht in unserem Garten (sondern am Zaun eines kleinen Bauernhofs), sonst hätte er sicher schon einen Weg gefunden sich ihrer zu entledigen.
Vor zwei Wochen war ich jedenfalls recht erstaunt, daß diese fragilen Blüten der Prunkwinde, Schneeregen und Frostnächten trotzten und weiterhin fröhlich vor sich hin blühten. Wie die Situation derzeit aussieht weiß ich zwar nicht, aber da selbst die Chrysanthemen so langsam ihrem Ende entgegen gehen befürchte ich, daß es sich in dieser Saison auch für die stärkste Winde ausgeblüht hat.
Gestern habe ich außerdem ein wunderbares Buch gelesen, das viel mit Blüten, Kräutern und Rezepten zu tun hat. Es heißt „Garden Spells“ (auf deutsch „Mein zauberhafter Garten“) von Sarah Addison Allen. Ich hatte es im Sommer in diesen Kisten gefunden, die „Free Books“ auf einer Hausterrasse versprachen.
Ich war mir zuerst nicht sicher, ob ich ein Buch mitnehmen sollte, da das Haus einer Dame gehörte, die dort im letzten Jahr ermordet wurde... aber als die Bücher Woche für Woche abnahmen, nur „mein“ Buch war noch da, sah ich das als Zeichen, daß es wohl wirklich mir gehören sollte. Vielleicht gibt es aber auch einfach nicht soviele Leute, die sich für Kräuter- und Blütengeschichten interessieren. Dennoch oder wegen dieser Vorgeschichte lag das Buch eine längere Weile auf dem zu-lesen Stapel bis ich Freitag Abend anfing darin zu lesen und es fast nicht mehr aus der Hand legte.
Das Buch ist praktisch eine freie Nacherzählung von „Chocolat“ es gibt magische Rezepte, den schlagenden Ehemann, das Kind, den Künstler und die Frage nach wo ist zu Hause. Eine besondere Rolle spielt der Garten der Familie, der neben magischen Kräutern einen alten eigenwilligen Apfelbaum beherbergt. Der Baum benimmt sich ein bißchen wie ein alter Hund, der sich nicht genug geliebt fühlt, wenn er will, bewirft er Leute mit Äpfeln, er kann Holzmöbel nicht leiden, möchte unbedingt immer mit der Familie zusammensein, er reagiert auf strenge Blicke und mag Kinder. Ich weiß nicht, wie die deutsche Übersetzung ist, aber das englische Orginal war einfach nur toll. Ich habe mir auf amazon bereits sämtliche Folgebücher angesehen, deren Inhaltsangaben mir leider nicht so ganz zusagen, aber vielleicht liegt doch bald „The Sugar Queen“ auf meinem Tisch :)
Einmal mehr war es Shweta, die uns mehr Sorgen machte, als es für die kleine Katzendame vorgesehen sein sollte (Linus war schon ganz eifersüchtig). Zweimal schon war sie nämlich in so einem tiefen Schlaf versunken, daß wir sie nur mit sehr viel Mühe aufwecken konnten. Das erste Mal dachte ich mir noch nicht so viel dabei, doch beim zweiten Mal als sie so „leblos“ in der Nacht zwischen uns lag, bekam ich einen Riesenschreck... lag ich etwa auf ihr? Schütteln half nicht viel, der gesamte Körper war ohne Spannung und Atmung war nur sehr wenig vorhanden. Letzlich fing ich an ihr übers Fell zu streichen, so wie eine Katzenmutter ihr Kätzchen reinigen würde und dann kam sie langsam zu sich und völlig groggy stolperte sie auf die Beine.
Als ich im englischsprachigen Internet nach Tiefschläfern unter den Katzen suchte, kam überall die Antwort, die ich auch kannte... Katzen sind keine Tiefschläfer. Ihr Instinktverhalten ist so ausgeprägt, daß sie jederzeit sofort wach sein müssen können. Es wurde angeregt, daß da Shweta die Kleinste des Wurfes war (runt of the litter) sie vielleicht eine neurologische Störung hat, die zu diesen ohnmachtsartigen Schlaf führt. Ein sofortiger Besuch beim Tierarzt wurde angeregt und ich machte mir noch mehr Sorgen.
Dann sah ich mich jedoch auch auf deutschen Katzenforen um und auf einmal begegnete ich Erfahrungsberichten über einer ganzen Menge solcher Tiefschläfer, die allesamt ansonsten ein normales Leben zu haben scheinen. Gemeinsam war allen aber der Schock, als sie zum ersten Mal ihre leblos scheinende, tiefschlafende Katze vorfanden.
