14. Januar 2012

Flashback Friday

Ich habe heute schon ein paar Mal angefangen etwas für den Blog zu schreiben nur um doch wieder aufzuhören und mich mit irgendetwas anderem zu beschäftigen. Konzentrieren fiel schwer.
Leider war das Wetter den ganzen Tag über sehr schlecht: Schneeregen. Das lud nicht gerade zum Energie-Ablassen Spaziergang ein. Letzlich schnappte ich mir aber doch einen Schirm und auf ging es ans Wasser.


Dort konnte man sich an vereisten Steinen und - für den See - ziemlich großen Wellen erfreuen... Bauarbeiten an der Ruine des ehemaligen Kraftwerks störten diese Ruhe aber erheblich. Wieder zu Hause ging es recht schluderig weiter, so daß ich am Abend nun immer noch dort stehe, wo ich am Morgen anfing.. wie schreibe ich diesen Blogeintrag... Nun denn Seeufer ergibt Seeblick und da wären wir auch schon: Am Seeblick in Wismar.
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Damals als das Seebad in der Wismarer Bucht noch einen Tagesausflug von der Stadt entfernt war, gab es dort eine Seebrücke und man speiste im Ausflugslokal mit dem gleichen Namen. Nach dem Krieg dann war von der Seebrücke nichts mehr zu sehen und da die Winter meiner Kindheit nie so richtig kalt waren, hat dieses Bild auch einen Seltenheitswert... da stehen wir nämlich auf dem Eis der Wismarer Bucht. Nach der Wende wurde die Seebrücke wieder aufgebaut und lädt wie eh und je die Wismarer zum Besuch ihrer Stadtstrandes ein, wenngleich der sich mittlerweile in und nicht neben der Stadt befindet.


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So sah es übrigens den ganzen Tag aus, wenn man aus dem Fenster schaute... davon blieb aber nie etwas liegen, denn die Temperaturen lagen bei 5°C im Plus. Mittlerweile ist es aber etwas kühler geworden und so erfreuen wir an einem Winterwunderland Anblick. Wer weiß für wie lange....
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Im Gesicht meines Mannes tut sich übrigens auch etwas... er hat sich seit Weihnachten einen Bart stehen lassen und vervollkommt seitdem seinen Steve Jobs Look. Ich weiß noch nicht was ich davon halten sollte, aber er fügt sich damit durchaus harmonisch in das Bild der bärtigen Vermonter ein und glaubt daran, daß er so weniger rassistischem Verhalten ausgesetzt ist.

13. Januar 2012

Blog Design


Die gesamte Woche habe ich meine Computer Zeit mehr oder weniger mit 'am Blog Design herumspielen' verbracht.
Zuerst wurde der Hintergrund angemischt im Seamless Background Editor.(Die Seite ist leicht Pop Up lastig und nervt mit zuviel Spenden-Angeboten... aber bisher scheint sie zumindest sicher zu sein.)
In Bread Story gefiel mir bereits das zweite Design, das ich mir heraussuchte, in Teodeco brauchte ich mehrere Anläufe und bin immer noch nicht ganz zufrieden. Aber es bleibt jetzt erst einmal so, denn irgendwie mag ich doch nicht soviel Zeit damit vertrödeln. 
Die seamless png vom Editor ist ausreichend für den Hintergrund, wenn man Header Bild usw. verändern möchte, braucht man mehr. Dazu habe ich mir jeweils ein Hilfsbild in gimp erstellt und davon ausgehend konnte ich meine Formen ausschneiden und bearbeiten in diesem Fall insbesondere mit Picasa Software und Picnik. Ich habe zum ersten Mal so intensiv mit Picnik gearbeitet und fand es wirklich sehr gut und einfach, die Schriften gelungen. Es gibt dort ein paar Angebote, die kostenpflichtig sind, aber insgesamt kann man (fast) alles kostenlos zusammenstellen.

