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25. Oktober 2014

13a. Sonoma Valley


Wir wollten eigentlich im Napa Valley anhalten, nahmen jedoch eine frühere Ausfahrt und landeten stattdessen im Sonoma Valley… auch gut :) 
Im Sonoma Valley wurde seit 1823 Wein angebaut, damals wurde es noch von den spanischen Missionaren gepflanzt. Während der Zeit der Prohibition gingen die meisten Betriebe Bankrott doch mittlerweile gibt es wieder 254 Weingüter in dem schmalen Tal, das zwischen zwei Rocky Mountains Ausläufern liegt und dadurch sowohl durch zu trockene als auch zu feuchte Wetterlagen geschützt ist.

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Die - für Besucher offenen - Weingüter sind Landhäusern entweder im italienischen oder französischen Stil nachempfunden, während die nicht-öffentlichen Weinbetriebe nur einfache Produktionshallen aufgestellt haben. 
Wir entschieden uns für ein toskanisch aussehendes Weingut, das vielleicht keinen echten Berg aufweisen konnte, aber immerhin einen Weinhügel. Unsere Freunde waren jedoch etwas enttäuscht, daß man im Frühjahr noch kaum etwas sieht, da die Blätter gerade erst anfingen zu wachsen. Die beste Zeit um ein Weingut zu besuchen, ist offenbar im Herbst zur Lese :)

24. Oktober 2014

13. Rückfahrt von San Francisco nach Portland

Gruppenbild mit Brücke 
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Wir begannen unsere Rückreise nach Oregon mit der Fahrt über die Golden Gate Bridge und einigen Erinnerungsfotos am Nordende der Brücke. Eigentlich sollte man alle Brücken bunt anstreichen.
Nach dem Besuch im ‚Muir Wood‘, ordneten wir uns dann zur Weiterfahrt auf den Highway Richtung Norden ein.

 Mount Shasta
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 Warnung vor Klapperschlangen
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Auf der Hinfahrt waren wir nach dem Besuch des Kratersees auf östlich gelegenen Nebenstraßen unterwegs gewesen, doch dieses Mal sollte es auf dem gut ausgebauten Highway hoch hinauf in die Berge und durch die Pässe gehen.
Doch zuerst machten wir noch einen kurzen Stop in einem Weingut im Sonoma Valley (13a.). 
Eine Stunde danach erreichten wir wieder den legendären Mount Shasta und sahen hinunter auf den (dank jahrelanger Dürre) nur noch halb gefüllten Shasta Stausee.


Und dann begann die Bergfahrt. - Der Schnee war fast überall schon geschmolzen, doch es blieben oftmals keine frischen Almwiesen zurück, sondern sandige Wüstenlandschaften.
Auf dem Highway waren kaum andere PKWs unterwegs, stattdessen gab es Unmengen an Trucks, die jeweils eigenen ‚Run-away‘ Spuren zur Verfügung hatten, falls ihre Bremsen plötzlich ausfallen sollten.
Vorbei ging die Fahrt an Casinos und ‚Black Bear Diners‘ bis die Dunkelheit einsetzte und wir letztlich unser Ziel: einen kleinen Vorort von Portland, OR wieder erreichten.

18. Oktober 2014

12. Muir Woods - Im Wald der Baum Giganten


An unserem letzten Tag in San Francisco, besuchten wir das ‚Muir Woods National Monument‘. 
In dem kleinen Tal findet man die letzten Küsten-Sequoia (Mammutbäume) dieser Region. Die höchsten Bäume dieser Art können über 100 m hoch werden, doch in Muir Woods sind es nur 79 m. Der älteste Baum ist über 1100 Jahre alt. 
Der Besuch dieses Schutzgebietes stand weit oben auf meiner Wunschliste. Doch da wir am gleichen Tag nach Oregon zurückfahren wollten, hatten wir keine Zeit, denn unsere Freunde mussten am nächsten Tag arbeiten. Dennoch konnte ich mir eine halbe Stunde ‚ergaunern‘ und so liefen wir auf dem kürzesten Rundkurs durch den Küstenwald ;)

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Dabei stellten wir - wie vermutlich schon viele Fotografen vor uns - fest, daß man begeistert vor einem riesigen Baum stehen kann, doch sobald man ein Foto davon macht, sieht der Riesenbaum plötzlich ganz normal groß aus. Um die Größe anzuzeigen muss man also stets Menschen als Maßstab davor stellen.