Die Tierärzte in Deutschland erklären das Phänomen offenbar so: Wenn keine weiteren Sympthome hinzukommen z.B. rote Punkte auf der Haut, schuppiges Fell sowie das übliche spielt, trinkt, isst sie, dann ist der Tiefschlaf wohl darauf zurückzuführen, daß sich die Katze absolut sicher in ihrem Haus fühlt und sich deshalb solche Tiefschlafphasen „erlauben“ kann.
Ich nehme das also vorerst als Vertrauensbeweis, werde sie in Zukunft schlafen lassen und schaue aber genauer hin, wie oft sie tiefschläft und ob irgendwelche anderen Störungen hinzutreten.
Zu diesen Bildern habe ich selbst nicht viel beizutragen, denn ich kann mich an deren Entstehung nicht mehr erinnern.
Sie sind offenbar in meinem zweiten Kindergarten in Berlin entstanden, den ich selbst nur recht selten und dann gar nicht mehr besuchte, denn zuerst war ich aufgrund meiner vielen Krankheiten als Kindergarten-untauglich eingestuft worden und dann zogen wir auch schon nach Wismar um, wo ich in einen neuen Kindergarten kam.
(Von da an, weiß ich alles... von der zerbrochenen Beton-Elefantenrutsche im Riesengarten, meiner Schwester in der Krippe gegenüber, bis hin zu meinen unkonventionellen Essenphasen: Eine Zeitlang ernährte ich mich nur von Silberweidenblättern, dann wieder suchte ich nach Hagebutten und Hirtentäscheln :)
P.S. Ich weiß noch, daß das Essen in diesem Berliner Kindergarten furchtbar war. Jeden Tag gab es wässrige Suppe und an dem einen Tag, an dem es keine Suppe geben sollte, wurde zumeist genauso wässriger Milchreis serviert. Ich schaudere immer noch...
Seit 28.Oktober campieren die Unterstützer der Occupy Wall Street Bewegung nun schon mit Duldung des Bürgermeisters, im Rathauspark in Burlington. Während dieser Zeit brachten es viele der ‚twentysomething’ Studenten-Okkupiererschar zu ihren 15 Minuten (Lokal-)Ruhm, standen auf du und du mit dem Bürgermeister, bekamen freies Essen von den umliegenden Restaurants gesponsort und regelmäßig spielten Bands im Park, so wie zuletzt Mittwoch Nacht Gogol Bordello. Es gab jedoch immer stärkere Spannungen zwischen den Studenten und den zumeist schwer mental gestörten Obdachlosen, die sonst den Park bevölkern.
Die USA sind kein Sozialstaat, wer halbwegs noch seine Tassen im Schrank zusammen-bekommt, kann sich Hilfe suchen und in einer Einrichtung unterkommen, die schweren Fälle dagegen, die die sich nicht mehr selbst helfen können, landen auf der Straße.
Es überrascht fast, daß die Studenten nicht von Anfang an damit rechneten jede Menge der wettergegerbten, bärtigen Männer in ihrem Camp auftauchen zu sehen: freies Essen und ohne von der Polizei verjagt im Park zelten dürfen? Aber ja. Die Obdachlosen waren froh, sie mussten ihr mühsam Erbetteltes bzw. mit Pfandflaschen erworbenes Geld nicht mehr für Essen ausgeben, sondern konnten es sofort in etwas Richtiges: Drogen und Alkohol, investieren.
Sie wurden zur Gefahr für Passanten und die Studenten, die Polizei musste mehrmals geholt werden um Streitigkeiten zu schlichten.
Friedliches Campen war nicht mehr möglich, stattdessen musste alle abwechselnd Wachdienste schieben.
Am Donnerstag Nachmittag um 14:00 Uhr dann eskalierte die Lage. Ein extrem betrunkener 35jähriger ehemaliger Armeeangehöriger bedrohte mit seiner Pistole zuerst andere Leute um sich letzendlich selbst in den Kopf zu schießen. Das am hellichten Tag, inmitten des Occupy Camps, im Rathauspark... also inmitten der Stadt. Man mag sich gar nicht ausdenken was hätte sein können, wenn er in seinem Wahn stattdessen auf Passanten, auf Kinder geschossen hätte.
