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11. Januar 2020

Ein Rückblick ins (Nicht)-Jahrzehnt


Es haben mir in der letzten Zeit genügend Leute erklärt, daß das neue Jahrzehnt erst 2021 beginnt, vielen Dank dafür - ich verstehe den mathematischen Zusammenhang, dennoch feiere ich den Beginn der 20er Jahre, die am 1.1.2020 begonnen haben ^^
Deswegen nutze ich die Möglichkeit um einmal auf die letzten zehn Jahre zurückzublicken, wo war ich dann, wo bin ich jetzt :) Und ja, ich weiß, daß es inkonsequent ist, jetzt mit 2009 statt den 10er Jahren anzufangen, ist mir aber egal.
Da mein Blog bereits seit 2007 besteht, kann ich damit natürlich praktischerweise auf dieses Archiv zurückgreifen und dementsprechend verlinken.


2009 lebten wir in Ottawa, Ontario im Arbeiterviertel Vanier, A. arbeitete am NRC als Wissenschaftler und wir hatten bereits unsere zwei Katzen Linus und Shweta adoptiert. Wir erlebten den ersten kanadischen Winter samt monatelangem Busstreik und bemerkten, daß unsere normale Winterkleidung bei unter -40°C dann doch nicht ausreichend schützte.
Nach unserem Zuzug Ende August 2008, war das nun auch das Jahr in dem wir besonders viele kanadische Städte besuchten z.B. Montreal, Vancouver, Toronto und Quebec-City, und lernten so sehr viel über Land & Leute.


2010 zogen wir mit unseren Katzen nach Burlington, Vermont an den idyllischen Lake Champlain. Hier arbeitete A. an der UVM als Postdoc. Statt kleiner kanadischer Hauptstadt, lebten wir nun in einer typisch amerikanischen Studentenstadt in New England, im ältesten und mittlerweile Studentenviertel der Stadt: Old North End.
Besonders vorteilhaft war, daß wir in einer ‚walkable community‘ lebten, sowohl der Weg zur Arbeit, Supermarkt, Arzt und Innenstadt - alles war fußläufig schnell zu erreichen. Außerdem besuchte ich meine Familie und erneuerte mein Visum.


2011 erlebten wir den ersten Vermonter Winter, er war weniger kalt, aber schneereicher als die in Kanada.
Wir besuchten u.a. Orlando, Florida, Boston und New York City, erlebten die Schneeschmelze-Überflutung von Lake Champlain und die Zerstörung im Herbst nach Hurrikan Irene. Außerdem brach ich mir die linke Hand.


2012 wurde der Winter plötzlich durch eine unerwartete Hitzewelle im März mit bis zu 30 Grad unterbrochen, noch vereiste Wasserfälle trafen da unmittelbar auf Strandbesucher in Sommerkleidung. Wir begannen mit Freunden zu wandern und schafften es uns selbst zu überraschen, dessen was wir alles schaffen können :)
Außerdem war ich erneut in Deutschland unterwegs, dieses Mal zur Hochzeit meiner Schwester in Binz auf Rügen und als Tourist in Dresden.


2013 begann mit Freunden in einem großen airbnb in Boston. Dann begleitete ich A. auf eine Konferenz nach Baltimore und Washington D.C., wir fuhren mit einer kleinen Dampflokomotive auf den Mount Washington in New Hampshire und versuchten Wale in Hampton Beach zu sehen. Ich hatte außerdem eine begrenzte Arbeitserlaubnis und machte erste vorsichtige Schritte in die Arbeitswelt als Supermarkt-Einpacker u.a., Katzensitter und Weihnachtsbaum-Verkäufer. Das Jahr endete mit einem Eissturm.


2014 fror Lake Champlain zum ersten Mal komplett zu und so besuchten wir u.a. Eishöhlen und den Leuchtturm - zu Fuß. Im März begleitete ich A. erneut auf eine Konferenz, dieses Mal ging es nach Denver - und im Anschluß besuchten wir außerdem Oregon und Kalifornien, bis hinunter nach Monterey - und zurück nach Portland, OR.
Dann war unsere Zeit in Vermont vorbei, wir zogen zurück nach Europa, A. fing an der Uni Frankfurt als wiss. Mitarbeiter an zu arbeiten, während ich samt den Katzen bei meinen Eltern auf der Insel Poel lebte, denn die Wohnungssuche in Frankfurt gestaltete sich schwierig.