Diese Buttons dürfen natürlich gerne kopiert und selbst verwendet werden. Die beiden letzten Schriften heißen Birth of a Hero und jules-te-reo (beide von picnik)... die Farbcodes sind 6B0300 sowie 094800. Bei der Bread Story Schrift müsste ich noch einmal nachsehen.. es war etwas mit Love irgendwas... :)

7. Januar 2012

Ausable Chasm, NY


Bevor ich endlich mit meinen New York City - Berichten (in der nächsten Woche anfangen werde, ich schreibe schon daran) wollte ich noch diesen Tagesausflug zum Ausable Chasm - und einem Miniabstecher zum Olympia-Ort aber nicht See ‚Lake Placid’ - im Spätsommer 2011 einfügen.
Der Ausable Chasm ist eine tiefe Sandstein-Felsschlucht, durch die sich der Ausable Fluß immer tiefer einschneidet. Im Westen der USA würde man das als Canyon bezeichnen, doch an der Ostküste bevorzugt man ‚Gorge’ oder eben ‚Chasm’.

 
Wie immer kann man auf Fotos, die schiere Größe und Höhe solcher Felswände nur erahnen (man sollte immer überall Menschen postieren um einen Vergleich zu haben), aber wie so häufig gilt auch hier, selber besuchen ist besser. Das ist in diesem Fall für Leute aus Burlington sehr einfach, denn man fährt mit dem Auto auf die Fähre (leider nur von Mai bis Oktober), erreicht den Hafen auf der anderen Seite des Lake Champlain in 40 Minuten und nach 5 km landeinwärts hat man bereits sein Ziel erreicht. Das ist auch mit dem Fahrrad zu schaffen.

Der Ausable Chasm ist als eine der ältesten Natur-Attraktionen des Upstate New York bekannt, denn der Wanderweg (mit Eintrittspreis) entlang der Schlucht wurde bereits 1870 eröffnet.


Bis 1996 konnte man mit den historischen Holzbooten auf dem Fluß entlangschippern. 
Zwei verheerende Fluten in einem Jahr beschädigten und zerstörten jedoch soviele Brücken, Wege, die meisten Boote und das Seilsystem mit dem die Boote jeweils nach einer Fahrt an den Schluchtanfang zurück-transportiert wurden, so daß man auf die Wiederherstellung dessen verzichtete. Stattdessen wurden neue Wege und Brücken errichtet, baufällige Bereiche abgesperrt und statt Holzboot geht es mittlerweile mit Schlauchboot und Ring auf die (im Sommer milde) Wildwasserfahrt.


Für unsere Reisegruppe (die üblichen indischen Verdächtigen ;) begann der Anfang der Tour nicht ohne Probleme, denn aufgrund des zeitgleich stattfindenen Triathlons in Burlington waren die Straßen zum Fährhafen gesperrt. Ein sehr verständiger Polizist, ließ jedoch die Autos unserer Gruppe jeweils in den Lücken der Fahrradfahrenen durch die Absperrungen zur Fähre.


Es war ein wunderschöner sonniger Tag, die Fährüberfahrt m.E. viel zu kurz und alle freuten sich auf das kommende Erlebnis. 
Wie immer bildeten sich in der Gruppe verschiedene Grüppchen mit unterschiedlichen Laufgeschwindigkeiten, so daß wir alsbald nur noch zu fünft unterwegs waren. 

                                                                             Anand und seine Schattenportraits


Wir wählten die anspruchsvollere Tour unten, entlang des Flusses, sahen dann zu wie alle anderen beim Wildwater Rafting nass wurden (ehrlich gesagt, es war nicht so warm um noch als echten Spaß durchzugehen) und nahmen statt dem Bus am Tourende lieber einen anderen Wanderweg zurück zum Anfang. 
Der Weg durch eine trockene Schlucht neben dem Chasm war schön, entpuppte sich aber als so schwierig zu laufen, daß wir danach auf halber Strecke ebenfalls aufgaben und mit dem Shuttle zurückfuhren, wo uns die faulen Wildwasserfahrer bereits Pizza und Pommes essender Weise erwarteten. Danach ging es mit dem Auto immer weiter entlang des Ausable Rivers, bis wir links Richtung Lake Placid abbogen. 

Bei einem hoffentlich erneuten Besuch im Ausable Chasm wollen wir uns auf jeden Fall auch die Höhlen ansehen, die man nur mit extra Tourführung und Helm besichtigen darf. An diesem Tag war dazu leider keine Zeit.