Das Camp wurde weiträumig abgesperrt und die Polizei begann mit der Arbeit, die Okkupanten wurden befragt und mussten das Gelände verlassen, während die Polizei weiter nach Beweisen suchte.
Nun begann der häßliche Teil dieser Geschichte... der Tod des Obdachlosen war den Okkupierern nämlich ziemlich schnurz (und das Gewissen, dessen Fehlen sie den Großkonzernen vorwerfen, scheint auch bei ihnen nicht in ausreichendem Maße vorhanden zu sein)... das Okkupieren mußte weitergehen und so versuchten sie im Laufe des Abends die Polizei-Absperrungen zu durchbrechen und zu ihren Zelten zurückzukehren.
Als die Polizei zwei Studenten verhaftete, drohte alles auseinanderzubrechen und ein Kampf zwischen Polizei und Studenten schien unausweichlich (Video). Die zwei Helden der Geschichte waren der Bürgermeister Bob Kiss, der sofort ohne Jacke in den Regen hinausstürmte, auf sein Zutun wurde zumindest die verhaftete Studentin wieder freigelassen und der Vorsteher der UU Kirche, der das Kirchenschiff als Übergangsquartier zur Verfügung stellte.
Ein wenig hat die Bewegung ihre Unschuld verloren und jetzt noch so mühsam an etwas festzuhalten, was einen selbst wichtig erscheinen ließ, selbst wenn man im Gegenzug weder für die eigene Sicherheit noch die seiner Mitmenschen garantieren kann... erscheint fast schon etwas verzweifelt... Occupy Burlington... ich hoffe i.S. der Sache, daß ihr bald Geschichte seit und euch genauer damit auseinandersetzen könnt, wie man mit dem Tod eines Menschen umgeht und welches Verhalten dann angemessen ist. (Ein Kampf mit der Polizei weil man nicht rechtzeitig zu seinem Zelt zurückkehren kann, ist es sicher nicht... .)
Der derzeitige Hausmeister der Anlage ist der Schlimmste, den wir je hatten... (und er ist bereits die Nummer drei in einem Jahr...)
Der erste hatte wirklich gute Arbeit geleistet, aber als dann der Bruder des Vermieters arbeitslos wurde, muste Jared gehen um Platz zu machen.
Als Bruder des Chefs musste man natürlich nicht allzu viel arbeiten und so wurden die Besuche äußerst spärlich, bis er einen neuen Job fand und dem Hausmeister-Dasein komplett entfloh.
Nach einiger Zeit kam dann der derzeitige Hausmeister und begann sein Zerstörungswerk. Völlig ohne irgendeine Aufsicht ist seine Lieblingsbeschäftigung Bäume abhacken. Sämtliche kleinen und mittelgroßen Bäume des Grundstücks hat es bereits erwischt, bis auf die beiden Fliederbüsche, die Doris mit ihrem Leben verteidigt. Seit Wochen nun sägt er Riesenäste von den größten Bäumen des Hinterhofs ab, die nicht einmal auf dem Grundstück stehen. Natürlich wäre es gut, wenn diese Bäume abgesägt werden würden, denn sie sind von innen hohl... aber nur die Äste abschneiden ist im besten Fall reine Zeitverschwendung und schlimmsten kreuzgefährlich, da ohne Äste nichts mehr den Freifall des Stammes abbremsen können wird.
Den Rasen vernichtete er so sorgfältig mit der Vertikutiermaschine, daß unser Vorgarten als einziger in der Straße nur noch aus blanker Erde besteht, mein Kampf um Sonnenblumen und Dahlien habe ich aufgegeben...er mäht alles nieder. Und auch, daß Rex täglich von uns gefüttert wird, ist ihm ein Dorn im Auge... wann immer er einen der täglich wechselnden, gewaschenen Teller findet, wird auf diesen zuerst getreten... und dann kann man ja nicht anders als die Überreste des Tellers wegzuwerfen. Ein Arsch.
Die gesamte letzte Woche war ich so beschäftigt, daß ich
seit Beginn dieser Woche einfach gar nichts machen möchte... ein bißchen
Zeitung lesen, ein wenig Nähen, die notwendigen Hausarbeiten, Lebensmittel
einkaufen und lange Spaziergänge... daraus bestand bisher das Wochenprogramm...
oh, und gestern waren wir beim deutschen Stammtisch auf ein Weihenstephan und
ne Brezel... :)
Als ich letzten Donnerstag dachte endlich Licht am
Horizont der noch zu erledigenden Dinge zu sehen, fiel mir ein, daß ich das
Making Of Diwali - Video machen musste... was bedeutete 33 Acht Minuten Clips
zu einem ca. viertelstündigen Video zusammenzufügen... 5 Stunden später starrte
ich immer noch auf den Computer-Bildschirm um das Leben im Allgemeinen und den
Windows Movie Maker im Besonderen zu beschimpfen, der sich ob der Datenfülle
meinen Schnittbefehlen nicht unterwerfen wollte und stattdessen lieber in
regelmäßigen Abständen abstürzte... Hurra.