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Der Wald selbst wurde 1908 offiziell als Schutzwald eingerichtet, zu einer Zeit als John Muir bereits längst Yosemite, die High Sierra und andere Nationalparks entlang der Westküste der USA bis hoch nach Alaska gründen konnte. 
Das Gelände sollte ursprünglich geflutet werden um als Stausee Elektrizität für die nahe Großstadt zu produzieren. Das konnte mit der Naturschutzgründung verhindert werden, doch das Tal stand im Laufe der Jahrzehnte immer wieder in Gefahr bebaut zu werden. Heutzutage schützt der Status als eine der größten Touristenattraktionen von San Francisco den Wald.
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An diesem frühen Morgen waren jedoch nur wenige Touristen unterwegs und so konnten wir nahezu alleine die Bäume genießen und milde über die Schilderflut des Parkservice hinwegsehen… sei es das Auftragen von Parfüm, Werfen von Münzen bis hin zum Verlassen der Wege, es gab für alles Verbotsschilder.

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Ganz folgsam trabten wir demnach über die erhöhten Holzwege an den Riesenbäumen vorbei, bewunderten die mit dichten Moosen und Flechten bewachsenen Zweige, versuchten uns an „im Sonnenlicht glitzernden Wassertropfen“ - Fotos und ließen sogar Geld im Souvenirshop, bevor unsere Reise gen Norden dann alsbald weiterging.

14. September 2014

11. In der ‘John Steinbeck’ Stadt Monterey


Den südlichsten Punkt unsere Reise: Monterey, erreichten wir im letzten Licht der Abendsonne.
Damit konnten wir uns dann zwar nicht mehr das bekannte Monterey Bay Aquarium ansehen, aber nach den Aquarien in Vancouver und Boston hatte ich ohnehin kein so großes Interesse am erneuten Betrachten von Quallen, Seeottern und jeder Menge Fische.


Stattdessen liefen wir durch die Haupststraße des Touristenortes und sahen uns die üblichen Magnet- und T-Shirt Stände an. Viele Geschäfte befinden sich in den ehemaligen Gebäuden der Fischfabriken, die einst mit John Steinbeck’s Roman ‚Straße der Ölsardinen‘ weltbekannt wurden.


Die Sardinenfabriken selbst mussten in den 1950er Jahren schließen, denn wegen Überfischung waren die Sardinenbestände der Gegend erschöpft.
Heutzutage lebt die Stadt vom Tourismus und dem literarischen Erbe John Steinbeck‘s.

13. September 2014

10. Highway Number 1

Ozean, Strand, Straße und Berge ... unterwegs auf dem Highway 1.
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Bevor wir zu unserer Kalifornien Reise aufbrachen, sahen wir uns einen Dokumentarfilm zum Highway 1 an, der südlich von L.A. beginnt und an einem Leuchtturm nördlich von San Francisco endet.
Daher wussten wir bereits, daß wir es an diesem Tag (vor Sonnenuntergang) nicht bis zum dramatischsten Teil der Strecke - über die Brücken von Big Sur - und zurück zum Hotel schaffen würden und ließen es somit gemächlich angehen - der Weg ist das Ziel.
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Nachdem wir das Küstenstädtchen Pacifica erreichten, fuhren wir auf dem Highway, der oft nur eine zweispurige Landstraße war, immer in Küstennähe nach Süden. 
Dabei passierten wir auch den neuen Tunnel unter dem berüchtigten Devil’s Slide, wo früher die Straße häufig nach Erdrutschen gesperrt werden musste.
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Während es in San Francisco noch sehr wolkig war, klarte es immer weiter auf und wir freuten uns über den Anblick von Steilküste, Stränden und hohen Wellen. 
Oft genug machten wir eine kurze Foto-Pause um uns den ein oder anderen Strandabschnitt einmal ganz genau anzusehen, oder nach Herzenslust in strandnahen Felsformationen herumzuklettern.
Dadurch kamen wir zwar eine Stunde später als erwartet in Monterey an, aber da wir so schnell nicht wieder in dieser Gegend umherfahren können, war es das wert :)
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Verkehrsschild: Achtung, die Wellen während der Flut sind höher als die Steilküste. 

11. September 2014

9b. Das Haus der Frauen

Nach Computer-bedingter Pause geht es auch hier weiter, mit dem letzten kleinen Artikel über den Mission District in San Francisco ... 

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Die Bemalung am Women’s Building (Edificio de Mujeres) ist wahrscheinlich das größte Wandgemälde in San Francisco. 
Es erstreckt sich auf zwei Seiten des vierstöckigen Eck-Gebäudes der Wohltätigkeitsorganisation.
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Sieben Malerinnen brauchten ein Jahr, um das Werk gemeinsam zu vollenden und es stellt Frauen jeden Alters, in verschiedenen Berufen, als Mütter oder Kinder, in der Kunst und als Göttinnen dar.
All das ist sehr farbenfroh und so detailreich gestaltet, daß man unbedingt einen kurzen Augenblick in der angrenzenden Nebenstraße innehalten sollte um das Gesamtwerk auf sich wirken zu lassen.
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