Posts mit dem Label Random werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Random werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

20. Dezember 2024

Saarländische Dialekte


Meine Mutter erzählt gerne die Geschichte, wie ich einst im Ferienlager mit einer Gruppe aus Zittau war, und danach perfekt Sächsisch sprach, und ich weiß selbst noch, dass das ‚Nu‘ eine ganze Weile meine Antwort auf viele Fragen war. 
Beim Studium, rief die Mutter meiner Mitbewohnerin fast täglich an, aber da meine Mitbewohnerin noch schlief, unterhielten wir uns häufig. Sie kam ursprünglich aus Sachsen lebte dann aber ihr ganzes Leben in Bad Reichenhall und sprach einen so wunderbaren bayrisch-sächsischen Dialekt, dass ich das fast zwangsläufig teilweise übernahm und man mir nicht mehr glaubte, dass ich von der Ostsee kam ^^  
2014, als wir aus den USA nach Deutschland zurückkehrten, bescheinigte man mir dafür wirklich gutes Deutsch zu sprechen, was wohl eher ein Zeichen dafür war, dass der amerikanische Slang noch nicht ganz verschwunden war.
 
Als wir in Frankfurt und Aachen wohnten, konnten die Leute zwar auch Dialekt sprechen, aber im Alltag war es meistens ziemlich Hochdeutsch. Deswegen traf es mich etwas unvorbereitet, dass im Saarland auch an der Supermarktkasse, beim Tierarzt und überall einer der saarländischen Dialekte gesprochen wird.
Die Küchenmonteure, in der ersten Woche nach dem Umzug, haben mich wahrscheinlich für leicht beschränkt gehalten, daß ich immer wieder nachfragen musste und mich trotzdem nur an ein paar bekannten Worten entlanghangelte, um zu verstehen worum es ihnen eigentlich ging.
Mittlerweile habe ich öfter das Gefühl, dass ich es jetzt verstehe, aber zu antworten kommt mir so seltsam vor, als würde ich eine Fremdsprache sprechen. 
Ei jo, mal sehen, ab wann all das für mich völlig normal sein wird ^^  

 

9. Dezember 2024

Ein Neuanfang


In meinem letzten Blogpost habe ich von meiner Katze Shweta und ihrer schweren Erkrankung geschrieben - und nur einen Monat später starb sie dann an einem schweren epileptischen Anfall. Ihr Bruder Linus lebte noch ein halbes Jahr länger, bis er dann - tatsächlich friedlich - im Wohnzimmer einschlief. Der Tierarzt kam nur noch um den Tod zu bestätigen. 
Nebenbei suchte mein Mann einen neuen Job, weil er nach zwei Jahren Homeoffice für ein Start Up Unternehmen gerne wieder an die Uni- und Institutswelt (und in ein Büro vor Ort mit ‚echten‘ Kollegen) zurückkehren wollte. Und dann wurde erst unser jüngster Kater so schwer krank, daß er auf die Intensivstation musste, weil er aus ungeklärten Gründen immer weiter unterkühlte - er überlebte das zum Glück - und kurz danach hieß es, wir ziehen um - ins Saarland.
Mit Wohnung suchen, finden, Kartons packen, für eine neue Küche entscheiden, Möbel kaufen usw. verging der Sommer und der Herbst. Nach sechs Jahren in Würselen, waren wir natürlich mittlerweile angekommen, hatten unsere Freunde, meine Schwester lebte eine Stunde entfernt in Köln - und jetzt hieß es wieder alles auf Anfang. Ich glaube, ich fand einen Umzug noch nie so belastend und frage mich, wie ich das früher geschafft habe - man wird eben auch nicht jünger. 
Mittlerweile ist es Dezember und wir leben seit Oktober in einem kleinen 3-Parteien Gebäude mit Gartennutzung in St. Ingbert. Bis auf die noch fehlende Eßtischleuchte ist die Wohnung fast komplett eingerichtet, so daß wir unsere Freizeit nicht mehr in Möbelhäusern und Baumärkten verbringen müssen. 
Für unsere beiden anderen Katzen Amiya und Ta’alo war es der erste Umzug mit uns, sie sind derzeit reine Wohnungskatzen, denn nach anfänglichen betreuten Gartenrunden war der Kater gleich wieder krank. An den Garten werden wir sie jetzt wohl erst ab dem Frühjahr gewöhnen. 

 

5. September 2023

Seniorenkatzen

 
Jeden Tag sieht man wie Shweta, die Seniorenkatze etwas weniger wird. Sie ist jetzt 15 Jahre alt, ca. 4 kg schwer mit Tendenz nach unten, hat verschiedene Erkrankungen, die tägliche Medikamente erforderlich machen und doch baut sie täglich weiter ab. Sie hat derzeit Arthrose, Schilddrüsenüberfunktion, chronische Darm- und Blasenentzündungen, Nervenschädigungen wegen der Arthrose und daraus resultierend vermutlich auch epileptische Anfälle, das Horner Syndrom sowie beginnende Demenz. 
Da sie Tierarztbesuche wahnsinnig aufregen und sie sich dann jedes Mal von oben bis unten vollkackt, versuchen wir diese auf ein Minimum zu begrenzen, denn danach braucht sie auch ständig länger um sich davon zu erholen. Unser Ziel ist es, daß sie zum einen so schmerzfrei wie möglich ist, und das zum anderen bei möglichst hoher Lebensqualität. 
Wichtig ist da auch die monatliche Arthrosespritze, denn ohne diese hätte sie selbst mit Ruheschmerz zu kämpfen und außerdem benötigt sie so viel Bewegung wie möglich. Katzen neigen gerne dazu sich im Alter nur noch hinzusetzen und zu schlafen, aber nachdem wir in diesem Jahr mit ihr bei der Physiotherapie waren, versuchen wir gerade Hüftgürtel- und Halswirbelbereich beweglich zu halten, was die Auswirkungen der Nervenschädigungen vermindern kann, denn wenn Nerven in den Gelenken feststecken, kann sie manchmal nur noch im Kreis laufen oder den Kopf nicht drehen und benötigt Kortison. Mit der Bewegung im Garten, wo es manchmal über Stock und Stein und nicht gerade und eben geht, bekommt sie genau das richtige Training, so daß sie sich beim nächsten Anfall zu Hause ausruhen kann und nicht wieder x-mal zum Tierarzt muss wegen Diagnose, Röntgenbild, Blutuntersuchung usw. 
 

