29. April 2011

Flashback Friday


In dieser Woche läuft vieles nicht so wie es soll und deswegen schreibe ich jetzt auch über ein ganz anderes Bild, als was ich eigentlich zuerst im Kopf hatte. Es fällt schwer sich zu konzentrieren, wenn vor dem Haus an der Straße gebaut wird, daneben der Bürgersteig geöffnet wurde, hinter dem Haus ein Dach erneuert wird, von den kreischenden Baumsägearbeiten und verbissenen Laubsaugern einmal gar nicht zu sprechen. 


Leider lädt das Wetter auch nicht so richtig zum Spazierengehen ein und so war ich zwar zwei ganze Tage nur unterwegs, aber so langsam fällt mir auch nichts mehr ein. Einen Tag habe ich versucht mich quasi als armen Poeten ins Café mit WLan zu setzen, ich konnte dann auch ganz prima im Internet surfen und in Tumblr versumpfen, brachte nur leider kein einziges vernünftiges Wort zustande.
Heute waren wir im Flemming Museum (das übrigens noch einschließlich Sonntag freien Eintritt hat), dem kleinen feinen Museum der Universität und es gefiel mir sehr. Sie hatten eine überraschend große ägyptische und afrikanische Abteilung, wo ich eine Katzenmumie bedauerte und über die Perlen- und Drahtarbeiten staunte. In der Gemäldegalerei gefiel mir ein Barockgemälde, das Meiffren Conte zugeschrieben wird am Besten, sowie ein Bild von Norman Rockwell (wenn ich mir schon alleine den Aufwand vorstelle, die Tapete im Hintergrund zu malen...). 


Im prunkvollem Marmorsaal fiel mir dagegen nur einmal mehr auf, wie oft hier getrickst wird, denn die gesamte Balustrade des Raums bestand aus bemaltem Holz und das obwohl der Marmor aus Vermont kam und sicher nicht sehr viel teurer war...
Nun aber zurück zum Flashback Foto. Gottseidank war die Ostsee-Zeitung noch nie für die Vielzahl ihrer Seiten bekannt, denn ich war berüchtigt dafür, die Zeitung erst wieder herzugeben, wenn ich auch das letzte Wort darin gelesen hatte von KfZ-Tips, Fußballartikeln bis zum Ratgeber für umweltfreundliches Heizen, ich las alles. So passte es dann auch ins Bild, daß wie hier das Fernsehprogramm genauestens studiert, verglichen und analysiert werden musste mit dem häufigen End-Ergebnis, daß wir überhaupt kein Fernsehen guckten... Zu dem Kleid kann ich mich an keine besonderen Affinität erinnern, außer daß es lange Zeit passte und zu Anläßen getragen wurde, wenn man etwas repräsentabler - so wie hier bei einem Familienausflug und Besuch - aussehen sollte.

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