2015 zogen wir mit den Katzen in die Einliegerwohnung in einem fröhlichen Haus im Frankfurter Süden, direkt neben dem Stadtwald.
Über uns flogen die Flugzeuge und wir machten erste Schritte am neuen Ort, besuchten den Karneval, Höchst und Marburg. Außerdem verbrachte ich Zeit mit meiner Schwester und Familie, die gerade von Rostock nach Köln gezogen waren - und mit meinen Eltern, die von der Insel Poel ins alte Haus meiner Großeltern nach Usedom zogen. Im August erkundeten wir in unserem Geburtstags-Urlaub: Split in Kroatien - und bekamen über Weihnachten Besuch von Freunden, mit denen wir Luxemburg, Paris, Brügge und Amsterdam besuchten. Ich überstand diesen Urlaub trotz Rippenfellentzündung und Magengrippe.


2016 verbrachte ich die ersten Januarwochen auf der wintrigen Insel Usedom, eine liebe Katze verstarb in Frankfurt und ich besuchte das erste Mal das schöne Rüdesheim im Rheingau.
Im Sommer begleitete ich A. auf eine Konferenz nach Warschau, wir verbrachten den Sommerurlaub und den Geburtstag meines Vaters in Ahlbeck und waren im November für drei Wochen in Indien, wo wir persönlich erlebten, was es bedeutet, wenn Geldscheine plötzlich von der Regierung für ungültig erklärt werden, und man irgendwie den nächsten Ort erreichen muss, an dem eine Zahlung möglich ist.
In der Vorweihnachtszeit besuchten wir dann die Weihnachtsstadt schlechthin: Rothenburg ob der Tauber.


2017 war ich wieder im Januar auf Usedom, und besuchte kleinere Stadtteilumzüge zum Karneval bei Frankfurt. Dann sah ich viele kleinere Gemeinden in Hessen, Bayern und Rheinland-Pfalz, wie z.B. Gelnhausen, Bacharach, Miltenberg, Bad Nauheim, Boppard, war im Kloster Eberbach und vielen anderen. Die erste Augustwoche verbrachte ich mit meiner Schwester und Neffe in Ahlbeck.
Außerdem wanderten wir im Rheingau, an der Nahe und ich war auf echter Wanderreise auf dem Rheinsteig. Den Sommerurlaub verbrachten wir in San Sebastian, Baskenland und im Herbst waren wir in Italien.


2018 begann mit dem obligatorischen Usedom-Besuch. Danach bekam ich trotz Grippeschutzimpfung die Grippe.
Zu Ostern besuchten wir zuerst Aachen (wo A. ein Vorstellungsgespräch hatte), und die kalten regnerischen Niederlande, und entdeckten noch mehr Hessen und Umgebung, wir waren in Wetzlar, Darmstadt, einer Kristallhöhle, Fulda, Felsenmeer, Burgen und Gärten. Im August begann A. seine neue Arbeit als Kurskoordinator an der RWTH, ich war wieder an der Ostsee mit Schwester und Neffe, und wir zogen im September in die kleine Vorstadt Würselen.


2019 kämpfte ich monatelang mit schwerer Bronchitis, war aber trotzdem auch im Januar auf Usedom. Nach Genesung waren wir auf einigen eher kurzen Wander- und Fahrradtouren im Wurmtal, Umgebung und in der Eifel.
Zu Ostern und im Frühsommer verweilten wir dann bei warmen Sommerwetter verlängerte Wochenenden in den Niederlanden, und verbrachten den Sommerurlaub auf Usedom, dieses Mal mit meiner Schwester, Neffen und der neuen Nichte.
Im September ging es für mich wieder auf eine Wanderreise, auf den Moselsteig und wir adoptierten ein neues Kätzchen Amiya.