Ihrem gleichaltrigen Bruder Linus geht es im Vergleich noch gut, aber bei akuten Anfällen vor allem mit Fieber hat auch er große Probleme sich davon zu erholen. Wie seine Schwester benötigt er monatlich eine Arthrosespritze, außerdem hat er eine chronische Bauchspeicheldrüsenentzündung, was durch eine Verdauungsergänzungsmittel gemildert werden kann. Dadurch kann er auch sein Gewicht halten.
Gleichzeitig hat er Probleme mit den Nieren, derzeit noch unter Beobachtung, aber da wird auch in Zukunft keine Verbesserung erwartet. Es gibt wohl verschiedenen Stufen der Niereninsuffizienz, er ist gottseidank noch auf der ersten Stufe.
Man hat also so seine Sorgen mit den Katzen und natürlich nimmt es kein gutes Ende, sie werden vielleicht beide nicht mehr die 16 Jahre erreichen, wir müssen damit zurechtkommen und für sie da sein, bis zum Schluss. 

 

14. Juli 2022

Eimer Bad


Seit mehr als einem Jahr ist die Warmwasserheizung im Haus nur eingeschränkt nutzbar. 
Die Systeme sind hier voneinander getrennt, die normale Heizung funktioniert, aber die zwei Warmwasserbereiter für die 7 Parteien im Haus haben schon bessere Zeiten gesehen. 
Der erste Warmwasserbereiter musste nach komplettem Ausfall (und Auslaufen) im Mai 2021 abgestellt werden, der zweite funktionierte mit viel gutem Zureden, mehrmals täglichem Neustart und stets geöffneten Feuerschutz-Türen, weil auch einmal ein - zum Glück kleines - Gasleck repariert werden musste. 
Danach hieß es warten, auf den Ersatzbehälter, der im November 2021 eingebaut werden sollte … aber dank Lieferengpässen und der Flutkatastrophe nebenan, die zu eingeschränkter Lieferung und enormen Bedarf führte, mussten wir weiter warten … bis jetzt ab Montag etwas passieren sollte. Gleich am Dienstag ging es dann tatsächlich los: Zuerst wurde das Wasser komplett abgeschaltet, seitdem nur noch sporadisch hin und wieder, während die Handwerker seit drei Tagen mit der Anlage beschäftigt sind.
Da wir seitdem kein warmes Wasser mehr haben und ziemliche Warmduscher sind, haben wir unsere Erfahrungen aus Indien zum ‚Bucket Bath‘ genutzt. Deswegen besorgte ich einen kleinen Meßbecher als Schöpfkelle und schon war das Eimerbad vorbereitet: Dazu muss man im Wasserkocher Wasser aufkochen, bei mir reichen die maximale Menge an 1,7 l für einmal Duschen aus. Das kochend heiße Wasser fülle ich in den Eimer, gehe damit in die Duschkabine und fülle nach eigenem Bedarf kaltes Wasser hinzu. Dann beginnt man sich mit dem Schöpfbecher Wasser überzugießen. Die Idee ist, daß das Wasser im Eimer nicht mit Seife u.ä. verunreinigt wird, sondern klar bleibt, so daß man Extra-Wasser weiterverwenden kann. Man benutzt den Schöpfbecher, seift sich ein, und spült sich ab, jeweils mit Hilfe des Bechers. 
Das funktioniert gut und man hat erstaunlicherweise immer noch extra Wasser übrig, das ich z.B. zum Abwaschen von Pfannen und Töpfen verwende, denn auch die werden mit warmen Wasser einfacher sauber. 
 
Falls es im Winter tatsächlich kein äußerst teureres, sondern schlichtweg gar kein Gas geben sollte, wäre das immerhin eine einfache Lösung um auf die warme Dusche nicht verzichten zu müssen, denn Warmwasserboiler kann man im Baumarkt, so wie auch mobile elektrische Heizgeräte jetzt schon fast gar nicht mehr bekommen. 

 

13. Dezember 2021

Montag, 13.12.2021


Gestern waren wir am verkaufsoffenen Sonntag in der Stadt, denn uns fehlten schon noch ein paar Geschenke. Vorher dachten wir nur, an einem Adventswochenende kann man auf keinen Fall einen Laden betreten (wir wollten eigentlich zum Gartencenter weiterfahren), aber es war ruhig und erinnerte fast an einen normalen Wochentag. 
Natürlich wurde man überall kontrolliert und trug seine Maske, aber es gab kein Gedränge, keine langen Schlangen, es war fast entspannt. In den Regalen fehlte zwar einiges an Waren, aber diese Lieferschwierigkeiten kennt man mittlerweile selbst von den Supermärkten, wo Aktionsware erst Wochen später auf den Verkaufstischen landet.
Ein paar Punkte konnten wir tatsächlich von der Liste streichen und vor der Tür gab es noch eine Portion Churros mit Vanillesauce für A. und eine Portion Maronen für mich auf die Hand, ehe es mit dem Bus zurück nach Hause ging. Aufgrund des mittlerweile sehr milden Regenwetters waren Winterjacke, Schal und warme Stiefel zwar kein Vergnügen mit FFP2-Maske im ÖPNV, aber auch das konnte letztlich bewältigt werden. 
 