Nachts holte A. dann Ania vom Flughafen ab und am Freitag
hatte ich demnach nur wenig Zeit um am Endergebnis zu feilen. Häufig
überschnitten sich die Sekunden und wurden Songteile wiederholt, die
Lautstärken kann man mit meinem Basic-Programm auch nicht regulieren... kurzum
ich war mit dem Produkt nicht allzu zufrieden. Es war jedoch nur mein deutscher
Perfektionismus, der mich überhaupt zu solchen Maßnahmen anspornte, denn ich
wußte, daß sich eh keiner für das Video interessieren würde. Es wird nämlich
immer am Ende der Show gezeigt, wenn die Leute allesamt zur Essensausgabe
stürzen.
Anias Besuch wurde von der Diwali Show überschattet, da
A. regelmäßig zu den Proben für sein Tagore Stück entschwand, während wir jeden
Schuh-Laden der Stadt besuchten. (Jemand hatte ihr verraten, daß Vermont keine
Steuern auf Schuhe und Socken erhebt und deshalb kaufte sie, genau, Socken und
sehr tolle Lederstiefel :)
Der Tag der eigentlichen Diwali Feier war dann hektisch
wie immer... A. gab mir eine Aufgabe nach der nächsten, die regelmäßig von
Anias - und was soll ich dann machen? Ich kenne hier doch keinen? - hinterfragt
wurden... so daß mir bald auffiel, daß ich entweder Ania oder die Leute der
indischen Studentenvereinigung enttäuschen konnte. Spontan entschloß ich, daß
meine Gäste Vorrang haben und blieb bei Ania.
Meinen Sari an diesem Abend als fürchterlich zu bezeichnen
ist wahrscheinlich untertrieben, ich habe jedenfalls die meisten Bilder des
Abends zensiert, denn so eine fette Plumpskuh erkenne ich dann doch (noch)
nicht, wenn ich in den Spiegel schaue. Es gab drei Probleme... zum Einen waren
die Wochen der Krankheit ausreichend um mich kreidebleich werden zu lassen,
dazu musste ich meine Asthma Spray Dosen erhöhen... und Cortison bindet Wasser
im Körper, so daß ich nicht nur meinen üblichen Cortison Bauch bekam, sondern
außerdem Doppelkinn und prall gefüllte Wangen. Das hat sich mit der Reduzierung
der Dosis schon wieder verbessert, aber eine Weile sah ich wie Buddha persönlich aus. Dazu
hatte meine Freundin, die mir in den Sari helfen wollte keine Zeit, so daß ich
nur von einer der Tänzerinnen mal eben schnell „verbunden“ wurde. "Mal eben
schnell" funktioniert bei einem Chiffon-Sari... bei Seide zaubern sich falsch wölbende
Raffungen jedoch Elefantenhintern und Megahüften, selbstverständlich kehrte ich
so schnell es möglich war, wieder in meine Alltagskleidung zurück. Schade, man
hat doch so selten die Möglichkeit sich indisch zu „verkleiden“.
Zensiert...
Davor wurde ich jedoch noch vom Fernsehfritzen
„eingefangen“ der mit mir unbedingt ein Interview machen wollte. Ich erklärte
ihm zwar, daß ich weder indisch, noch in die Vorbereitung der Feier involviert
war, aber das war ihm egal und mühsam rezitierte ich den Ablauf der Diwali
Festtage in Indien (weil ich da ja so ein Experte bin). Dabei benutze ich
wahrscheinlich mind. 20 Mal das Wort „nice“ pro Minute. Das Video des Abends
ist bereits im Lokalfernsehen erhältlich: Link. Ich habe mich bisher nicht
getraut, mir mein Elend und den Rest der Show anzusehen. .