Mal sehen, ob ich 2030 immer noch an meinem Blog schreibe und wo wir dann leben werden :)

P.S. Ich habe gesehen, daß einige Verlinkungen vor allem zu Fotoalben nicht mehr funktionieren, weil Google da einiges geändert hat. Die Alben existieren aber noch und in einer ruhigen Minute werde ich sie wieder richtig verlinken. 

2. Januar 2020

Jahresrückblicks-Stöckchen 2019

Werbung ohne Auftrag, wegen Orts- und Markennennungen, sowie Verlinkungen. Bezüglich Links verweise ich auf mein Impressum Punkt 2. 


Nachdem ich diesen Rückblick letztes Jahr ausgelassen habe, kommen jetzt einmal mehr die Fragen an mich selbst. Die vorherigen Jahresrückblicke kann man hier finden: Link.

Zugenommen oder abgenommen?
Im letzten Winter krankheitsbedingt etwas zugenommen, über den Sommer wieder ab. Im September dann wurde Metformin zur Regulierung meiner Insulinresistenz abgesetzt, seitdem nur noch Gewichtszunahme - obwohl ich gleichzeitig mein Essen eingeschränkt habe. Hormone sind eine dumme Angelegenheit…

Haare länger oder kürzer?
Die Länge ist vermutlich gleichgeblieben, aber grauer ist es auf jeden Fall. Statt Naturfarben zum Haare färben, verwende ich jetzt echte dauerhafte, ungesunde Colorationen und selbst die waschen sich bald wieder aus den weißen Haaren heraus.
Irgendwann sollte ich vermutlich zu meinen 40 Jahren stehen, aber gerade ist mir noch nicht danach.

Mehr ausgegeben oder weniger?
Weniger, kein Umzug, keine großen Reisen und hier in der kleinen Stadt hat man auch nicht so viele Möglichkeiten Geld zu verschwenden.

Mehr bewegt oder weniger?
Dank Schrittzähler im Smartphone habe ich mich an den täglichen 10 000 Schritten versucht, im Jahresmittel sind es ca. 7000 Schritte geworden, mit deutlichem Anstieg in der zweiten Jahreshälfte. Es gibt also 2020 einiges zu tun, ich möchte nämlich gerne einen höheren Schnitt als 10 000 (ca. 7 km) erreichen, 10 km pro Tag würden mir besser gefallen.

Die gefährlichste Unternehmung?
Ich bin von einer steilen Treppe, ohne Geländer gefallen - auf die Knie. Gottseidank wurde aber nichts weiter verletzt als mein Stolz.

Die teuerste Anschaffung?
Das waren vermutlich unsere zwei verlängerten Wochenenden in den Niederlanden, ein Mosel- Wanderwochenende und eine Woche Urlaub bei meinen Eltern.

Das leckerste Essen?
In Aachen gibt es zwei Restaurants in denen ich wirklich gut gegessen habe:

 1. Pfannenzauber, ein veganes Restaurant in der Innenstadt.

2. Piccolino, ein kleiner Italiener in Burtscheid.

3. Bei unserem Besuch im holländischen Ouddorp, hatte ich den perfekten Ziegenkäse-Salat im Restaurant Akershoek.

Das beeindruckendste Buch?
Ich habe mich durch die Ben Aaronovitch Reihe gelesen - besonders der Teil aus Trier war sehr schön, als ich gerade aus dem Besuch in Trier zurückkam und den Ermittlungen quasi räumlich folgen konnte :)

Der berührendste Film?
Photograph, von Ritesh Batra.
Früher fand ich Filme mit offenen, vagen Enden eher unbefriedigend, mittlerweile mag ich sie vielleicht mehr als die, in denen letztlich alles geklärt und erledigt ist.

Die beste Musik?
2018 hatte ich einiges an George Ezra gehört, das hallte auch 2019 noch nach, vor allem im Sommer.
Ansonsten habe ich selten bewusst Musik gehört, sondern häufig als Konzentrationshilfe. Es gab aber auch einige hauptsächlich instrumentale Klassiker, die ich seit Jahren höre, wie z.B. von Yiruma, Fazil Say, William Bolcom. Außerdem Krishna Das und Mike Oldfield.