Zu Hause las ich mir noch die neuesten Einschätzungen zur neuen Corona-Variante Omnikron durch, offenbar kann die Welle gar nicht mehr gestoppt werden und wird die beherrschende Variante bis Ende Dezember. Die Anpassung im Impfstoff wird frühestens im März zur Verfügung stehen, d.h. also - alles war bleibt ist der Booster, denn damit können laut ersten Studien bis zu 75% der Symptome vermieden werden, nur der Infektion selbst wird kaum mehr einer entkommen können.
Omnikron gilt als relativ milde Version, so daß sich erste Hoffnungen darauf richten, daß es sich um die sog. Exitwelle handeln könnte, wonach diese Pandemie zur harmlosen Erkrankung wird, die (fast) alle überleben können. 
Bis dahin wird es aber noch einmal sehr viel schlimmer werden, denn relativ mild und sehr, sehr ansteckend heißt, daß alle zur gleichen Zeit erkrankt sein werden - und von Wirtschaft bis Gesundheitswesen wird es Ausfälle in riesigem Ausmaße geben, ehe es dann hoffentlich endlich besser werden wird. 
Natürlich werden in diesen Hoffnungen gewisse Punkte nicht berücksichtigt, z.B. wie es bei Omnikron mit Long Covid aussieht, bzw. ob weitere Mutationen auch wieder weniger mild sein könnten, und natürlich ob es überhaupt noch in nennenswertem Umfang Pflegepersonal und Ärzte geben wird, die bereit sind sich im Jahr 3 der Pandemie weiter aufzuopfern. 

 

12. Dezember 2021

Dritter Advent


Es ist wieder einmal eine ganze Menge passiert, seit ich das letzte Mal hier etwas geschrieben habe. Das Stromproblem wurde bis auf eine nicht mehr funktionierende Steckdose gelöst. Da unser Raumthermostat auch an diesem Stromkreis hing, dauerte es noch einen Monat länger, bis dafür eine Lösung gefunden werden konnte und so lange hatten wir eben für einige Zeit keine Heizung. 
Sämtliche Untersuchungen der Wand führten später zu der Erkenntnis, daß kleine Mengen Wasser von außen zur Korrosion der Leitung führten und nicht wir als Mieter Steckdosen gewässert hatten. 
In der Zwischenzeit habe ich sehr viel genäht und dann eine ganze Zeit als Ausgleich überhaupt nicht mehr genäht, stattdessen gemalt und dekoriert. Jetzt habe ich einige neue Stoffe zum Black Friday erstanden und es kribbelt wieder in den Fingern, mit dem Nähen anzufangen. Aber zuerst muss ich ein paar Weihnachtsgeschenke nähen und malen, bevor ich mit den schönen neuen Stoffen, die eher wieder von Frühling und Sommer künden, beginnen kann. 
 
In dieser Woche bekamen A. und ich auch unsere Boosterimpfung, und hängen seitdem noch ein bißchen durch. Aber es war nichts Dramatisches, etwas erschöpft und Gliederschmerzen - insgesamt doch besser als eine lebensgefährliche Erkrankung :) So sind wir jetzt hoffentlich gerüstet um mit den üblichen Abstands- und Hygieneregeln, sowie FFP2 Masken, gut durch den nächsten Corona-Winter zu kommen. 

 

30. August 2021

Stromsorgen


Plötzlich, am Sonntag Morgen fällt der Strom im Wohnzimmer und Bad aus, zu dem Zeitpunkt hatten wir dort nur eine einzige Stehlampe in Betrieb. Also werden alle Geräte aus den Steckdosen entfernt, und wir versuchen am Stromkasten den Schalter wieder umzuschalten, der jedoch sofort wieder herunterspringt, wobei die Deckenlampen, obwohl ausgeschaltet, dennoch flackern. Wir brauchen wohl jemanden, der sich damit auskennt.
Zuerst fragen wir den Nachbarn, der uns sagt, daß wir erst mal alle Geräte aus den Steckdosen ziehen sollten. Nachdem wir ihm mitteilten, das tatsächlich schon gemacht zu haben und nachdem wir gemeinsam feststellten, daß keine Steckdose gebrannt oder gewässert worden war, empfiehlt er uns einen Elektriker anzurufen (Problem möglicherweise Kriechstrom) und zwar der, der als verantwortlicher Elektriker im Stromkasten vermerkt wurde.
Jetzt müssen wir den Vermieter informieren, seine Antwort: wahrscheinlich ein Kurzschluß in einem Gerät, entfernen Sie doch nach und nach alle Geräte aus den Steckdosen und probieren Sie es noch einmal. Nun, es pufft und blitzt im Sicherungskasten, aber die Sicherung läßt sich nicht nach oben schalten.
Also rufen wir heute beim Elektriker an, nachdem wir mitteilten in der Tat schon daran gedacht zu haben, alle Geräte aus den Steckdosen zu ziehen, hieß es nur, man kann uns keinen freien Termin anbieten, und kennt auch keinen anderen Elektriker, der in den nächsten Monaten Zeit hätte, da alle in den Flutgebieten ganze Häuser neu verkabeln müssen.
Nun ja, wir haben jetzt eine Stehlampe im Bad und können deswegen die Tür nicht mehr schließen, trotzdem versuche ich ungefähr 100 Mal am Tag, trotzdem den Lichtschalter zu betätigen, gefolgt von einem genervten Ach ja …  Wir haben eine Steckdose aus dem Flur für Internet, TV im Wohnzimmer und Licht im Bad und eine zweite aus der Küche für Licht im Wohnzimmer. Die Küche liegt zwar insgesamt näher am Wohnzimmer, aber da dort schon einiges im Stromkreis hängt, wollen wir das System nicht auch noch überlasten … schließlich könnte das jetzt eine etwas langwierige Angelegenheit werden.  