 

4. Januar 2012

2011: 12 Posts aus 12 Monaten

Zuerst auf Teodeco und jetzt auch hier: 12 wichtigste Artikel des letzten Jahres. 
Das klingt vielleicht ein wenig nach einer faulen Nummer... einfach eine Liste samt Bildern von 2011 zu erstellen, aber zumindest für mich ist es ein interessanter Rückblick darauf, was alles in diesem Blog passiert ist im vergangenen Jahr. Denn um den jeweiligen wichtigsten Artikel eines jeden Monats zu benennen muß ich mir tatsächlich das ganze Jahr noch einmal ansehen (sprich nicht durchlesen, dieser Rückblick gilt also eher den Fotos als dem geschriebenen Wort.) 
Ich hoffe sehr, daß ich in diesem neuen Jahr auch endlich dazu komme meinen Fotoalben Pflichten nachzukommen: Mein Indien-Fotobuch war das letzte, daß ich gemacht habe, es fehlt das Kanada- und USA Buch und wenn ich zuviel Spaß daran finde, so würde ich auch gerne noch ein ‚Lake Champlain durch die Jahreszeiten’ Fotobuch erstellen. Wir haben soviele Bilder vom See, es wäre schade, wenn die einfach so untergehen würden. 

Januar 
Im Januar erfreute ich mich an dem neuen Wandbild in der North St. (auch wenn es keine Katzen abbildete.) Link

Ein Jahr später ist davon fast nichts mehr zu sehen, denn auf der Freifläche davor wurde ein dreigeschossiges Haus errichtet. Laut Angabe der Café - Besitzer von gegenüber wurde bei der Stadtvertreter-Sitzung zum Neubau, mehrmals hervorgehoben wie häßlich dieses Wandbild doch sei. Nicht hervorgehoben wurde, daß die Stadt selbst gerade 80.000 $ für ein viel häßlicheres Wandbild ausgegeben hat. 

Februar  
Nachdem wir den schlimmsten Schneesturm überhaupt erlebten und genug hatten von all dem weißen Übermaß, (Link.) flüchteten wir uns nach Orlando, Florida um dort das Kennedy Space Center, Universal Studios und Disneyland zu besuchen. Florida: Link

März 
Im März ereilten uns zwar weitere Schneestürme, aber es ging aufwärts mit dem Frühling. Im Erdbeben von Japan/ Fukushima Katastrophe berührte mich auch das Leben der allein gelassenen Haustiere und Ende März freute ich mich darauf, daß ich meinen Gips (nach gebrochenem Daumen) endlich gegen die Schiene eintauschen konnte. Link

Da wusste ich noch nicht, daß der Daumen dauerhaft etwas schief und wenig belastbar bleiben würde.

April 
Der April kam mit der Schocknachricht, daß meine Großmutter nachts in ihrer Wohnung überfallen und wohl nur zufällig überlebt hat. Link

Zuerst dachte sie und eigentlich auch alle anderen, daß sie damit auch noch ‚irgendwie’ fertig werden würde, aber ihr Geist verkapselte sich immer mehr um dieses traumatische Erlebnis herum. In wenigen Monaten machte sie einen dramatischen Verfall durch, lebt derzeit in einer Greifswalder Klinik und erkennt selbst engste Familienangehörige nicht mehr. 

Mai 
Der Mai brachte das Hochwasser nach Vermont, denn all der viele Schnee ließ den See bald überfließen. Link

Dazu brachte jede Sonntagsblumen Rubrik wunderschöne Frühlingsblumen, für die der Mai so berühmt ist, außerdem besuchte ich im „The Lost Resort“ die Überreste einer ehemaligen Ferienbungalow-Siedlung im Süden der Stadt. 

Juni 
Im Juni erfreuten wir uns am niedlichen Waschbär-Nachwuchs im Hinterhof. Link.

Juli 
Im Juli berichtete ich über meinen Besuch in Ottawa, Ontario. Link

Außerdem machten wir den perfekten Tagesausflug an den Lake George, Staat New York.