Das schönste Konzert?
Ich habe intensiv über diese Frage nachgedacht und es gab kein einziges Konzert, auch nicht auf Festen, die wir besucht haben usw. das mir im Gedächtnis geblieben wäre. Seltsam, das ist mir bisher nicht einmal aufgefallen und muss dringend in 2020 verbessert werden. 

Die meiste Zeit verbracht mit …?
Den Katzen, meinem Mann, meiner Schwester und ihrer Familie.

Die schönste Zeit verbracht mit …?
… meiner Familie im Sommerurlaub auf Usedom, mit Mann, Eltern, Großmutter, Schwester und ihrem Sohn & Tochter.

2019 zum ersten Mal getan?
Zweimal Urlaub in den Niederlanden gemacht.
Eine Pneumokokkenschutzimpfung erhalten.
Den Blausteinsee besucht.
Einen Rock mit der Nähmaschine genäht.

2019 nach langer Zeit wieder getan?


Die erste mehrtäge Wanderung nach 2017, dieses Mal auf dem Moselsteig.
Nach 2008, ein neues Kätzchen adoptiert.

3 Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können?
1. Das gesamte erste Quartal des Jahres dauerhaft schwere Bronchitis.
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Ganz ehrlich nichts kommt dem irgendwie nahe, aber gut:
2. Ich habe meine Lieblingsstrickjacke, von DKNY, die ich 2009 im Thrift Store in Ottawa gekauft hatte, in Köln im Rheinpark verloren.
3. Regen und Sturm, Sturm und Regen - anderswo in Deutschland herrschte Dürre, davon kann in der Aachener Gegend keine Rede sein.

Das schönste Geschenk, das ich / wir jemandem gemacht habe?
Ich habe ein paar Mal den Geschmack der Beschenkten ganz genau getroffen, das gefällt mir, besonders, wenn ich mir vorher nicht so sicher war, ob es richtig ist.

Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Ich habe eine Nähmaschine von meiner Mutter geschenkt bekommen, und sie funktioniert ganz wunderbar. Ich muss noch sehr viel lernen, damit ich mir mehr zutraue, als was ich bisher damit anfange - vielleicht brauche ich sogar noch einen richtigen Nähkurs.

Nachricht des Jahres?
Feuer, Feuer überall - das ist etwas was ich verfolge, sowie weitere Auswirkungen des Klimawandels. Was wir unserem Planeten mittlerweile alles zumuten, ist wahrlich grausam.

2019 war mit einem Wort (für mich selbst) …?
... durchwachsen. 

Ich hoffe sehr, daß 2020 ein besseres Jahr wird als 2019, daß wir viel Spaß mit unseren drei Katzen haben - und A. beruflich fester im Sattel sitzt, bzw. wir wissen, wie die Zukunft weitergeht, und ob diese in Aachen stattfindet. 


31. Dezember 2019

Silvester, 31.12.2019


Der gestrige Tag war dem Sonntag gar nicht so unähnlich, das Wetter war mild und ausgesprochen schön, ich habe Bilder am Computer organisiert und an den Jahresrückblicks-Fragen geschrieben. Derweil hat A. eine Blumenkohl-Süßkartoffelpfanne zubereitet.
Natürlich musste man das sonnige Wetter für einen langen Spaziergang nutzen, und so zeigte ich A. ein paar Ecken vom Wurmtal und Würselen, die er noch nicht kannte.


Heute Morgen habe ich auch an vergangene Silvester meiner Kindheit gedacht, z.B. das Jahr, in dem ich zusammen mit meiner Schwester frühzeitig schlafen gehen musste und wir uns den Jahreswechsel dann im Dunklen am Radio angehört haben. Irgendwann würden wir groß sein, und jedes Mal bis Mitternacht mitfeiern können.
Und ein paar Jahre später habe ich verstanden, daß das für einen Frühaufsteher wie mich doch eher Tortur als Freude ist ^^ Heute Abend werde ich versuchen früh schlafen zu gehen und falls ich gegen Mitternacht aufwache, das Feuerwerk ansehen und dann weiterschlafen :) 

2. Januar 2018

Jahresrückblicks-Stöckchen 2017


Jetzt kommen einmal mehr die Fragen an mich selbst. Die vorherigen Jahresrückblicke kann man hier finden: Link.