 

26. Juni 2021

Sonnabend, 26.06.2021


Einmal mehr ist viel Leben passiert, seit ich das letzte Mal etwas im Blog geschrieben habe … vielleicht hat sich dieses Format für mich tatsächlich überlebt, vielleicht schaffe ich aber auch doch noch einmal einen Neustart. 
Im letzten Jahr der Pandemie haben wir uns endlich in Würselen eingelebt und eher gefreut in einer Gegend zu wohnen, in der man auf dem Weg zum Supermarkt selten einer anderen Person begegnet - nur ist das Jahr aber auch irgendwie verflogen ohne mir viel Inspiration zum Schreiben zu bieten. Ich habe endlich meine erste Impfung von Biontech erhalten (und der Mann mit AstraZeneca), die zweite wird auch bald erfolgen, aber die Mutationen des Virus stellen diesen Erfolg zunehmend in Frage, denn die viel beschworene Normalität wird wohl so bald nicht risikofrei zu erreichen sein.
Nach meinem Sturz im Dezember, hat meine Zahnärztin nun drei meiner zerbrochenen Zähne behandelt, eines war nur eine herausgefallene Füllung, die zwei Backenzähne aber harte Arbeit, mit Überkronung, Teil-Aufbau, Schnitt in den Kieferknochen usw. was viel Schmerzen, Blut und lange Sitzungen gekostet hat. Ein zerbrochener Zahn hält sich noch, wird aber irgendwann auch überkront werden müssen. Trotzdem bin ich froh, daß es nur diese wenigen Zähne waren, ein Kollege meines Mannes ist im Büro umgekippt und hat dabei fast alle seine Zähne zerbrochen, das möchte ich mir nicht einmal vorstellen wollen. 
July, der kleinen Fundkatze aus dem Wurmtal, geht es immer noch gut und sie sieht auch wieder gepflegt aus, diese kleine Methusalemkatze macht sich trotz der traumatischen Erfahrungen ganz hervorragend. 
 
Den Sommerurlaub werden wir wieder bei meinen Eltern auf der Insel Usedom verbringen zusammen mit meiner Schwester und ihrer Familie. Dann werden wir auch den neuesten Welpen kennenlernen. 
Im Herbst war ein neuer Border Collie Welpe in die Familie gezogen, nachdem der langjährige Partnerhund von ihrem anderen Border Collie leider an Krebs verstorben war. 
Der Welpe kam von einem Familienbauernhof und ist sehr sozial, aber leider ist der alte Border Collie nur ein halbes Jahr später ebenfalls jetzt an Krebs verstorben, was unglaublich tragisch ist, denn er war ein wirklich besonderer Hund, zu dem ich auch trotz dessen, daß ich nur immer mal zu Besuch bin, eine enge Beziehung aufbauen konnte. 
 
Mikey, der verstorbene Hund meiner Eltern, hier in jungen Jahren
 
Den Hund, den sie im Herbst als Welpen bekommen haben, kenne ich so natürlich nur als wilden Minihund, der mir meine Kleidung zerbeißt, es wird interessant sein, ihn nun als ‚Teenager‘ kennenzulernen, der sich mit einem neuen Welpen (der mir vermutlich ebenfalls die Kleidung zerbeißt) zusammenraufen muss. 
 

Unseren drei Katzen geht es hier in Würselen mal so und mal so, manchmal ist monatelang nichts und dann wieder häufen sich die Tierarztrechnungen, bisher war zum Glück nichts Schwerwiegendes darunter. Die Katzen genießen den Sommer und verbringen die meiste Zeit draußen. 
Wir sind auch wann immer es möglich ist, unterwegs, obwohl das Wetter häufig zum Wochenende unbeständig ist, so daß wir keine längeren Wanderungen außerhalb der Umgebung unternommen haben. Außerdem nähe ich noch immer sehr gerne, auch wenn ich das Gefühl habe, derzeit nicht so viel dazuzulernen, was manchmal frustriert.
Aber so plätschert sich auch 2021 durch die Monate, wir haben schon fast Juli, die Tage werden wieder kürzer … und bald ist Weihnachten ^^ 

 

27. Dezember 2020

Sonntag, 27.12.2020


Das Jahr neigt sich langsam dem Ende entgegen, draußen braust ein Sturm und in der Eifel wird es heute schneien - hier erwartet man dagegen nur Regen. 
Gestern haben wir endlich unsere Geschenke ausgepackt, vorher sind wir nicht dazu gekommen. Es gab einige Bücher, 2 m wunderschönen Stoff mit passendem Bündchen, aber auch zwei Paar Ohrringe, die ich sogar mochte. 
Unser Weihnachtsfest war ohnehin schon immer sehr eingeschränkt, was die Personenzahl anging, so daß wir daran auch im Coronajahr nur wenig ändern mussten: Am Heiligabend haben wir meine Schwester in ihrem zwei Erwachsene - zwei Kinder unter 14 Jahren Haushalt besucht, und am ersten Weihnachtsfeiertag kamen sie zu uns. Nur das stündliche Stoßlüften wurde neu eingeführt.
 

In unserer Nachbarschaft haben dagegen so einige ihre Terrassen und Balkone so gut es geht winterfest gemacht und bei Temperaturen um null Grad in eisigen Windböen ihre Gäste draußen bewirtet. 
Das sah selbst mit dem extra aufgestellten Windschutz nicht so richtig gemütlich aus. 
 

