12. Juni 2013

Die Konferenz


Ich verbrachte einzig am ersten und letzten Tag einige Zeit bei der APS Konferenz und so bekam ich nur ein wenig etwas vom Wahnsinn mit, den die weltgrößte Physikkonferenz darstellt. 
Das A in APS steht für amerikanisch, doch wenn man sich die Teilnehmer ansieht, so könnte es genausogut Asiatisch heißen. Die alten, weißen Männer sind noch diejenigen mit dem größten Einfluß, doch der Nachwuchs kommt zu mindestens 70% aus Asien. Dabei stellen China (sogar mit einer 50:50 Ratio zwischen Frauen und Männern) sowie Indien (fast ausschließlich männlich) die größten Kontingenten und wohl auch zukünftigen Professoren dar.

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Wie immer auf diesen Konferenzen, haben sich die alten Professoren untereinander nicht viel zu sagen, außer vielleicht einem höflichen Kopfnicken und werden stattdessen von einem Schweif junger Fans verfolgt, die hoffen so schneller Karriere machen zu können... je mehr junge Leute einem alten Herren folgen, so einflussreicher ist dieser vermutlich.
Und selbst das Prinzip Besetzungscouch kommt dabei wohl zum Tragen, wenn die betagten älteren Herren, junge, gutaussehende Wissenschaftlerinnen zum Abendessen einladen ...

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