Zugenommen oder abgenommen?
Eigentlich hatte ich erst abgenommen, doch nur zwei Kilo. Zur Zeit sind die wieder drauf. Da jedoch sowohl Ab- als auch Zunahme durch Medikamente bedingt sind, ist mein Spielraum etwas eingeschränkt. Aber diesen Monat bin ich fast Medikamentenfrei und kann vielleicht etwas erreichen :)

Haare länger oder kürzer?
Ich habe sie nicht geschnitten, aber soviel wachsen sie wohl nicht mehr.
Am Anfang des Jahres hatte ich sie rot gefärbt und mir einen Pony geschnitten. Fand ich beides furchtbar, jetzt sind sie wieder dunkelbraun und der Pony ist weitgehend herausgewachsen.

Mehr ausgegeben oder weniger?
Etwas mehr.

Mehr bewegt oder weniger?
Mehr bewegt, viel Fahrrad gefahren und viel gewandert.

Die gefährlichste Unternehmung?
Da fällt mir in diesem Jahr - gottseidank - nichts zu ein, höchstens, daß ich am Anfang des Jahres fast von einer abgestürzten Sektflasche getroffen worden wäre - falls das zählt.

Die teuerste Anschaffung?
Ein neuer Laptop zum Black Friday. Mein ‚Alter‘ ist von 2009, eigentlich noch super, aber leider zu langsam für moderne Programme.

Das leckerste Essen?
Im indischen Restaurant Diya (in Frankfurt) lohnt es sich nach Gerichten zu fragen, die nicht auf der Karte stehen. Das beste Essen war für mich Paneer - Tindola.
Paneer ist ein indischer, mozzarella-ähnlicher Käse und Tindola ist eine Minikürbisart, irgendwo zwischen aromatischer Schmorgurke und mit einer leichten Bitternote, die schon an Bittergurken erinnert. Daraus ein cremig-scharfes Gericht zu kochen, mit nur diesem leicht bitteren Hauch ist ein echtes Kunstwerk.
Leider (oder vielleicht zum Glück) kann man das Gericht nicht ständig bestellen, denn Tindola ist ein Saisongemüse.

Das beeindruckendste Buch?
Zum Geburtstag habe ich einen hundert Jahre alten, englischsprachigen Baedeker über den Rhein geschenkt bekommen. Als ich im September dann vier Tage lang auf dem Rheinsteig wanderte, kam das Buch mit und ich las mich durch sämtliche Geschichte und Geschichten der Orte, Burgen und Schlösser, die wir beim Wandern passierten.
Unsere kleine Reisegruppe schlief sogar zwei der drei Nächte in Hotels, die Baedeker einst selbst empfohlen hatte :)

Der berührendste Film?
Ich habe tatsächlich nur einen einzigen Film im Kino gesehen: ‚Hidden Figures‘ über schwarze Mathematikerinnen bei der Nasa. Der war nicht schlecht, aber doch noch ein wenig zu sehr Hollywood, mit Heldenmomenten der weißen Männer, so daß die Zuschauer nicht zu sehr von intelligenten Frauen erschreckt werden.

Die beste Musik?
Einmal mehr Coldplay, in diesem Jahr ist ‚Something like you‘ wochenlang als Ohrwurm in meinem Kopf herumgegeistert. Aber ich fand auch Camila Cabello ganz nett, und habe mir einige der neuen Songs von Paddy Kelly angehört - der heutzutage unter seinem vollständigen Namen als Michael Patrick Kelly bekannt ist.
Insgesamt hörte ich also mehr Mainstream, aber viel weniger Radio als sonst. Ich habe stattdessen Solo Jazz Piano gehört, ohne da einzelne Stücke heraus zu picken und bin auch wieder bei den Hörspielen gelandet. Die drei ??? sind eben perfekt zum Nebenbei Fotos bearbeiten oder bügeln ^^

Das schönste Konzert?
Nicht nur ein Konzert, aber mein erster Besuch in der Frankfurter Oper war etwas Besonderes.