Zum Jahresende fange ich eigentlich auch mit dem Bloggen wieder etwas ernsthafter an, vor allem in meinem Teodeco-Blog, aber in diesem Jahr machte mir ein Sturz im Bad einen Strich durch die Rechnung, denn ich fiel ungünstig auf den rechten Ellenbogen und Kiefer. 
Gebrochen war zum Glück nichts, aber ich habe seitdem noch Schmerzen im Arm und der Hand, so daß vieles nur in Etappen erledigt werden kann, z.B. Fensterputzen oder gar nicht: Klavier spielen, war bisher noch nicht schmerzfrei möglich. 
Insofern fasse ich mich hier auch kurz, kommt gut und leise ins neue Jahr 2021 und ich hoffe, die Weihnachtsfeiertage waren wunderschön und vielleicht sogar etwas entspannend :) 
 

 

28. November 2020

Sonnabend, 28.11.2020

 
Gerade geht die Sonne auf, die Wolken erscheinen in einem kräftigen Pink am Himmel … und schon wieder ist eine - dieses Mal recht geschäftige - Woche vorbei. 
Ich hatte meinen Koffer und Umzugskarton voller saisonaler Dekoartikel aus dem Keller geräumt und dann zuerst Diwali weg- und danach Weihnachten herausgekramt. Wie im letzten Jahr war ich auch dieses Mal etwas unschlüssig, wo was hinkommt, aber nachdem gestern die Wohnung aufgeräumt sein musste, weil der Vermieter abends vorbeischauen wollte, half das der Entscheidungsfindung sehr.
Karton und Koffer sind schon wieder im Keller, es gibt zwar noch ein paar Baustellen, aber das bekomme ich schon hin. So muss ich eine Tapete von einer Wand wieder entfernen, die ich vor ziemlich genau 11 Monaten dort angebracht habe, damit unser Weihnachtsbaum-Wandbild wieder einen Platz hat. 
 

Ich mag Tapeten im Holz-oder Ziegellook ganz gerne, aber deswegen möchte ich nicht ständig neu tapezieren. Deswegen messe ich die Wand aus, schneide die Tapete zu, verklebe die einzelnen Stücke miteinander und habe dann quasi ein Wandbild, das ich mit wenigen Tackernadeln an die Wand hefte und so auch schnell wieder entfernen kann … die ungeliebte Raufasertapete bleibt dabei darunter unbeschädigt. 
 
Außerdem musste in dieser Woche langsam die Schmerzmittel-Dosis für den Kater reduziert werden.
Nachdem er sich vor ca. zwei Wochen die linke Pfote bis in den Schulterbereich schwer geprellt hatte, muss er sich schonen, denn gebrochen ist laut Tierärztin glücklicherweise nichts. 
Er kam die letzten Tage aber gut mit der halben Dosis Schmerzmittel aus und ab morgen sehen wir einmal, wie es ohne Medikamente für ihn läuft.
 

Ich bin außerdem auch gerade sehr gesund, was mich als Asthmatiker inmitten einer Pandemie sehr freut, denn in der letzten Zeit war es schwierig ohne Angst auf die Straße zu gehen, nachdem ich mit Absicht angehustet wurde. 
Leider bin ich kein aufmerksamer Beobachter, wenn ich spazieren gehe, achte ich auf Bäume, Häuser, Blumen … aber Menschen nehme ich tief in Gedanken versunken, eher nur so am Rande war, z.B. daß ich mit niemanden zusammenstoße … Als ich an dem Tag durch die wie immer leeren Straßen des Viertels lief, interessierte ich mich eher für den großen Kirschbaum, der vor einem Haus abgeholzt worden war, als dem Fahrradfahrer, der auf der anderen Straßenseite fuhr. Als dieser plötzlich auf meine Seite kam, dachte ich mir immer noch nichts, ja bis er mir direkt ins Gesicht hustete und lachend weiterfuhr. Ich drehte meinen Kopf im letzten Augenblick zur Seite und brauchte trotzdem eine Weile um zu begreifen, was da eigentlich passiert war - und nein außer, Fahrradfahrer, männlich, hätte ich niemanden eine Beschreibung liefern können. 
Zum Glück habe ich immer Desinfektionsmittel in der Tasche, konnte mein Gesicht reinigen, zu Hause gründlich waschen und dann dachte ich kaum mehr an den Vorfall, bis ich ein paar Tage später total heiser war. 
In dem Augenblick hatte ich fast einen Panikanfall und dachte immer nur daran, daß ich jetzt wegen diesem Idioten krank werde, doch A. kochte mir eine starke heiße Zitrone mit so viel Ingwer- und Kurkumawurzel, daß sich mein Hals wie betäubt anfühlte - und am nächsten Tag ging es mir wieder gut. Den Ingwer-Kurkumawurzel Tee bekam ich trotzdem noch zwei Tage lang weiter, aber jetzt fiel mir der bittere Kurkumageschmack doch eher unangenehm auf - aber als Medizin hatte es gut funktioniert :) 
Durch die Straße habe ich mich auch schon wieder getraut, aber darauf, daß Menschen mir nicht zu nahekommen, darauf achte ich jetzt ganz genau … 

 

20. November 2020

Freitag, 20.11.2020

 
Seit so langer Zeit formuliere ich täglich Blog Artikel, ohne diese je oder nur halb zu schreiben. Mir fehlt dieses Aufschreiben, dessen was mir alles so im Kopf herumschwirrt, deswegen möchte ich das nun endlich (einmal wieder ^^) ändern - auch wenn dem einiges an Problemen entgegensteht.
Zum einen technischer Art, denn seit dem Sommer hat sich das Foto-Hochladen auf der Seite sehr kompliziert, und man muss schon etwas höhere html Kenntnisse besitzen, als was ich so hinbekomme. Vorher hatte man automatisch die für einen Artikel hochgeladenen Fotos in einem Extra-Ordner. Jetzt muss man pro Bild erst in dem Ordner mit allen jemals geposteten Blog-Fotos nach ganz unten scrollen um das jeweilige Foto auszuwählen, was dann mit einigen html Befehlen halbwegs die Abstände zu anderen Fotos oder Text bekommt, die ich mir dabei vorstelle. Und das dauert, wenn man sich einen Artikel mit mehreren Fotos wünscht.

