21. Juni 2014

Umzug


Ich weiß nicht, wie andere Leute es schaffen, einen Umzug vorzubereiten und trotzdem regelmäßig ihren Blog aktualisieren können.  - Ich bin stattdessen seit Wochen schwer damit beschäftigt, Sachen auszuräumen und zum Großteil an andere Leute weiterzugeben oder zu verkaufen und es scheint kein Ende zu nehmen. 
Wer hätte gedacht, daß sich in einer kleinen 2-Zimmerwohnung (und ich bin zwar Sammler, aber das war doch überraschend) so viel Zeugs ansammeln kann.
Es ist natürlich auch etwas traurig, die letzten 6 Jahre meines Lebens quasi wegzugeben, aber dann soll man eben nicht zu sehr an Dingen hängen, sondern lieber an Erinnerungen ... So langsam ist jedoch ein Ende in Sicht und dann geht es in genau einer Woche los, mit der großen Reise.
Davor stehen noch einige Probleme an, so muss der Amtstierarzt in der Nähe von Boston unsere Papiere unterschreiben und da wir ein paar Ungenauigkeiten in den Papieren haben, ist noch großes Zittern angesagt, daß das alles so gut geht. Die deutschen Einreisepapiere verlangen, daß die Katzen-Microchip Nummer auf dem Tollwut-Impf-Zertifikat steht, doch die Vermonter Tollwut-Zertifikate sind unveränderbar und lassen keinen Raum für den Micochip. Also haben wir die Nummer nur per Hand dazugeschrieben, aber das ist natürlich bedenklich... wah wah... wenn wir die Papiere genehmigt bekommen und uns innerhalb der verbleibenden 5 Tage zugeschickt werden, fallen mir komplette Felsbrocken vom Herzen :) Leider erlaubt uns die EU nur ein Zeitfenster von zehn Tagen für sämtliche Formalitäten.
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Außerdem ist das das erste Wochenende seit einem Monat, das ich in Vermont verbringe, davor waren wir in Hartford, CT - New York City - ich war zu einer Hochzeit in Ottawa, ON - und letztes Wochenende verbrachten wir im wunderschönen Acadia Nationalpark in Maine. 
An diesem Wochenende treffen wir nun zahllose Freunde zu Abschiedsessen und dann sind auch die letzten Festlichkeiten beendet. A. hat noch etwas länger Zeit, nachdem er mich und die Katzen zum Flughafen in New York gebracht hat, bleibt ihm noch eine Woche in Vermont, bis er dann ebenfalls direkt von JFK nach Indien fliegt. Und dann ist unser Abenteuer Nordamerika beendet und mit einem lachenden und einem weinenden Auge geht es zurück nach Europa :)

17. Mai 2014

Es geht voran

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In dieser Woche war ich schwer beschäftigt um die Wohnung langsam auf Umzieh-fertig zu trimmen (auch wenn man das bisher nicht sehen kann). Ich brachte viele Tüten mit Kleidung und Haushaltswaren zum Second Hand Laden der Heilsarmee und begann damit Möbelstücke zu verkaufen.
Mein Mann war noch nicht so richtig in Umzugslaune und plante einen Abend mit Freunden in unserem Haus nach dem anderen, doch gestern habe ich zumindest schon einmal den Eßtisch verkauft ^^.
Heute folgen hoffentlich ein Beistelltisch und eine Stehlampe (alles via Craigslist Anzeigen) und bald wird es leer werden.
Im Juni reisen wir ziemlich viel in der Gegend umher, insofern ist es wichtig einiges im Mai zu schaffen. Außerdem ist heute die Graduation Zeremonie der Studenten an der Universität, danach werden diese Tausende von frischgebackenen Absolventen versuchen ihren Kram so billig wie möglich zu verkaufen und die Preise werden ins Bodenlose fallen... warum $30 für einen Schreibtisch ausgeben, wenn ich ihn auf für 5 haben kann... oder umsonst? Wenn das passiert, können wir zum Glück doch noch auf den Juni ausweichen (trotz Reisen nach Connecticut, New York, Canada und vielleicht noch Maine) ... die meisten Studenten werden dagegen Ende Mai verschwunden sein.
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Das Wetter ist in Vermont mittlerweile im nassen Sommer angekommen (auch wenn die Natur noch nicht ganz aufgeholt hat und auf den Bergen weiterhin etwas Schnee liegt), wir hatten in dieser Woche Temperaturen um die 27°C und dazu viel Regen.
Das gefällt mir trotzdem besser als die Kälte im Winter :)