Die meiste Zeit verbracht mit …?
Den Katzen, meinem Mann, der Haushündin und unseren Vermietern.


Die schönste Zeit verbracht mit …?
... meinen Freunden beim Wandern, sei es durch Weinberge oder den Taunus, ich bin (hoffentlich immer) dabei :)
... mit A. zum Hochzeitstag in Boppard bei der Rheinschleife unterwegs, und zum gemeinsamen Geburtstag auf dem Küstenabschnitt des Jakobswegs zwischen San Sebastian und Pasaia.

2017 zum ersten Mal getan?
Mehrere Tage gewandert, mit dem Reisegepäck auf dem Rücken.
San Sebastian im Baskenland, und Venedig und Trieste in Italien besucht.
Meinen Nachnamen geändert.

2017 nach langer Zeit wieder getan?
Einen neuen Laptop gekauft.

3 Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können?
Migräne
Der Tag, als mein Fahrrad mitten im Wald einen Achsenbruch hatte.
Wochenlang bewölktes Wetter - zum Laune verderben.

Das schönste Geschenk, das ich / wir jemandem gemacht habe?
Da fällt mir leider nichts besonders Schönes ein, aber wir haben weiterhin Zeit mit unserem Neffen verbracht, der mittlerweile ganz klar A. bevorzugt - schließlich macht der viel mehr Quatsch mit ihm :)


Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Ein Abend im Kronenschlößchen, mit x-Gänge Menü (ich habe den Überblick verloren, eigentlich ist es eine festgelegte Anzahl, aber dazwischen kamen diverse Küchengrüße- und Spielereien. Ich war letztlich todmüde, wollte auch nichts mehr essen (und habe sogar zwei Dessertgänge verpasst, aber es war trotzdem wunderbar).

Eine Woche Urlaub mit Schwester und Neffen in Ahlbeck mit Strand und eigener Ferienwohnung.

Nachricht des Jahres?
In diesem Jahr habe ich mir Tagesnachrichten weitgehend abgewöhnt, ich kann mit diesem hysterischem Ohgottogott der Weltpolitik nichts mehr anfangen. Ich konzentriere mich auf elendig lange Artikel, zu Themen die mich interessieren und ansonsten die Lokalnachrichten und den Wetterbericht :)

2017 war mit einem Wort (für mich selbst) …?
... eindrucksvoll.

Mal schauen was 2018 bringt - ich bin gespannt :)



28. Februar 2017

Top Ten - Schneetage


Zum Ende diesen Jahres feiere ich bereits zehn Jahre Bread Story Blog und in dieser Zeit haben wir natürlich einige Schneetage erlebt. Ein paar der schönsten, oder vielleicht auch einfach nur bemerkenswertesten habe ich in dieser kleinen Liste zusammengestellt. 
Eine Best of Liste zum Abschluß des diesjährigen Winters :) 

1. Vom ersten Winter in Kanada - 2008 hatte ich dieses Album erstellt: Link.

2. Winter in Ottawa, Album - 2009: Link.

3. Winterlude in Ottawa - 2010: Link.

4. Mount Tremblant, Blog und Album - 2010: Link & Link.

5. Schneebilder aus Burlington - 2011: Link.

6. Weihnachts- & Wintersturm - 2012: Link

7. Schnee Ende Mai - 2013: Link

8. Zugefrorener Lake Champlain - 2014: Link

9. Am Kratersee in Oregon - 2014: Link

10. Steinerner Tisch auf Usedom - 2016: Link

Ich hoffe ihr habt genauso viel Spaß mit diesem kleinen Rückblick wie ich es beim Archiv-Durchstöbern hatte :) 





1. Januar 2017

Jahresrückblicks-Stöckchen 2016


Nach mehreren Jahren Pause beantworte ich einmal mehr diese Fragen an mich selbst, die vorherigen Jahresrückblicke kann man hier finden: Link.