Dazu leben wir natürlich immer noch in Zeiten der Pandemie, der Mann ist auch das gesamte neue Wintersemester im Homeoffice, das jetzt aber endlich ins Gästezimmer umgezogen ist (juchhu). Dadurch muss man bei diversen Meetings nicht mehr auf Zehenspitzen ins Wohnzimmer/Küche tapsen. Dennoch heißt das tägliches Mittagessen / mehr Abwasch und ein etwas stärker vorgegebener Tagesablauf, in dem ich meine Auszeiten wortwörtlich lieber draußen verbringe, statt Blog zu schreiben, Klavier zu spielen oder zu malen. Gleichzeitig fehlen mir diese Dinge aber auch, so daß ich wohl einfach einen Weg finden muss um Zeit dafür zu finden.
Inspiration ist natürlich auch ein Faktor, in diesem Jahr habe ich mich manchmal so nach Schönheit gesehnt, nach schönen Stadtvierteln, sauberen Parks, vielleicht einem See, daß es schwerer war denn je in Würselen zu wohnen. Ich bin mir sicher, daß es an mir liegt und meinen zu hohen Ansprüchen, aber diese Stadt und ich werden wohl keine Freunde mehr. 
 

 
 

29. August 2020

Träume

Neulich habe ich so intensiv von diesem verlassenen Baumarkt geträumt, daß ich beim nächsten Mal als ich mit dem Fahrrad vorbeifuhr direkt einmal ein Foto machen musste ^^
In meinem Traum hatte ich nämlich dort - direkt am Aachener Kreuz gelegen - einen Asia-Africa Supermarkt (auch für Großverbraucher) eingerichtet unter dem Namen: ‚Desi-Sun‘, den größten in der Städteregion und vermutlich im gesamten Rheinland.
Ich war gerade damit beschäftigt endlich auch die Gewächshäuser zu nutzen, die offenbar bisher nur als Lager gebraucht wurden. Meine Ideen waren: Eine Snackbar mit frischen Samosas und frisch zubereiteten indischen Süßigkeiten zum Mitnehmen und sofort essen, sowie ein hauptsächlich südindisches Restaurant (das fehlt hier im gesamten Landstrich, obwohl viele der Studenten in Aachen aus Südindien stammen), mit genug Fläche für Hochzeiten (die Eventhalle um die Ecke hat jedes Wochenende mindestens zwei Hochzeiten pro Tag) und sonstige Veranstaltungen.
Während ich noch mit meinen Geschäftspartnern besprach, wie man einen Teil des Parkplatzes in einen geschützten Außenbereich mit fotogenem Garten umgestalten könnte, bin ich aufgewacht und wunderte mich: Warum eigentlich Desi-Sun? 

 

22. Juni 2020

Wider den Gruppen im Kopf


Am Wochenende sahen wir eher durch Zufall eine Show über Menschen der Amish Gemeinde im Urlaub in Pinecraft, Florida. Da die strengen Gesetze ihrer christlich-fundamentalistischen Religion wenig Freiraum lassen, durch lokale Gesetzgebung Pferde, Kutschen usw. nicht zugelassen sind, mussten sie sich kreative Lösungen zur Alltagsbewältigung zum Beispiel der Fortbewegung einfallen lassen, da gibt es u.a. Dreiräder für die Damen, denn ein normales Fahrrad zu fahren ist mit den bodenlangen Kleidern eher kompliziert.
Während wir noch zusahen und teilweise leise amüsiert waren, meinte der Mann plötzlich: Und jetzt stell Dir den Bericht vor, wenn es sich statt einer christlichen, um eine abgeschottete, muslimische Gemeinde handeln würde… wäre es immer noch so charmant altmodisch? - Die Geschlechtertrennung einer strengen Religionsgruppe aus dem 17. Jahrhundert, mit wenig Graustufen und nur ganz vielen Schwarz oder Weiß-Antworten, strenger Kleiderordnung, eigener religiös motivierter Gesetzgebung und einem hohen Anteil von Gen-Erkrankungen, weil Hochzeiten nur innerhalb des eigenen Bezirks stattfinden dürfen und dadurch jeder mit jedem verwandt ist? 
Eher unbewusst hatte ich die Amish in ‚meine Gruppe‘ aufgenommen, ursprünglich aus der Schweiz oder Süddeutschland sprechen viele sogar noch einen altertümlich, deutschen Dialekt - und überhaupt waren sie nicht missionarisch tätig, also kann es doch eigentlich jedem anderen egal sein? - Das Problem ist nur, daß das sicher auch auf viele muslimische Gemeinden weltweit zutrifft und ich diese bei gleicher Konstellation dennoch eher als ‚andere‘ wahrgenommen hätte, mir Gedanken um kranke Kinder und benachteiligte Frauen gemacht hätte. Sobald man aber in die eigene oder die anderen Gruppen unterteilt - und der eigenen Gruppe automatisch mehr Freiheiten einräumt als den anderen, beginnt der Weg zur Diskriminierung …