3. Mai 2014

6. San Francisco


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Am frühen Morgen trafen wir im Hotel die letzten Mitglieder unserer Reisegruppe, eine dreiköpfige Familie, die aus Fresno anreisten - ab jetzt waren wir vollständig versammelt ^^ 
Nach kurzer Lagebesprechung am Frühstückstisch ging es dann in die Innenstadt, wo wir die Autos in der Nähe des Pier 39 in einem relativ preisgünstigen Parkhaus abstellten.
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San Francisco ist eine der Städte (wie z.B. auch New York City), die man schon tausend Mal gesehen hat, ohne je selbst dagewesen zu sein. Die weltberühmte Golden Gate Bridge ist nicht nur in Filmen, sondern auch in sovielen Werbungen dargestellt, daß man schlichtweg nichts Neues erleben kann - selbst wenn man als Tourist zum ersten Mal auf der Brücke steht oder mit dem Schiff darunter durchfährt. Genauso ergeht es einem wenn man die steilen Straßen hinaufläuft, oder mit den historischen Straßenbahnen hinaufgegondelt wird. 
Die meisten Touristen scheint das nicht sonderlich zu stören: Es geht darum etwas auch selbst erleben zu können (und Beweisfotos mitzubringen). Doch ich versuche immer etwas zu finden, das mir persönlich etwas bedeutet und ich fand das schwer in dieser dauerfotografierten Touristenstadt.
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 Painted Ladies - Alamo Square
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Aber wir waren als Touristen gekommen und somit bereit das typische Programm zu absolvieren: Wir buchten eine Schiffstour zur Golden Gate Bridge (7.) und Alcatraz (7a.), fuhren mit dem Cable Car (8.) ins Geschäftsviertel hinauf und zurück, sahen uns natürlich die Häuser am Alamo Square an (die sog. Painted Ladies) und fuhren die Serpentinen der Lombard Street hinunter.
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Am Abend folgten wir einem Tip um uns die San Francisco Skyline von Treasure Island aus anzusehen.
Treasure Island ist eine künstliche Insel, deren kurze Abfahrt man ganz schnell verpassen kann, während man auf der Bay Bridge mit allen anderen um die Wette saust (mittlerweile machte mir die Brückenfahrt nicht mehr soviel aus) und das Navi-Gerät stellte sich dann gleich auf die nächste ‚Treasure Island‘ ein, was wir nicht sofort bemerkten, bis wir vor einem gleichnamigen Laden in Oakland landeten. Ätsch :)) Dann hieß es also umkehren, die Brückenmaut bezahlen und letztlich landeten wir mit Verspätung auf der ‚Schatzinsel‘ in der Bucht.

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Müde Touristen
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Der Tip war wahrlich kein Geheimtip, es dauerte eine Weile, bis wir einen Parkplatz fanden und einen Hot Dog Stand gab es auch.
Aber das Lichtermeer auf der anderen Seite, eingerahmt von Bay- und Golden Gate Bridge sah durchaus beeindruckend aus und war die Fahrt wert gewesen. 
Als weitere Unterhaltung hatte sich auf der Insel ein Waschbären-Paar angesiedelt, die sich zur Freude der Touristen mit Hot Dogs füttern ließen. Diese Beiden haben wahrscheinlich den schlimmsten Blutzucker- und Cholesterolspiegel von sämtlichen Waschbären in der Stadt.
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Wir wollten in der Nähe des Hotels zu Abend essen und so besuchten wir die ruhige Innenstadt von South San Francisco. 
Unsere Freunde rieten von einigen der Restaurants ab, die sie bereits besucht hatten, doch letztlich landeten wir doch in einer dieser Stätten (einem nicht so richtig schlechten Thai Restaurant), denn die besseren Restaurants schlossen alle um 9 Uhr (am Samstag Abend) - offenbar erwartete niemand, daß Touristen in der Vorstadt bleiben wollen.