Zugenommen oder abgenommen
Dank der Schilddrüsenhormone zuerst sehr viel zu, soviel wie ich noch nie in meinem Leben gewogen habe, seitdem langsam wieder ab: mit Stolpersteinen im Indienurlaub, Weihnachten und ständiger Erhöhung der Schilddrüsentherapie. Aber ich werde nicht aufgeben :)
 .
Haare länger oder kürzer
In etwa gleich geblieben, nur von mittelbraun auf dunkelbraun gefärbt… in 2017 überlege ich in eine etwas rötlichere Richtung zu wechseln.

Mehr ausgegeben oder weniger
Mehr: Indienurlaub.

Mehr bewegt oder weniger
Mehr bewegt, hauptsächlich mit dem Fahrrad. Ich kaufe auch im Winter keine Monatskarte mehr, sondern versuche soweit es geht beim Fahrrad fahren zu bleiben - natürlich nicht bei Glatteis oder Starkregen.

Die gefährlichste Unternehmung
Das einzige Mal wirklich unsicher habe ich mich im Mehrauli Archeological Park in Delhi gefühlt. Der Park ist wunderschön voller Mughal Grabmäler, Treppenbrunnen und sonstiger Gebäude; und wird von den Touristen völlig ignoriert. 
Aber wenn man plötzlich auf den Wegen von Jugendlichen / jungen Erwachsenen eingekesselt wird und weiß, daß Hilfe weit weg ist, dann bekommt man schon ein etwas mulmiges Gefühl. Zum Glück ist nichts passiert, aber ich würde den Park trotzdem nur im Rahmen einer Gruppenführung empfehlen.

Die teuerste Anschaffung? 
Flüge nach Delhi und zurück.
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Das leckerste Essen
Da gab es mehrere, aber ich würde sofort loslaufen um noch einmal Pierogi bei Zapiecek zu essen.

Das beeindruckendste Buch
Vielleicht nicht sonderlich beeindruckend, aber ich mochte Robin Sloans ‚Zeitgeist‘ Buch: ‘Die sonderbare Buchhandlung des Mr.Penumbra‘.

Der berührendste Film
Da fällt mir leider nichts ein, entweder habe ich mich einfach gut unterhalten gefühlt, oder bei manchen Filmen (Arrival) war ich nur genervt.
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Die beste CD/mp3/audio file
Selbst nachdem es im Radio zu Tode wiederholt wurde, mochte ich noch: Coldplay - Hymn for the Weekend
Ich mochte auch sehr gerne Kat Wright - All About You, habe es dann aber selbst zu häufig gehört, so daß ich dort derzeit eine Pause eingelegt habe ^^

Das schönste Konzert
Auf dem Empfang der Graphene Konferenz im wunderschönen Großen Theater in Warschau. Es gab genug Wein und Bier für alle und der Violinist gab sein Bestes um die hungrigen Wissenschaftler (ohne Abendessen) bei Laune zu halten.

Die meiste Zeit verbracht mit …? 
Der munteren Katzenschar: Shweta, Linus, Fricka, Klio und Kali.

Die schönste Zeit verbracht mit …? 
Anand, am Ahlbecker Strand; und mit mir ganz alleine auf Erkundungstour durch Warschau.
2016 zum ersten Mal getan
Warschau besucht. 
Maronen auf dem Weihnachtsmarkt gekauft, gegessen (und gemocht).
 .
2016 nach langer Zeit wieder getan? 
Ein Cewe Fotobuch gestaltet und bestellt. 
Ein Fernsehgerät zu Hause aufgestellt. 
Meine Ferien in Ahlbeck verbracht. 
Indien besucht.

3 Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können? 
Der Tod von Loki
Die sofortige Entwertung indischer Geldnoten, während wir in Indien unterwegs waren und plötzlich bargeldlos dastanden. 
Trump.