23. Mai 2020

Sonnabend, 23.05.2020


Eine Sache, die mich jetzt seit fast zehn Tagen nervt, ist die Folge einer Wurzelbehandlung an einem Zahn.
Ich habe nie wahnsinnige Zahnschmerzen, sondern eher ein mildes Ziehen, bei dem ich mir meistens nicht einmal sicher bin, ob es nicht nur eine Entzündung ist - gehe dann vorsichtshalber doch zum Zahnarzt und damit beginnen die Schmerzen. Dieses Mal wurde am 14.5., bei der ersten Betäubung auch meine Zunge irgendwie verletzt, zuerst dachte ich an eine äußere Schramme vielleicht durch die Geräte verursacht - aber seitdem ist keine Besserung eingetreten: Das Gefühl ist wie verbrannt, halb schmerzend, halb betäubt und mittlerweile muss ich eher einen Nervenschaden annehmen.
Bei der Folgebehandlung an diesem Mittwoch, ist die Zahnärztin auf meine Sorgen diesbezüglich nicht weiter eingegangen, so daß ich mir etwas unsicher bin, wie es weitergehen soll. Bei der Behandlung brach dann außerdem die Bohrspitze ab, die sich jetzt im dritten Wurzelkanal befindet und wohl dort theoretisch auch bleiben kann/muss.
Mein erstes Gefühl war, die Behandlung so schnell es geht weiterzuführen und zu beenden, aber das wird sich wohl offenbar ohnehin noch wochenlang hinziehen, so daß ich jetzt - auch aufgrund einer sich möglicherweise anbahnenden leichten Erkältung (ich hoffe nicht, aber auch der Mann schnieft schon seit Tagen vor sich hin) - eher über eine längere Pause nachdenke.
Laut Dr Google erholen sich 90% aller geschädigten Zungen-Nerven nach ca. 14 Tagen bis drei Wochen und die Zeit sollte ich wohl lieber einmal abwarten, ehe ich einen Zahnarztwechsel in Betracht ziehe. Mein Geschmacksempfinden leidet natürlich stark unter der Situation, denn alles was ich esse brennt, tut weh oder schmeckt nach fast gar nichts. 

25. April 2020

Sonnabend, 25.04.2020


Ostern kam und ging, reihte sich ein in die stete Abfolge gleichbleibender, ruhiger Tage. Ein bißchen wehmütig dachten wir an die schönen Oster-Tage in Scheveningen im vergangenen Jahr am Strand zurück, aber was soll man machen.
Mittlerweile ist der Osterstrauch mit den sorgsam bemalten, aus Jahren gesammelten Ostereiern wieder abgeschmückt und es geht weiter im Alltagstrott… 


Wir haben in der Woche einiges im Garten erledigt, ich habe zum ersten Mal in diesem Jahr Rasen gemäht, den hatten wir teilweise im letzten Jahr lang wachsen lassen, weswegen man jetzt viel trockenes Stroh herausziehen musste.
Seitdem wird der Rasen jeden zweiten Tag gewässert, damit er in der derzeitigen Trockenphase nicht verbrennt - und er darf vermutlich wieder lang wachsen.


Ab Montag gilt eine Maskenpflicht in NRW, für Geschäfte und ÖPNV, deswegen habe ich in dieser Woche auch wieder einiges genäht. Ich habe immer das Gefühl, wenn man die Nähmaschine eine Weile nicht benutzt, fängt man vielleicht nicht bei null an, aber es dauert etwas um sich wieder damit vertraut zu machen und Masken sind nicht gerade groß oder mit schönen langen Nähten. Deswegen brauchte ich wahrscheinlich viel zu lange für die etwas komplizierter zu nähenden, aber einfacher zu tragenden Modelle. Aber Zeit habe ich ja genug ^^
A. begleitet meine Mundschutznähversuche kritisch, denn bisher konnte ich kein Modell nähen, daß ihm beim Sprechen nicht von der Nase rutscht. Wir haben es mit verschiedenen Größen, Modellen, Metallbügeln, Trageversionen versucht, bisher ohne Erfolg. Vielleicht werde ich an diesem Wochenende das Schnittmuster an sein Gesicht anpassen, das Kinn mit einarbeiten, Metallbügel oben (und unten?) und Elastikband für die Ohren sowie Kordel zum hinten am Kopf befestigen. Wir werden sehen …
Ansonsten ging es mir gesundheitlich in dieser Woche sehr gut, die Lungenschmerzen sind nicht komplett weg, aber wenig störend und auch der Pollenflug war nicht zu dramatisch für mein Asthma. A. musste dagegen zum Arzt, wegen Schmerzen, aber sämtliche Befunde waren bisher unauffällig - wir versuchen es jetzt mit mehr Bewegung, vielleicht ist es manchmal so einfach. 

28. März 2020

Homeoffice


Mein Mann hat zwar seinen eigenen Schreibtisch, aber am Liebsten arbeitet er auf der Couch sitzend, gerne bis tief in die Nacht. Deswegen war der Schreibtisch zwar immer Abstellfläche für was auch immer u.a. den Drucker, ansonsten aber Deko. Darunter steht das Zweit-Katzenklo für Amiya, weil sie nicht so lange warten kann, wenn jemand das Bad zu lange blockiert. Außerdem ist es abends wichtig, wenn wir die Katzengruppe trennen, so daß Linus und Shweta in Ruhe schlafen können, während Amiya richtig aufdreht und ganz viel spielen muss.