Die Feier begann mit A.s Theaterstück, was leider nicht
gut beim Publikum ankam. Es half nicht viel, daß ich A. von Anfang an gesagt
hatte, daß dieses Stück zu abstrakt für die Bühne ist... Leider sahen es alle
anderen Leute genauso. Es geht darin um Zivilisationskritik, daß man Dämme
einreißen, Maschinen zerstören muß um frei zu sein, selbst wenn man dabei selbst stirbt, ein
Lieblingsthema von A.
Es half dem Stück nicht, daß es nur aus sich unterhaltenden
Leuten bestand und sämtliche Handlungen jeweils nur behauptet wurden. Sie sagt,
es herrscht Ungerechtigkeit, er sagt, Person ist tot usw. man kann es sich
schlichtweg nicht vorstellen. Es war natürlich trotzdem traurig, denn alle
Schauspieler hatten so hart daran gearbeitet um ihre Dialoge zu lernen und A.
hatte wochenlang an dem Skript geschrieben.
Danach begann das normale, gefeierte Tanzprogramm der
Gruppen und Einzeltänzer, bis der Abend mit Essen und Disco endete. In diesem
Jahr kannte ich tatsächlich fast die Hälfte der 300 Gäste und kam mir nicht
mehr ganz so fremd vor... :)
Am Sonntag dann marschierten wir entlang des Uferweges
zu den Winooski Wasserfällen und letztlich ging es für Ania zurück nach Ottawa.
Bieber an der Arbeit
Mit meinem Blog musste ich auch ein paar Probleme aus dem
Weg räumen, denn als ich damals den Teodeco Blog erstellte, machte ich das
unklugerweise auf dem gleichen Google Konto. Ein Konto hat aber nur 1 GB an
Bildspeicher zur Verfügung und der war nun dank meiner zwei bilderreichen Blogs
voll.
Ich dachte lange Zeit über andere Optionen von Photobucket, Flickr bis
Imagehack nach... sogar, ob man nur Tumblr oder Facebook nutzen kann...
letztlich entschied ich mich aber zusätzlichen Speicher auf Picasa zu kaufen
und damit bei Google zu verbleiben. Das garantiert mir nun 20GB mehr für $5 pro
Jahr. Das sollte für die nächsten Jahre reichen. Ich hätte eine kostenlose
Möglichkeit vorgezogen, aber alles andere wird komplizierter und ich traue auch
nicht jedem Anbieter, daß er den Test der Zeit übersteht. (Siehe nur meine
online gespeicherten Jaycut videos, die irgendwann einfach gelöscht wurden...)
Das berüchtigte Making Of Video zum Thema: Bollywood,
durch die Jahre. (HD: Link.)
Programmliste:
1) Tagore Stück - Muktadhara, aufgrund Tagores 150. Geburtstagsjahres.
(1922).
2) Gruppentanz‘1950- 60 Medley’.
3) Gesang ‘Hai apna dil to awara’(1958).
4) Paartanz ‘Shammi Kapoor Mix’(1960s). Shammi Kapoor starb in diesem Jahr. Er
war berühmt für seinen „Yahooo“ Song. Die Namensgebung selbigen
Internetsuchdienstes, wird auf ihn zurückgeführt.
5) Dandiya Tanz ‘Sabse bada tero naam’(1979).
6) ‘Disco Medley’ (1970-80s).
7) Gruppentanz ‘Madhuri Mix’(1990s). (Mein persönlicher Favorit… die Gruppe
trainiert das gesamte Jahr über und ist perfekt synchronisiert…)
8) Trio ‘Item Number Mix’ (2000s). Eine Item Nummer, ist ein Song, der keine
Bedeutung für einen Film hat und nur zur Unterhaltung dient. Die darin tanzende
Frau kommt ebenfalls in den meisten Fällen im Rest des Filmes nicht vor.
Manchmal ziehen sich Wochen endlos, zähflüssig dahin und
man hat viel Zeit Dinge zu erledigen, die sonst liegenbleiben. Manchmal dagegen
hat man soviel zu tun, daß eine Woche nach Montag schon fast wieder vorbei zu
sein scheint. Dann kann man entweder so und so viele Dinge schaffen, wird
dadurch motiviert und schafft sogar noch mehr... oder man zieht sich mühsam
dahin. Ich habe leider eine mühsam Dahinzieh-Woche und versuche alle Termine
möglichst mit meiner Erschöpfung in Einklang zu bringen. Offenbar macht mir
meine gerade überstandene Erkältung immer noch Probleme und sei es nur, daß
mein Energielevel sehr niedrig ist.