Das schönste Geschenk, das ich / wir jemandem gemacht habe
Zeit mit unserem zweijährigem Neffen verbracht, TheaAnand ist bei ihm ein Wort :)
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Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat
Ich habe mir in diesem Jahr praktische Dinge gewünscht und freue mich immer noch, daß ich sie bekommen habe. Das schönste Kleid kaufe ich lieber selber, aber ein Laserdrucker, Kameraobjektiv; und ein Fleischwolf für das Spritzgebäck? Ja, bitte.

Nachricht des Jahres
Oh je, da gibt es soviele… aber ja, die Präsidentenwahl in den USA und das Ergebnis, waren wahrscheinlich die schockierenste Nachricht, mit dem höchsten Unsicherheitsfaktor i.S. von Krieg?
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2016 war mit einem Wort (für mich selbst) …? 
... harmonisch.
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Eine Sache, die ich hier nicht unterbringen konnte, betrifft die Weiterentwicklung meiner Kopfschmerzen: Ich bin seit meinem 12. Lebensjahr Schmerzpatient - in diesem Jahr kamen heftige Spannungskopfschmerzen dazu, wann immer ich mich zu sehr auf etwas konzentriere: Seien es Streits, wo man gerade dringend gute Argumente benötigt, seien es Bastel-, Näharbeiten oder sogar während ich weltvergessen an Bildern male... Meinem Kopf gefällt es, sich selbst zu sabotieren.
Also darf ich die Entspannung, die Pausen nicht vergessen: Hilfe gibt es außer den üblichen Ibuprofen - mit Pfefferminzöl an den Schläfen, und Hitzecremes für den Nacken, so daß selbst kleinste Verspannungen vermieden werden können. 

Im letzten halben Jahr 2016 habe ich auch meinen Smartphone Konsum eingeschränkt, vielleicht nicht so radikal wie ich es geplant habe - aber zu sehen, wie Facebook in der Prioritätenliste des Safari Browsers immer weiter nach hinten rutscht, zeigt mir zumindest, daß ich auf dem richtigen Weg bin. 
Damit weiterzumachen, lieber mit dem Laptop Blogeinträge zu schreiben, als Likes mit dem Smartphone zu verteilen... das ist wahrscheinlich mein einziger guter Vorsatz für das neue Jahr 2017 :) 






8. Januar 2016

Auf ein Neues

Das Jahr 2015 ist unwiederbringlich vorbei, das neue Jahr hat gerade angefangen und ich habe mir Nichts vorgenommen, keinen einzigen guten Vorsatz und ich finde das wunderbar. - Ich war noch nicht mal so richtig wach zum Jahreswechsel, denn ich bin rechtzeitig schlafen gegangen… Jedes Jahresende habe ich mich bisher damit gequält bis 24 Uhr wach bleiben zu müssen obwohl meine innere Frühaufsteheruhr ab 20:30 Uhr auf todmüde umschlägt, ab jetzt ist mir das egal. 
Im letzten Jahr habe ich meine Blogs sehr schleifen lassen, häufig wusste ich einfach nicht worüber ich schreiben sollte und war eher gelangweilt von den Dingen, die ich sah und erlebte. 
Im Kroatien Urlaub hatte ich zum ersten Mal sehr unter der Hitze zu leiden, etwas, das möglicherweise mit einer Schilddrüsenkrankheit zusammenhängt und bei der Reise kurz vor Weihnachten nach Luxemburg, Paris, Brügge und Amsterdam, war ich mit einer Kombination aus Magen-Darm und schwerer Erkältung, inklusive 5 Tagen Fieber, so richtig erledigt. Jetzt sehe ich mir die Fotos der Tage an und überlege, ob ich darüber überhaupt etwas schreiben soll, denn eigentlich müsste ich mir alle diese Städte noch einmal ansehen, um wirklich sagen zu können, ja ich war da und fand sie toll. 
Zumindest Paris wurde schon für einen Sommertrip vorgesehen und nach Amsterdam ist es zum Glück auch nicht weit. Mal sehen was 2016 noch so alles bringen wird :)

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