27. April 2014

Zur Lage

Seit langem wissen wir, daß wir Ende Juni aus Vermont wegziehen werden, nur wohin war bisher nicht so richtig klar. Jetzt ist diese Zeit der Ungewissheit endlich vorbei und es geht zurück nach ... Deutschland. Meine Flugtickets und die der Katzen sind gebucht, während mein Mann direkt nach Indien reisen muss. Er kann seine deutsche Arbeitserlaubnis nicht in der deutschen Botschaft in den USA beantragen, sondern muss das in Person in Mumbai tun... Das ist sehr unsinnig, aber eben Deutschland - Bürokratie Wahn wir kommen. Ich wäre gerne überall sonst in Europa hingezogen um dem zu entkommen (Niederlande, Dänemark... ?- Man darf ja träumen ;), aber letztlich geht es dahin wo die Arbeit ist. 
A.s neue Postdoc Stelle beginnt jedoch erst im Oktober, so daß ich den Sommer an der Küste verbringen werde; die Katzen sich daran gewöhnen müssen, sich das Haus mit den zwei Hunden meiner Eltern zu teilen und dann heißt es ab Herbst wieder alles neu: Wohnung finden, einrichten und sich in der neuen Stadt zu einem gewissen Grad einzuleben bis es dann nach ein paar Jahren erneut heißt: Auf Wiedersehen.

15. April 2014

5. Am Kratersee in Oregon

 Die Wizard Insel ... die Spitze des neuen Vulkans. 

 Schnee, der höher ist als ich :)
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Das Haus auf dem Gipfel

Wenn man die breiten, gut vom Schnee geräumten Bergstraßen hinauffährt, dann fällt es mitunter schwer sich vorzustellen, wie hoch man sich bereits im Gebirge befindet. Doch dann fühlt man es Knacken im Ohr und sieht die Schneewände jenseits der Straße hoch und höher auftürmen. 


Regelmäßige Verkehrsschilder warnen davor, daß man sich nicht in der Gegend aufhalten sollte, wenn das eigene Auto über keinerlei Schneeketten verfügt und zwischendurch werden ‚avalanche zones‘: Lawinengefahr-Zonen ausgewiesen. 
Sobald man den eigentlichen Nationalpark ‚Crater Lake‘ erreicht, führt dann eine lange, gewundene Straße zum namensgebenden See hinauf.


Der See entstand in einem ehemals sehr aktiven Vulkan: Der Vulkanberg Mazama brach vor ca. 7000 Jahren aus und zerstörte ein weites Gebiet mit Gestein, Lava und Asche, bis der halbe Berggipfel in sich zusammenbrach und die Caldera formte. Ein neuer Vulkan entstand nach 200 Jahren innerhalb der alten Hülle und bildete die heutige Wizard-Insel.
Die Caldera verfüllte sich dann im Laufe der Jahrtausende mit Regenwasser und es entstand der tiefste See der USA (594 m).