So musste ich jeden Tag losziehen um andere Dinge zu
erledigen... einen Tag suchte ich nach passenden Kostümen für A.s Ministerrolle
im Theaterstück am Wochenende, einen Tag suchte ich nach einem
Geburtstagsgeschenk, feierte den Geburtstag am Tag darauf, füllte den
Kühlschrank wieder auf (ich war zwei Wochen lang nicht im Supermarkt gewesen)
und da ich mit dem Fahrrad nicht alles transportieren konnte, ging es nochmals
mit dem Bus los... Heute nun ist Wohnung reinigen angesagt, indische Kleidung
entstauben plus aufbügeln und heute Nacht kommt Ania dann aus Ottawa an. Sie
besucht uns, um das Diwali Fest am Samstag mitzufeiern.
Sehr viel Zeit für den Blog blieb demnach nicht und die
nächste Woche kündigt sich schon mit jeder Menge... Sachen, die verschoben
wurden, aber trotzdem dringend sind, an. Ich hoffe jedoch sehr, daß ich dann
wieder etwas mehr Zeit zur Verfügung haben werde und das nicht nur um am Blog
herumzuschreiben.
Mitten auf der Marktstraße in South Burlington, die
wenngleich es der Name nicht vermuten läßt, durch tiefsten Wald führt, sah ich
im schönsten Spätnachmittagslicht eine Katze... Da die nächsten Häuser allesamt außerhalb
normaler Katzenrevier-Grenzen liegen, nehme ich an, daß es sich entweder um
einen Streuner handelt oder das Tier zu einer der im Wald verstreuten
Obdachlosen-Zelte gehört.
Den Aufkleber gibt es in zwei Farben... ich denke noch
ein wenig über die zu offensichtliche Bedeutung nache... Einfach nur Lies! oder Lese und werde blind?
Dem Burlingtoner Leuchtturm wurden nach den
Frühjahrsfluten zum Austrocknen die unteren Seiten-Wände entfernt. Er
präsentiert sich seitdem halbnackt...
Wenn man schon immer einmal wissen wollte, was man machen
kann, wenn der Boden eines Bootes auf Totalschaden plädiert. Wie wäre es mit
einem Beetboot?
Manchmal stellt mein Mann gerne alles auf den Kopf: Kühlschrank-Magnete zum Beispiel.
Ich hoffe sehr, daß der blaue Oldtimer Pick-Up Truck nicht auf dem
Schrottplatz landet.
Die Überraschung am Wochenende: Es regnete aus dem
Kleiderschrank, weil der Duschabfluß der darüberliegenden Wohnung sich
gelockert hatte. Der Hausmeister meinte nun es wäre alles wieder in Ordnung und
wir drücken die Daumen.
Die Occupy Wallstreet Bewegung hat Burlington erreicht.
Seit Freitag letzter Woche wird im Rathauspark gezeltet. So richtig hat keiner
etwas dagegen, der Bürgermeister von Burlington gehört sogar zur Progressive
Partei (die sind links von den Demokraten angesiedelt) und ist damit schon laut
Parteiprogramm auf der Seite der Okkupierer. Trotzdem muß er pro forma täglich
auf ein Ende der Okkupierung dringen, denn ansonsten könnte er z.B. verklagt
werden wenn Demonstranten während des illegalen Zeltens erkranken, Kinder
zeugen, Krankheiten verbreiten u.a. weil sie keine Toiletten haben usw. Es ist
ein bißchen albern in einer Stadt für etwas zu demonstrieren, von dem man
niemanden mehr überzeugen muß... aber mit den sinkenden Temperaturen gewinnen
sie zumindest den Respekt fürs Durchhalten.
Linus: Lord of the Socks
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Die Katze an ihrem geschützten Sonnenplatz fiel mir vor
kurzem in der North St. auf.
Das Bild hätte beinahe das Ende meiner Kamera bedeuten
können, denn ich konzentrierte mich so auf die Kürbisse, daß ich die Stufe auf
dem Weg dorthin im Dunkeln schlichtweg übersah und torwartmäßig (den Ball) die
Kamera retten konnte, aber dafür selbst zu Boden krachte, mit Knien und
Ellbogen zuerst... mein rechtes Knie kann sich noch immer nicht entscheiden ob
es lieber rot oder blau sein möchte, während A. sich einmal mehr über meine
Fähigkeit wundert, mich mit schöner Regelmäßigkeit selbst zu demolieren. Aber das ist
vererbt.
Mehr Halloween Bilder findet man übrigens hier: Link.