August 
Im August berichtete ich von unseren Vermont und New Hampshire Erlebnissen mit Ania, Hurrikan Irene verwüstete insbesondere den Südosten Vermonts und wir feierten unseren 32. Geburtstag.

September 
Der September war Jubelmeldungen vorbehalten. Ich bejubelte besuchte Klavierkonzerte, den Geburtstag meines Vaters, den 4.Juli (endlich) und das Erreichen meines 100. Youtube Videos auf meinem eigenen Youtube Kanal. Link

Oktober 
Im Oktober berichtete ich bei unseren Boston Artikeln über mein Lieblingsgebäude in Boston, der Public Library. Link

Außerdem erfreute ich mich an bunten Herbstblättern und hatte Angst vor der Moorhexe :)

November 
Im November schrieb ich die restlichen Boston Artikel, dabei blieb mir der erste Besuch auf 'dieser Seite des Atlantiks' am historischen Revere Beach am ehesten im Gedächtnis. Link

Außerdem berichtete ich über das Ende der Occupy Burlington Besetzung im Stadtpark und den Diwali Festlichkeiten der Universität. 

Dezember 
Der Dezember begann mit einem Aufleben des Deco Blogs (wie jedes Jahr zu Weihnachten) der darum diesem Blog eine kleine Flaute bescherte. (Ich kann mich leider nicht auf beides gleich gut konzentrieren.) 
Trotzdem brachte Weihnachten auch eine Blogflut für diesen Blog, ich sah mir Burlington zur Weihnachtszeit an, hatte Baum Probleme und bewunderte die Bilder, die Anand mit seiner verbesserten Spiegelreflexkamera machen kann. Link.
 

Auf das 2012 genauso spannend, traurig, wunderschön und vielfältig wird wie letztes Jahr :)

31. Dezember 2011

Jahresrückblicks-Stöckchen 2011

Alle Jahre wieder erscheinen diese Fragen an mich selbst, die vorherigen Jahresrückblicke kann man hier finden: Link

Zugenommen oder abgenommen? 
Zugenommen, seit Jahren eine Kleidergröße pro Jahr mehr, aber offenbar noch nicht schlimm genug, um es endlich zu ändern. 

Haare länger oder kürzer? 
Die Haare sind länger, grauer und „natürlich“ gefärbt. 

Kurzsichtig oder Weitsichtig? 
Kurzsichtig. 

Mehr ausgegeben oder weniger? 
Weniger, kein Umzug, keine Fernreisen, keine großen Neuanschaffungen... das wird nächstes Jahr vermutlich anders, denn der nächste Umzug naht. 

Mehr bewegt oder weniger? 
Ähnlich viel, ich bin ein begeisterter Spaziergänger und Fahrradfahrer... dadurch sind zumindest meine Beine ganzjährig trainiert, leider nur sie. 

Der hirnrissigste Plan? 
Es gab keinen hirnrissigsten... eher viele kleine Minipläne, die schiefliefen, weil ich meine Fähigkeiten überschätzte... wie z.B. eine offene Nudelpackung aus dem Schrank nehmen und dabei nicht die Hälfe der Nudeln verstreuen... so was. Eine Miniversion von hirnrissig, nehme ich an. Überhaupt stelle ich fest, daß mit dem Fortschreiten der Durchblutungsstörung in meinen Händen (erblich), ich nicht immer die Kontrolle über meine Handbewegungen habe, zu oft schon ist mir z.B. beim Malen der Pinsel aus der Hand gefallen, weil sich meine Hand urplötzlich öffnete, fast wie ein Reflex. 

Die gefährlichste Unternehmung? 
Beim Zeichnen den Radiergummi vermissen und deshalb ins Schlafzimmer gehen und ihn holen. 
Wie das klingt nicht gefährlich? 
Nun, was wenn man dabei über den Teppich stolpert, sich nicht abstützen kann, weil die eine Hand noch den Radiergummi hält und man mit der anderen Hand unter einem fällt? - Das bedeutet dann 6 Wochen Gips, Schiene, Reha usw. und ein seit dem immer noch nicht voll funktionsfähiger Daumen. Gefährlich. 