Da dieser fischlose See über keinerlei Ab- oder Zuflüsse verfügt, ist die Sichtweite eine der klarsten der Welt - an windstillen Tagen kann man nicht nur das tiefe Blau bewundern sondern auch bis 43,9 Meter in die Tiefe blicken. Da viele Menschen diese Erfahrung als unheimlich beschrieben, war ich nicht so unglücklich darüber, daß wir an einem relativ windigen Tag am See standen - obwohl ich doch gerne einmal ganz kurz in die Tiefen gestarrt hätte ... ;)
Für die Klamath Indianer-Stämme, die in der Gegend wohnen, ist der Mazama nachwievor ein verbotener Ort, denn ihre Vorfahren lebten bereits zu Zeiten des Vulkanausbruchs in der Gegend und so erzählen alle ihre Geschichten vom großen Schaden, den der Berg auslöste. 
So ganz unberechtigt ist ihre Sorge natürlich auch heute nicht, denn vulkanische Aktivität am Grunde des Berges sorgt z.B. dafür, daß der See nie zufriert und mitunter steigen Rauchwolken über der Wizard Insel auf. 
All diese seismologischen Begebenheiten sorgten für eine Menge Spukgeschichten rund um den „un-heiligen“ Kratersee: So gibt es Geister, Monster, verlorene Seelen und natürlich den ‚Old Man on the Lake‘, deren Begebnisse und Geschichten man in erstaunlich vielen Internetseiten nachlesen kann. (Auf English z.B. hier und hier.)


Unser Besuch fand dagegen an einem äußerst un-gruseligen (ist das ein Wort?), warmen und sonnigen Nachmittag statt und so erfreuten wir uns einfach nur an dem großen, runden See. 
Von dem scharfen Abhang, der zum See hinunter führte, hielten wir uns wohlweislich fern und bewunderten lieber die unglaublichen Schneemassen drumherum, die u.a. das Gebäude der Bergstation fast unter sich begruben.


Dann kauften wir ‚Crater Lake‘ T-Shirts im Geschenkshop der Bergstation, machten viel zu viele Fotos von uns und See ^^ und damit verabschiedeten wir uns auch schon wieder vom Krater... denn unsere Fahrt ging weiter.
Interessanter Weise gilt den Klamath Indianern nicht nur der Kratersee als das ‚Böse‘ (Llao), sondern der beeindruckende Mount Shasta, den wir im weiteren Verlauf der Reise sahen, ist dem als das ‚Gute‘ (Skell) gegenübergestellt. Eine lokale Ying Yang Variante... :) 
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Hast Du schon einmal einen Ort besucht, der als besonders gruselig oder unheimlich galt? Konntest Du das nachvollziehen, oder glaubst Du nicht an 'sowas'?

11. April 2014

Flashback Friday

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Ich komme manchmal durcheinander, welche alten Fotos ich schon in dieser Rubrik gezeigt habe (da viele doppelt in meinen Ordnern vorkommen) aber ich glaube dieses Bild war bisher noch nicht im Blog :) 
An diesem Tag lernte meine Schwester Fahrrad fahren und wie ich neidlos einsah, stellte sie sich dabei wesentlich weniger blöd an, als das einst bei mir der Fall war. Während ich auf dem Fahrrad einen kleinen Abhang (unsere Straße eigentlich) hinunterfuhr und nicht wusste wie ich anhalten sollte, bis ich auf die glorreiche Idee kam mich einfach samt Fahrrad nach rechts vom Bürgersteig auf die Pflasterstraße daneben zu werfen, saß sie auf dem Fahrrad und fuhr los ... ohne Probleme.

9. April 2014

4. Von Portland nach San Francisco


Am frühen Morgen hieß es aufwachen und schnell fertig werden, so daß wir noch vor 7 Uhr im Auto saßen. Unsere Reisegruppe bestand mittlerweile aus fünf Leuten und wir waren auf dem Weg nach San Francisco. 
Die reine Fahrtzeit ohne Pausen beträgt 12 Stunden, doch wir hatten bereits einen Ausflug in die Berge hinein geplant (zu einem See in einem Vulkankrater) der uns weitere 5 Stunden kosten würde. Im Sommer geht es viel schneller, doch im März war nur eine Straße geöffnet. 
Für den ersten Teil der Reise fuhren wir auf dem Highway durch das langgestreckte Willamette Tal in Oregon. Die Gegend ist bekannt für ihre weitläufigen Obstplantagen und auch den Weinanbau. 
Von der Straße aus konnte man dabei gut das Küstengebirge zur rechten und die Rocky Mountains- Ausläufer zur linken Seite sehen. 