Jetzt aber  - im Zuge der Pandemie-Lebensveränderungen - ist das Homeoffice plötzlich zum echten Arbeitsplatz aufgestiegen: Mein Nachttisch ist nun der ‚Beistelltisch‘ für den Drucker, damit auf dem Schreibtisch mehr Platz ist und hinter den Schreibtisch haben wir eine Gardine an die Decke getackert, damit A. immer einen neutralen Bildschirmhintergrund bei seinen Video-Anrufen hat. 
Ihn würde auch der normale Wohnzimmerblick überhaupt nicht stören, aber ich kam mir doch etwas seltsam vor, mitten in (ziemlich langen) Besprechungen durch das Bild in die Küche zu tapsen.
Eigentlich haben wir auch noch ein Gästezimmer, aber in diesem Anfang-90er Stahlbeton-Decke, Massivbau-Gebäude ist der beste Wlan Empfang eigentlich nur direkt neben der Fritzbox garantiert (unser Repeater ist gerade durchgeschmort).
Und weil Amiya auch diese Videohintergrund-Gardine mitten im Wohnzimmer total spannend findet, wird die Gardine zu ihrer eigenen Sicherheit bei Nicht-Nutzung aufgerollt. 


22. Januar 2020

Mittwoch, 22.01.2020


Wenn die Leute hier etwas aussortieren, aber nicht wegwerfen wollen, stellen sie es neben den Glasrecycling - Container. 
Heute stand dort eine große ‚Zu Verschenken‘ Kiste mit einigen Dosen und Töpfen, die ich einmal schnell durchsah, weil ich gerade mal wieder Übertöpfe benötige - aber heute gab es hier nichts für mich. Ein paar Kinder der Nachbarschaft, max. 9 Jahre alt sahen das und kamen mit ihren Rollern auf mich zugestürmt: ‚Hey, Sie, was machen Sie da? Diebin!‘ - Ich hätte gerne geantwortet, aber jedes Mal, wenn ich es versuchte, versteckten sich die lieben Kleinen, folgten mir aber - mit Sicherheitsabstand - unter lauten ‚Diebin, Diebin‘ - Rufen letztlich bis zur Haustür. 
Ich war zwar eher amüsiert als verstört, aber so entstehen Gerüchte. Ich hatte offensichtlich nichts aus der ‚Zu Verschenken‘ Kiste mitgenommen und selbst wenn ich die gesamte Kiste genommen hätte, wäre ich dennoch keine Diebin gewesen - bitte liebe Eltern, da darf bei der Erziehung gerne noch etwas nachgearbeitet werden, z.B. der Unterschied zwischen Wahrheit und Verleumdung … 

15. Januar 2020

Mittwoch, 15.01.2020


Heute war so ein typischer ruhiger Mittwoch, ich hatte einiges zu Hause zu erledigen und bei der Gelegenheit fiel mir gleich noch mehr ein. Ein paar Sachen habe ich heute schon geschafft, einiges muss ich noch nachbessern und einiges wartet morgen noch auf mich.
Das Wetter war teilweise sonnig, aber sehr stürmisch und das Wichtigste: die Tierärztin hat angerufen, die Testergebnisse von Linus‘ Blutuntersuchung waren bereits da. Er ist soweit gesund, Schilddrüse, Nieren, Leber alles in Ordnung - jetzt müssen wir uns um seine Zahnerkrankung kümmern und dann geht es ihm hoffentlich bald wieder gut. 

Das Bild hat heute nichts mit dem Text zu tun: Jemand hat einen Baumstumpf in einen Pfau verwandelt, hoffentlich gut versteckt vor Vandalen und Dieben in Bardenberg :) 

12. Januar 2020

Sonntag, 12.01.2020


In dieser Woche wurde mein Anspruch täglich bloggen zu wollen, einmal mehr auf eine Probe gestellt, denn mein Körper kämpfte mit diversen Wehwehchen. Ich hatte mehrere Tage (und Nächte) Kopfschmerzen und auch bei Tagen mit Dauerregen Erkältungssymptome, die man dann m.E. nicht mehr mit Pollen-Allergien erklären kann.
Normalerweise kann ich recht genau bestimmen, wann bin ich erkältet, wann ist es eine allergische Reaktion, aber nach der Pneumokokkenimpfung im letzten Herbst hat sich das verändert. Vielleicht habe ich jetzt einfach normale Erkältungen, so wie andere Leute auch.
Meine Erkältungen begannen immer auch mit Bronchitis, denn aufgrund des Asthmas, war es für die Bakterien leicht, sich auf das ohnehin schon entzündete und zusätzlich durch Viren geschwächte Gewebe zu setzen. Doch durch die Impfung bin ich derzeit gegen einen Großteil dieser Bakterien geschützt. Dieser Schutz wird mit den Jahren abnehmen, weil (hauptsächlich aufgrund der Nebenwirkungen der Impfung) die nächste Auffrischung frühestens in sechs Jahren stattfindet, sich die Erreger aber regelmäßiger anpassen.
Ich werde mir den Rest dieser Saison noch ansehen um abschließend das Resultat der Impfung einzuschätzen, vor allem wenn es möglicherweise die gesündeste der letzten und auch der kommenden Jahre sein könnte.

5. Januar 2020

Sonntag, 05.01.2020


Gestern waren wir sehr geschäftig, denn einmal alle sieben Monate sind wir nicht nur mit der normalen Kehrwoche dran (das 14-tägig im Wechsel), sondern auch mit allem was sonst noch hin und wieder geputzt werden muss: Keller, Waschraum, Haustür und Fenster, Außentreppe und Briefkästen.
A. hat das von Anfang an, als unsere gemeinsame Aufgabe angesehen und ist somit der einzige Mann im Haus, der beim Kellerputzen mit anpackt, statt das als natürliche Aufgabe der Frauen anzusehen.
Auch zu zweit ist es noch einiges an Fläche, was da abzuarbeiten ist, aber wir schafften es in etwas mehr als einer Stunde. Danach hatten wir beide Rückenschmerzen, wir können eben einfach nichts mehr ab ^^ 

LinkWithin

Related Posts with Thumbnails