Der beste Sex... 
Ich arbeite für 2012 an einer besseren Antwort in dieser Rubrik... klingt selbst für mich zu langweilig. 

Die teuerste Anschaffung? 
Drei Kurzurlaube in Florida, Boston und New York. 

Das leckerste Essen? 
Zweimal Nudeln... fast schon ironisch für einen ehemaligen Atkins Diäter. 
Im Burlingtoner „Farmhouse“ bestellte ich ein Standardgericht schlechthin: Maccaroni mit Käse und fand es wunderbar (mit in Ahornsirup ausgebackenen Zwiebelstückchen usw. ... ein Traum.) 
In New York wurde uns von Freunden das Thai-Restaurant „Talent“ empfohlen. Ich versuchte die „Spicy Basil Noodle“ und war begeistert. 

Das beeindruckendste Buch? 
Schwierige Frage, es gab so viele. Ich mochte sehr gerne „Garden Spells“, las endlich „The Kite Runner“ und arbeite mich immer noch durch Susan Jacobys „The Age of American Unreason“. 

Der berührendste Film? 
Ich habe in diesem Jahr sehr wenig Filme gesehen und wenn dann waren es ernste Filme... davon war „Road“ wahrscheinlich noch der - landschaftlich - schönste. Vielleicht wähle ich aber lieber den Film bei dem ich am Meisten gelacht habe: Dhamaal. Schon lange habe ich mich bei einem Bollywood Film nicht mehr so gut unterhalten gefühlt. 

Die beste CD/mp3/audio file? 
Fazil Say - Black Earth. (Snape Vergleich inklusive ;)

Das schönste Konzert? 
Sämtliche Klavierkonzerte in der UU Kirche... überhaupt die Wiederentdeckung des Klaviers für mich, spannende „klassisch-jazz“ Fusion-Kompositionen. Herausragend war dabei insbesondere das Konzert von Michael Arnowitt. 

Die meiste Zeit verbracht mit …? 
Meinen Katzen, mein Mann, Ania - in der Reihenfolge.

Die schönste Zeit verbracht mit …? 
.... den Sommermonaten :) 

Vorherrschendes Gefühl 2011? 
Alles geht. 

2011 zum ersten Mal getan? 
Disneyland und New York City waren die herausragenden Neuerungen in diesem Jahr. 

2011 nach langer Zeit wieder getan? 
Ereilt wäre das richtige Wort... nach 2008, die erste richtig schlimme Erkältung bekommen und lag damit für 6 Wochen flach. 

3 Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können? 
Streit, Krankheiten, Katzenfloh-Bekämpfungsmaßnahmen (all das Insektenspray kann auch nicht gesund sein.) 

Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte? 
Es tut nicht weh, aus einem Streit etwas zu lernen.. es schmerzt viel mehr, die gleiche Sache immer und immer wieder durchkauen zu müssen. 

Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe? 
Einem jungen Mädchen etwas geschenkt, was sie sich sehr gewünscht hat, mich darüber gefreut, daß sie noch den ganzen Abend fragte, ob sie es wirklich haben darf :) 

Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat? 
Mein Mann hat sich seit zwei Jahren ein neues Objektiv für seine Kamera kaufen wollen, und zu jedem Geburtstag, Weihnachten usw. verging die Zeit ohne, daß selbiges gekauft wurde. Also erklärte ich in diesem Jahr, daß ich als einziges Geschenk nur dieses Objektiv haben möchte... und ich bekam es, mit Schleife. Nun hat er seine verbesserte Kamera und ich bekomme tolle Bilder: Win-Win. 

Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat? 
Ich habe mich daran gewöhnt, aber eigentlich ist es doch nett, wenn Doris (unsere 96 oder so - jährige Nachbarin, sie erzählt mir gerne von der Parade zum Ende des 1. (!) Weltkrieges, da war sie noch ein Kind) mir jedes Mal, wenn ich (täglich) in den Hinterhof laufe mitteilt: I missed you! - Ich habe dich vermisst. Zusätzliche Luftküsse sind optional. 
Genauso freut sich auch Rex, der Streunerkater, stets über meinen Anblick, auch wenn seine Hauptfreude dem nahenden Frühstück gilt. 

Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe? 
Ich habe dich gehört. Nochmals Doris. Damit kam ich und konnte sie aus einer mißlichen Lage in ihrem Schlafzimmer befreien (ihre dreiseitige Gehhilfe hatte sich unter dem Fenster verkeilt und sie war darin gefangen), wir haben zwar eine Feuerschutzwand zu ihrem Haus, aber Linus bemerkte die Hilferufe sofort und dann lief ich auch schon los. (Wenn ich nicht zu Hause gewesen wäre, hätte sie bis zum Abend warten müssen, bis das Essen geliefert wird.) 

Nachrichten des Jahres? 
Das Erdbeben in Japan, mit dem folgenden GAU in Fukushima. 
Wasserkatastophen: Der Klimawandel macht (nein, nicht alles warm) was ihm immer voraus gesagt wurde und verändert die weltweiten Wettersysteme. Extremes Wetter wird immer mehr zum Normalfall, monatelange Monsunregen nach dem Ende der Monsunzeit führen zu Überflutungen in weiten Teilen des Subkontinents. Fast jeder Bundesstaat der USA ist zumindest einmal wegen Fluten in den Nachrichten, Vermont schafft es gleich 5 Mal in einem Jahr überflutet zu werden, zuletzt und am Verherrendsten als durch Hurrikan Irene entfesselte Wassermassen Brücken, Häuser, Felder, Menschen plattwalzen. 
Die gesamte Occupy Bewegung und selbst mit dem vorläufigen Ende dessen, die Hoffnung auf eine Änderung der Wertevorstellungen. 

2011 war mit einem Wort …? 
gleichmäßig.

Burlington zu Weihnachten


Nicht auf dem Bild zu sehen, ist (zum Glück) die musikalische Dauerbeschallung. Viele Läden haben ihre eigene Musikauswahl und verkünden diese durch Lautsprecher an der Außenwand, während auf der Fußgängerpassage selbst Lautsprecher mit klassischer Musik Tag und Nacht dagegen anmusizieren. 


Ab morgen ist dieser Artikel wahrscheinlich offiziell veraltert, aber ich dachte mir, daß ich ihn heute noch ganz schnell schreiben kann.
Ich hatte mich am Anfang der Vorweihnachtszeit geärgert, daß Weihnachten und Weihnachtsdekorationen in der Stadt fast gar nicht stattfanden und habe in der Folge immer auf den Auslöser gedrückt, wenn ich doch noch etwas Interessantes gesehen habe (darunter befinden sich viele Schaufenster). So kam mit der Zeit eine kleine Sammlung zustande und dann entdeckte ich in den Ordnern, daß ich im letzten Jahr eine ähnliche Sammlung hatte und diese auch nicht im Blog gezeigt wurde, da Weihnachten bereits erledigt und abgehakt war.

 Auf dem Bild fiel mir vor allem die aufgeklebte Schneemann-Verwandlung der Lampe auf. :)


Das ist nun also ein ‚Best Of Christmas in Burlington Album’  2010 und 2011.
Daher bitte nicht über die Schneefülle auf manchen Bildern wundern, wir haben nachwievor ein schneearmes Jahr. Derzeit liegt vielleicht ein halber Zentimeter des weißen gefrorenen Wassers herum, aber die Temperaturen sind im Plusbereich und heute abend soll es schneeregnen, so daß es morgen schon alles wieder grün sein könnte.
Zumindest das deckt sich mit dem Vorjahr, als wir auch zu Silvester eine milde Phase mit Regen und wegschmelzenem Schnee verzeichneten... nur gibt es in diesem Jahr eben kaum Schnee zum Wegschmelzen.



Die Kirchen regen sich wie in jedem Jahr darüber auf, daß zumeist die politisch korrekten 'Holidays' und nicht mehr nur 'Christmas' gefeiert werden. Auf die Art wird die Feiertage-Häufung zum Jahresende zusammengefasst und unter Holidays kann dann jeder verstehen was er möchte: Hanukkah, Kwanzaa, vorchristliche Wintersonnenwend-Feier, Neujahr oder eben auch Weihnachten. 


Das ist mein letzter Weihnachts-Blog-Artikel der Saison: Versprochen :)

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