Obwohl es ein sonniger Tag war, hingen viele Wolken an den Bergen fest und sorgten so für beeindruckende Fotos ;) 
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 Es wachsen bereits Palmen in diesem Teil von Oregon!
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In Roseburg,OR am Umpqua Fluß kehrten wir zum Mittagessen in einem einfachen, chinesischen Restaurant ein und freuten uns über die vielen blühenden Obstbäume (ohne Foto ^^). 

Was die Kamera beim Fotografieren leider nicht so recht einsehen wollte (und ich suche noch nach dem besten Korrekturfilter): Das Wasser war türkis - ein schöner Kontrast zur roten Erde. 
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Danach führte unsere Fahrt tief hinein in die Berge: Wir folgten dem Verlauf des Umpqua Rivers flußaufwärts, sahen zahlreiche kleine Wasserfälle, dramatische Felsformationen, rote Erde und knorrige Bergbäume, bis wir die Schneegrenze erreichten und wir letztlich beim Kratersee ankamen (der im nächsten Blogpost thematisiert wird). 


Als wir nach diesem Besuch unsere Fahrt wieder aufnahmen, fuhren wir quasi auf der trockenen Rückseite der Berge weiter und der sattgrünen Landschaft Oregons war so nahe der kalifornischen Grenze plötzlich eine trockene Steppenlandschaft gewichen. 

 Ich glaube, das ist mein Landeplatz.
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Zum Sonnenuntergang fuhren wir entlang des Klamath Lakes mit seinen gelbbraunen Lehmhängen und passierten die Grenze nach Kalifornien, die sich mit großem Schild und einer breiteren Autobahn ankündigte. 


Danach sahen wir im letzten Licht des Tages Mount Shasta, den schneebedeckten, freistehenden Berg der Gegend auftauchen und jedes Mal, wenn wir in der nächsten Stunde zur linken Seite blickten, grüßte uns dort immer noch Mount Shasta ... ein aktiver Vulkan.
Da wir dem Berg nicht ausweichen konnten, fuhren wir nämlich in einem großen Bogen drumherum. 


Sobald es dunkel wurde, war es natürlich etwas zu langweilig zum Fotografieren, aber wir versuchten alle wach zu bleiben um die beiden Fahrer bei Laune zu halten, denn wir hatten noch einiges an Wegstrecke vor uns.
In der Nacht brausten wir über die Autobahn und die Stunden verstrichen, kurz vor San Francisco gab es ein spätes Abendessen beim Mexikaner und dann kam das Abenteuer Highway-Brückenfahrt. Ich dachte immer, daß die Golden Gate Brücke mich am ehesten ängstigen würde, doch es war die Bay Bridge, die viel schlimmer war. Denn alle fahren langsam auf der Golden Gate, während die Bay Bridge als normale Autobahn gilt. So sah man mitten in der Nacht nur Autos um sich herumrasen, während wir selbst ebenfalls sehr schnell fuhren und uns über Brücken und Hochbrücken durchschlängelten. Hin und wieder verlor das Navi-Gerät dabei den Kontakt und zeigte uns im Wasser treibend... lustig!
Irgendwann war aber auch diese Alptraumfahrt geschafft und wir sahen die Lichter der Skyline von San Francisco, passierten die Stadt und weiter ging es zum nächsten Hügel, bis wir weit nach Mitternacht unser Hotel in der Nähe des Flughafens erreichten.
Dort hieß der einzige Programmpunkt des Tages nur noch: Gute Nacht. 

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Warst Du schon einmal auf einem ‚Road Trip‘? Gefällt Dir diese Art zu reisen? Ich würde mich freuen etwas über Deine Erlebnisse zu erfahren :)

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